Dieser Film springt zwischen 3-4 Zeitebenen hin- und her. 1937 schließen vier Mädchen einen Pakt fürs Leben (Ya-ya). Dieser mit Blut besiegelte Schwur soll das ganze Leben halten. Eines der Mädchen findet ihre große Liebe 1944. Doch ihr Verlobter zieht in den Krieg und kehrt nie wieder zurück. Sie heiratet die 2. Wahl, zieht 4 Kinder auf und scheitert am Alkohol und dem grauen Alltag, mit einem Mann, den sie nicht liebt.
Die Haupthandlung spielt dann in der Jetzt-Zeit. Eben dieses Mädchen, inzwischen eine Frau kurz von den 70, hat einen hammerharten Konflikt mit ihrer Tochter. Die Fronten scheinen total verhärtet. Da erscheinen die 3 Freundinen (Ya-ya-Schwestern), entführen die Tochter und konfrontieren sie mit der schwierigen Vergangenheit ihrer Mutter....die Läuterung und Wiederannäherung beginnt....
Nun, das hört sich vielleicht schon Richtung "kitschig" an, doch, was diesen Film ausmacht, ist die hohe Dichte an "alten Schachteln", die einfach göttlich spielen. Besonders gefällt mir Maggie Smith als Sidda. Aber auch Ellen Burstyn, F. Flanagan und Shirley Knight geben eine gute Figur ab. Da fällt es dann auch nicht so ins Gewicht, dass Sandra Bullock weniger zu überzeugen weiß. Schön ist auch das Wiedersehen mit dem deutlich gealterten James Garner.
Also, wer auf Sentimentalität steht und nostalgischen Gefühlen gegenüber offen ist, kann mit diesem Film nicht viel falsch machen.