Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Logische Quests, voller Humor, Grafik nicht zeitgemäß, 2. August 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ganz vorn weg: Kein Spiel ist perfekt, Divinity 2 ist aber definitiv einen Blick wert.
Beginnen möchte ich mit den negativen Seiten:
Grafik:
Trotz höchsten Einstellungen wirkt das Spiel eher unbeholfen in Sachen Grafik. Da hier die gleiche Engine wie bei Oblivion verwendet wurde, kann man nur enttäuscht den Kopf schütteln. Meiner Meinung nach kommt es nicht mal annähernd in einen Bereich wo man es als modern bezeichnen könnte.
Die Texturen wirken aufgesetzt, die Animationen nicht durchdacht und die Bewegungsfreiheit des Spielers ist auch eingeschränkt.
In der Drachengestalt erwarte ich, dass ich wirklich auf jedem Gipfel landen kann und nicht nur auf den dafür vorgesehenen.
Performance:
Hardwarehunger ohne erkennbaren Grund.
Wer nur eine ATI Radeon X1xxx hat, sollte es gleich vergessen. Zwar spielbar, aber nur im "Schauder"-modus. Da bei mir Oblivion mit der X1950Pro super lief, kann ich da nur wieder erregt fragen, warum ich mir ne neue HD Karte kaufen musste, um das Spiel ordentlich spielen zu können.
Kampf:
Naja, wie bereits von anderen krisiert.
Was ich ergänzen würde: Das Schadenssystem ist nicht durchdacht.
Wenn ich als Magier eine Nahkampfwaffe benutze, die deutlich höheren Magieschaden als Nahkampfschaden verursacht, warum brauch ich dann einen höheren Stärkelevel als Intelligenzlevel um das Ding zu benutzen ?!
Das leuchtet mir so gar nicht ein.
Auch sonst sind Nahkämpfer meiner Meinung nach immer bevorteilt.
Besonders die, die zwei Waffen benutzen.
(Warum sollte ich eine Waffe nehmen, wenn 2 fast doppelt so viel Schaden anrichten(beim entsprechenden Level des Skills ?!)
Hier hätte jeder Kampfstil einen besonderen Bonus bekommen sollen wie etwa Schildschlagen oder Gruppenschaden bei Zweihänder.
Skills und Klassen:
Klassenlos und man kann alle Fertigkeiten lernen, sobald man die nötige Stufe erreicht. Völlige Freiheit bei der Entwicklung des Charakters. Shön gemacht. Basiert auf Punktevergabe und Erfahrungspunkten. Besser als bei Oblivion, wo das "beste" Leveln schon eine Qual war, damit man immer 5 Punkte bei den Attributen aufsteigt.
Quests:
Also hier gäbe es 10 Punkte, wenn möglich.
Durchdacht, alternativ zu lösen mit unterschiedlichen Belohnungen. Man sollte auch nicht immer nur der komplette Engel sein! Aber trotzdem sind Gutmütige Charaktere bevorzugt. Klar, man soll ja auch die Welt retten und sich Damian nicht anschließen ... oder etwa doch ?! ;-)
Auch muss man immer die Gegend erkunden, wenn man Nebenquests finden will. Überall gibt es kleine Überraschungen, einige Quests stehen nur in rumliegenden Büchern und werden gar nicht als solche gekennzeichnet. Hier kommt richtig Freude auf.
Die Hauptstory ist interessant und endet auch so...mehr wird nicht verraten.
Humor:
Also das Spiel war wirklich lustig.
Da reagiert einer auf den Namen "Maxos" allergisch. Man tötet ihn und begegnet ihm wieder später und eine mögliche Antwortoption auf die Frage, ob man sich freue ihn wieder zu sehen lautet: ... Richtig!
"Maxos"...was die Person richtig in Rage bringt.
Solche kleinen Freuden hält das Spiel einfach parat.
Leider wird das Geschlecht auf männlich vorrausgesetzt an einigen Stellen. Es ist eher unlogisch, dass mein weiblicher Charakter sich unbedingt eine TänzerIN im Drachenturm beschäftigt...Aber naja...Klarer Fall von: Computerspieler sind zu 90% männlich (das die meisten mit weiblichen Charakteren spielen, weil das ... spannender... ist, haben einige Entwickler wohl noch nicht eingepackt)
Fazit:
Man erkennt deutlich, worauf sich die Entwickler konzentriert haben.
Humor, Logik, Rätsel und Quests. Oh die Musik und Sprachausgabe nicht zu vergessen! Die ist ebenfalls genial.
Aber darunter leidet Grafik und Performance sowie ein wenig das Balancing zwischen Nah und Fernkämpfern.
Wenn man noch die Charakterentwicklung wie männlich/weiblich oder hohe Stärke oder hohe Intelligenz irgendwie bei den Dialogen berücksichtig hätte, wäre ich sogar auf 5 Punkte gegangen.
Aber so ist die doch unzeitgemäße Grafik und deren Umsetzung für nur 4 Sterne.
Schade, wäre das Spiel vor 1-2 Jahren erschienen, hätte es wahrscheinlich überall volle Punkte eingebracht.
Aber Fans und Leute, die einfach mal wieder ein schönes, lustiges RPG spielen wollen, sollten zugreifen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Spiel für "Rollenspieler", 24. Juli 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Grafik:
Dass Divinity 2 - Ego Draconis die 3D-Grafik nicht neu erfinden würde, war klar und wurde vom Entwickler, wenn ich mich richtig erinnere, auch so publiziert. Hier hat er auch Wort gehalten. Rein grafiktechnisch liegt das Spiel zweifellos 3-4 Jahre zurück und kann mit Rollenspielen wie Gothic 3 oder auch Oblivion lange nicht mithalten. Wer viel Wert auf Grafik und Optik legt, darf m.E. von meinen vier vergebenen Punkten noch einen abziehen. ;)
Performance:
Nun ist mir das Rollenspiel und Spielgefühl an sich wichtiger als grafische Features, weswegen es nicht mein Hauptkriterium ist. Vielmehr finde ich es etwas schade, dass die Performance für die nicht mehr zeigemäße Grafik etwas schwach ist. Trotz einem ausreichenden System (2 x 2,5 GHz, 4GB Ram, GF 850XT) ruckelt das Spiel doch recht stark. Bei Titeln mit Spitzengrafik sage ich nicht, hier sollte es allerdings flüssiger laufen.
Kampfsystem:
Das Kampfsystem ist ganz klar actionorientiert und verzichtet weitestgehend (ggf. auch mit Absicht) auf taktische Elemente. Es lässt sich mit den aus Hack & Slay-Spielen bekannten "Klickorgien" recht gut vergleichen und bietet leider doch relativ wenig Anspruch. Hier hätte ich etwas mehr erwartet und muss auch zugestehen, dass ich etwas enttäuscht bin. Weiterhin geht es in den Kämpfen sehr schnell zur Sache und auch rasch in den Nahkampf. Für Spieler die mittels Magie oder Fernkampf gerne auf Distanz bleiben etwas ungeschickt. Das Kampfsystem würde ich auch als etwas unausgereift bezeichnen und ist meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig: Gegner bekommt man nur mühlselig in den Fokus und Kämpfe so gut wie nicht "planen". Stattdessen einfach "draufkloppen" und abwarten. Etwas schade.
Talente und Fertigkeiten:
Divinity 2 setzt auf Altbewährtes. Typische Rollenspiel-Attribute und Fähigkeiten wie Stärke, Geschicklichkeit und Intelligenz helfen dem Spieler sich rasch zurecht zu finden. Meiner Meinung nach kein Fehler - niemand möchte sich groß mit vollkommen Neuem auseinandersetzen. Geskillt wird dabei selbst über die Fähigkeitenanzeige, Erfahrungspunkte, Stufenaufstieg, Punktevergabe... wie man es kennt. Der Spieler kann sich frei entwickelt und skillen wie er möchte, man muss sich als nicht zu Beginn des Spiels auf einen bestimmten Weg festlegen. Auch im Nachhinein sind noch Änderungen möglich - naja, Geschmackssache.
Storyboard und Questing:
Hier punktet Divinity 2 - Ego Draconis und schafft es, trotz obiger Schwächen den Spieler in seinen Bann zu ziehen. Das Storyboard ist durchweg logisch konzipiert und hat einen roten Faden. Auf den Spieler warten einige spannende und überaus interessante Wendungen und Elemente, die den Helden dazu zwingen, weiterzuspielen - so wie es sein sollte! Die Liebe der Entwickler steckt im Detail der Story und in den Charakteren - nicht in der Grafik! Und die Hauptstory fesselt. Soweit ich es bisher beurteilen kann, sind die Charaktere individuell, die Dialoge teils lustig, spannend, zynisch oder interessant. Im Hinblick auf die Quests liegt Divinity 2 bei den Hauptquests sehr weit vorne, die Nebenquests sind guter Durchschnitt. Zwar bieten die Nebenquests nicht ganz so viel wie die immer anderen und individuellen Quests bei Oblivion, sind allerdings auch weit von Gothic 3-Niveau à la "Befreie Stadt A, usw." entfernt.
Die Welt von Divinity 2:
Die Größe der Spielwelt ist nach dem ersten "Testtag" wohl ausreichend, wenngleich mit der von Oblivion nicht ganz zu vergleichen. Viele Häuser können nicht betreten werden, die Interaktion mit den Elementen der Spielwelt ist begrenzt. Jeder NPC ist allerdings ansprechbar und so manche Unterhaltung wird den Spieler zum schmunzeln bringen. Freche Sprüche und zynische Bemerkungen finden sich ausreichend und für Unterhaltung ist sicher gesorgt.
Fazit:
Für jemanden wie mich, der das "typische Rollenspiel" schätzt und bereits vor vielen Jahren mit Pen & Paper begonnen hat, steht das Rollenspiel an sich, mit seinem Storyboard, der Individualität der Personen und der Story, sowie den Rollenspielelementen im Vordergrund. Dementsprechend fällt auch trotz grafischer und technischer Schwächen die Beurteilung überwiegend positiv aus. Schade ist es insofern nur, dass Divinity 2 technisch hinter aktuellen Titeln hinterherhinkt - das Potential für 5 Sterne wäre durchaus da gewesen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ausstattung der CE, 24. Juli 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Das Spiel erhielt ja bereits positive bewertungen durch Magazine etc. worauf ich momentan nur eingehen möchte ist die Ausstattung der CE. Die mitgelieferte Figur ist von der größe her etwa 1cm kleiner als die DvD hülle, was von der größe her also mit dem Bild übereinstimmt, normalerweise sind Figuren zu CEs eher so winzig wie bei Sacred 2 oder NWN2, hier jedoch mal eine durchaus große Figur sogar mit Schwert, die Details finde ich persöhnlich allerdings nicht so schön, das Gesicht sieht irgendwie Dumm aus, ansonsten aber ganz nett. Die Stoffkarte ist ausreichend groß, 20cm x 30cm oder so, nix besonderes. Der Soundtrack mit nur 7 liedern relativ kurz. Diese CE ist trotz des misslungenen Gesichts der Figur endlich mal wieder eine CE die sich lohnt zu kaufen, zumindest für mich.
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2115|R294FDMH9LI21E;2115|RH50DEJCC8Z8A;2115|R2F41ASAWJBSR7;
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