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Disziplin ohne Angst: Wie wir den Respekt unserer Kinder gewinnen und ihr Vertrauen nicht verlieren
 
 
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Disziplin ohne Angst: Wie wir den Respekt unserer Kinder gewinnen und ihr Vertrauen nicht verlieren [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Bergmann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: 2 (17. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407858981
  • ISBN-13: 978-3407858986
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.111 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolfgang Bergmann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Während 'Disziplin' und 'Gehorsam' bei Bueb Tugenden sind, die durch Einübung und Ritual von äußeren Autoritäten aufgezwungen werden, sind sie bei Bergmann das natürliche Ergebnis einer funktionierenden Bindung zwischen Eltern und Kind, die von Geburt an entwickelt sein will. Liebe und Einfühlung sind dabei die Conditio sine qua non.« taz »Ein Plädoyer für eine liebevolle, aber konsequente Erziehung, die auf Respekt beruht.« Spiegel Wissen »Mit zahlreichen Beispielen aus Bergmanns Arbeit als Kinderpsychologe und seinen Erfahrungen als Familienvater ist dieser Ratgeber sehr praktisch orientiert.« Hannoversche Allgemeine Zeitung »Das Verdienst Bergmanns ist es, die “Gehorsams-Pädagogik” als das zu entlarven, was sie ist, nämlich eine autoritäre Form der Erziehung, die Kinder und Jugendliche nicht auf ein Leben in Freiheit und Demokratie vorbereitet.« socialnet.de »Der Kinder- und Familientherapeut zeigt Wege aus schwierigsten Entwicklungsphasen, geht Probleme “liebevoll” und positiv an und hilft beim Aufbau von Vertrauen.« Gesundheit – Das Magazin für Lebensqualität »Ein Plädoyer gegen die Gehorsamkeitspädagogik.« Gehirn und Geist »184 Seiten lang spiegelt Wolfgang Bergmann seinen LeserInnen Vertrauen und Wohlwollen: ein besonderes Buch, gut lesbar, zärtlich und humorvoll im Ton.« Unsere Kinder "Deutschlands renommiertester Familientherapeut." TV Hören & Sehen

Kurzbeschreibung

Disziplin und Gehorsam sind wieder angesagt, ihr "Lob" macht hohe Auflagen. Aber Bernhard Bueb (und viele vor ihm) predigen eine "Angst-Disziplin". Sie ist kalt. Wolfgang Bergmann setzt eine andere "Disziplin" dagegen, die des bewussten Mitgefühls. Nur aus ihr erwächst das kluge und kompetente "Selbst" eines Kindes. Sie muss "gefühlt" und mit allen Sinnen aufgenommen werden - ihr wichtigster "Botenstoff" ist die Liebe.

Durch Strafe erzwungene Disziplin führt nicht zu sozialem Verhalten, sondern zur Unterwürfigkeit - das weiß die Entwicklungspsychologie seit mehr als einem halben Jahrhundert. Sie erzeugt die so genannten "Radfahrer", die es in jedem Betrieb und in jeder Schulklasse gibt - sie buckeln nach oben und treten nach unten. Und sie hasten immer neuen "Autoritäten" hinterher - vom Computerspielhelden bis zum "starken Politiker", oder sie suchen Schutz in Suchtmitteln vom Alkohol bis zu illegalen Drogen. Wolfgang Bergmann mischt sich in die aktuelle Diskussion um Disziplin und Gehorsam ein. Er hat in seinem Leben einen anderen "Gehorsam" gelernt und an die ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen weitergegeben. Davon erzählt er in seinem neuen Buch. Es geht um einen Gehorsam der Liebe, um eine Disziplin, die im Mitgefühl mit anderen Menschen ihre Basis hat - eine Disziplin des Gewissens. Er erklärt, wie liebevolles "Gehorchen" (Aufmerksam-Sein, Hinhören!) in der frühen Kindheit entsteht und unter guten Bedingungen ein Kind ein Leben lang nicht verlässt. Er schildert eine Erziehung zum Gehorsam, die das kindliche und jugendliche Ich nicht einzwängt und duckt, sondern mutig und neugierig macht. "Mein Großvater hat mich nie bestraft, er kam gar nicht auf die Idee. Er war stark und beschützend. Hätte er mich nur ein einziges Mal bedroht, dann wäre alles vergeblich gewesen." Wolfgang Bergmann


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Kundenrezensionen

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79 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine leichte Kost 13. Oktober 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch kaufte ich, weil sich die Beziehung zwischen mir und meinem elfjährigen Sohn in eine Richtung entwickelt, mit der ich die Pubertät gar nicht erst beginnen möchte. In dieser Ansicht hat mich der Autor auf jeden Fall bestärkt.

Herrn Bergmann muss man zugestehen, dass er wirklich ausnahmslos das Wohl des Kindes vor Augen hatte, als er sein Buch schrieb. Wer allerdings einen konkreten Ratgeber erwartet, was er in welcher Situation genau tun soll, der wird in diesem Buch nicht fündig. Alles, was der Autor schreibt, ist eher abstrakt und verlangt vom Leser, sich viele Gedanken zu machen und zu überlegen, wie er seinen persönlichen Umgang mit dem Kind / den Kindern ändern kann.

Wer bereit ist, alles, was er in anderen Erziehungsratgebern - auch den renommiertesten - gelesen hat, in den Wind zu schreiben und völlig neue Wege zu beschreiten, der findet in diesem Buch durchaus Hilfe zur Selbsthilfe.

Während der Lektüre kam mir oftmals der Gedanke, dass es für mich und meinen Sohn vielleicht schon zu spät ist. Herr Bergmann weist nämlich wiederholt darauf hin, dass man mit Drohungen, Strafen und zu vielen "Konsequenzen" die Abwendung des Kindes von seinen Eltern verursacht. Ich hege die Hoffnung, dass bei uns noch nicht Hopfen und Malz verloren sind.

Nebenbei lesen kann man dieses Buch jedenfalls nicht; es ist keine leichte Kost und man muss sich schon konzentrieren.

Insgesamt hatte ich mir konkretere Hilfe erhofft; deshalb und aufgrund der langen Schachtelsätze halt "nur" vier Sterne, der Autor möge mir verzeihen. Dafür bedanke ich mich aber herzlich, dass er mir wieder vor Augen gehalten hat, dass meine Liebe zu meinen drei Kindern das Wichtigste in unserem Leben sein sollte und nicht vor lauter Ärger über Widerworte, Schulfaulheit und Geschwisterstreitigkeiten vergessen werden darf.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mimir TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wolfgang Bergmann ist diplomierter Erziehungswissenschaftler und leitet das Institut für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover. Er versucht mit seinem Buch einen Kontrapunkt zum "Lob der Disziplin" von Bernhard Bueb und der medienwirksamen Tätigkeit der "Super-Nanny" zu setzen.

Die Hauptaussage seines Buches lautet, dass der "gesunde" im Gegensatz zum "blinden" Gehorsam auf der Grundlage von Vertrauen entsteht. Vertrauen zu einer starken, aber weder herrschenden noch gleichberechtigten Bezugsperson. Aufbauend auf einer sicheren Bindung wird das Selbstwertgefühl der Kinder und Heranwachsenden gestärkt und gefestigt. Dabei ist das Gefühl des Kindes, geliebt und verstanden zu werden, entscheidend. Im Gegensatz dazu sei Buebs Disziplinierung inhuman und Ausdruck einer abzulehnenden Straf-, Kontroll- und Gehorsamspädagogik.

Im Buch werden die entscheidenden Entwicklungsphasen vom Säugling bis zum Pubertierenden beleuchtet. In den ersten Monaten kommt der Mutter für die Entwicklung des Kindes die entscheidende Bedeutung zu. Die Kinder benötigen in der frühen Kindheit eine "dauerhaft emotional zugewandte Betreuungsperson". Mama blickt an, Mama ist der Spiegel des Ich. Der väterliche Blick dagegen wird von den Zwei- und Dreimonatigen schon als ein leitender Blick genommen. Der Vater bildet so die Verbindung zur fernen, unbekannten Außenwelt.

In der weiteren Entwicklung des Kindes lehnt Bergmann Verbote und Vorschriften ("Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!") ab. Denn Prinzipien machen dumm! Er empfiehlt Abwarten, Abstand einlegen, Distanz; gar buddhistische Schicksalsergebenheit. Diese Grundeinstellung soll die Basis für die Begleitung der Kinder durch Kindheit und Pubertät sein. Nicht mehr und nicht weniger. Denn für Bergmann sind die modernen Kinder zum Teil narzisstisch verwöhnt. Freundlich-entspannte Distanz wirke sich dagegen äußerst positiv auf das wirbelnde Seelenprogramm der Pubertierenden aus. Dem Kind, dem Jugendlichen soll die Verantwortung für sein eigenes Leben nicht abgenommen werden.

Bergmann beschreibt seine Erfahrungen mit der Erziehung seiner eigenen Kinder ausführlich. Positive Beispiele aus seiner Praxis erweitern dabei die Schilderungen erfolgreicher Umsetzungen seiner Erziehungsgrundlagen. Leider helfen seine Darlegungen in konkreten Problemsituationen kaum weiter. Bergmanns Erziehungsideale und Ausführungen sind nachvollziehbar, aber manchmal banal, gelegentlich plakativ, teilweise polemisch, bisweilen in einfachem Schwarz-Weiß gehalten. Und welcher Vater, welche Mutter lässt sein Kind in offensichtliche Fallen tappen - ganz bewusst distanziert und ohne innere Zerrissenheit?

Mehr als eine Anregung zur Reflektion des eigenen Verhaltens für den schwierigen Alltag mit Heranwachsenden ist das Buch leider nicht.
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Sehr sehr wichtig 20. Juli 2011
Von steDi
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich in der heutigen Debatte zur richtigen Erziehung umhört, merkt schnell, dass viele Ideen unpraktisch, nicht nachhaltig oder schlicht absurd sind. Wolfgang Bergmann schöpft in diesem Buch anhand vieler (!) konkreter Beispiele aus seinem grossen Erfahrungsschatz und zeigt auf, was sich über die Jahre in Sachen Erziehung bewährt hat. Er scheut sich dabei nicht, beim Altbewährten zu bleiben und widersteht dem Druck "trendy" zu sein. Diese Eigenschaft finde ich höchst lobenswert, hat Hr. Bergmann doch stets das Wohl der Kinder im Blick. Wer mit Angst zu erziehen versucht, oder aber aus (eigener) Angst etwas falsch zu machen erst gar keine Grenzen setzt, schadet dem Kind in hohem Masse. Wolfgang Bergmann zeigt gangbare, konstruktive Lösungsansätze um nicht in diese Fallen zu tappen.
Für mich persönlich war die Erkenntnis, dass ich nicht auf Augenhöhe mit meinen Kindern (und deren Problemen) sein darf die wichtigste; schliesslich bin ich der Vater meiner Kinder und nicht deren Kumpel.
Tolle Anstösse für die Erziehung und keine flachen, eindimensionalen, trendigen Tipps.
Sehr empfehlenswert!
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zu "Wissbegierig" 0 12.11.2007
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