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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Empfehlenswerte Lektüre für Studierende und HR-Fachleute,
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Diversity Management: Unternehmens- und Personalpolitik der Vielfalt (Gebundene Ausgabe)
Die demographische Entwicklung - insbesondere steigende Zuwanderungsraten und höhere Lebenserwartung - bringt eine immer größer werdende Vielfalt an Arbeitnehmern mit sich. Diversity Management beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Vielfalt aktiv zum Erfolg des Unternehmens genutzt werden kann. "Diversity Management", herausgegeben von zwei Betriebswirten (bzw. genauer: einem Betriebswirt und einer Betriebswirtin) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, bietet einen guten Überblick über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet. Das insgesamt natürlich sehr theorielastige Buch wird zwar durch einige praxisnähere Kapitel mit Beispielen großer Unternehmen aufgelockert, konkrete Handlungsanweisungen muss man jedoch mit der Lupe suchen. Zudem krankt das Buch an den sehr unterschiedlichen Schreibstilen der Autoren, von denen einige sehr eloquent um den heißen Brei herum schreiben, statt mitten hinein zu stechen. Wir empfehlen dieses Buch daher in erster Linie Studierenden der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Personalmanagement, während Praktiker nur eingeschränkt auf ihre Kosten kommen werden.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zwischenfazit mit allen Stärken und Schwächen,
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Diversity Management: Unternehmens- und Personalpolitik der Vielfalt (Gebundene Ausgabe)
Da inzwischen auch Ökonomen nicht um die Erkenntnis herumkommen, dass der Homo oeconomicus eine Fiktion ist, müssen sie sich mit dem Management von komplexen Systemen beschäftigen. Dieser eher unwillig akzeptieren Arbeit geben sie den Namen Diversity Management. In diesem Buch wird nun der Versuch unternommen, Begriffe zu klären, neue zu definieren, bisherige Arbeiten zu sichten und zukünftige Wegstrecken zu besichtigen. Bedenkt man, wir anspruchsvoll und oft undankbar solche Bestandesaufnahmen sind, muss der Versuch als geglückt bezeichnet werden. Die volle Punktzahl verweigere ich dem Buch, weil die Herausgeber den Mut nicht aufbringen, auch den Vertretern von einfacheren Modellen eine Plattform zu bieten und einige der Beitragsverfasser zu größerer Klarheit zu zwingen.Das Budget für Bücheranschaffungen sollten all jene strapazieren, die sich nicht mit der Geburtsanzeige eines neuen Begriffs zufrieden geben wollen, sondern wissen möchten, was auf sie zukommt, ob Diversity Management ihren Job verändern wird und welchen Beitrag sie eventuell leisten können. Das werden in erster Linie HR-Leute sein, sofern sie sich während eines Studiums bereits an die Eigenheiten akademischer Weltbeschreibungen gewöhnt haben. Ich gehöre zu den Lesern, die sich solche Sprachmuster wieder abgewöhnen wollen, aber mangels Alternativen trotzdem durch die 434 Seiten durchhangeln. Allerdings kann man vieles ohne Erkenntnisverlust überlesen, weil die Herausgeber darauf verzichteten, reinigend in die Texte einzugreifen und Wiederholungen zu eliminieren. Und die vielen Seiten mit Literaturangaben wird sich auch nicht jeder Leser Zeile für Zeile zu Gemüte führen. Hätte man ein hilfreiches Register verfasst, so wären Doppelspurigkeiten und Verirrungen wohl eher aufgefallen. So interessant die Beiträge über Schwierigkeiten von Freischaffenden in Kultur- und Medienberufen, Work-life-Balance oder Migrantenprobleme sein mögen, sie leisten dem ganzen einen Bärendienst. Denn je mehr die Seitenzahlen zunehmen, desto blasser wird die Definition von Diversity Management. Ist das nur ein Exklusivproblem für HR-Leute oder etwas, das letztlich alle angeht? Leistet die Systemtheorie wirklich einen unverzichtbaren Beitrag oder bloß interessante Gedankenspielereien? Beruhen die beschriebenen Umsetzungen auf neu entwickelten Modellen oder werden sie lediglich neu betitelt? Mein Fazit: Da wir uns nach dem Tod des Homo oeconomicus ohnehin intensiver mit der Frage beschäftigen müssen, wie wir Komplexität und Vielfalt besser managen können, sind auch Antwortsammlungen notwendig, die Unbedarftes, Unverständliches und Unnötiges enthalten. Wer sich wirklich für das Management von Vielfalt interessiert, wird mit diesem Buch umgehen können und den Herausgebern für ihre Arbeit dankbar sein. Trotzdem bleibe ich dabei, dass man auch Kompliziertes einfacher vermitteln kann, als die gescheiten Leute meinen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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