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Disteln im Weinberg: Tagebuch aus Palästina
 
 
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Disteln im Weinberg: Tagebuch aus Palästina [Broschiert]

Sumaya Farhat-Naser , Chudi Bürgi , Martin Heule , Regula Renschler
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Produktinformation

  • Broschiert: 312 Seiten
  • Verlag: Lenos; Auflage: 1., Aufl. (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3857877162
  • ISBN-13: 978-3857877162
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 359.452 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sumaiya H. Fa?h?t-N??ir
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sumaya Farhat-Naser lebt mit ihrem Mann Munir in Birseit, mitten in der kargen Schönheit der palästinensischen Landschaft. Seit vielen Jahren setzt sie sich für eine friedliche Lösung des Konflikts im Nahen Osten ein. Die Autorin schildert ihren Alltag in einem Tagebuch, das sie zwischen Juni 2006 und März 2007 führte. Sie erzählt von ihrer Familie, ihren Verwandten und deren Schicksalen und beschreibt ihre Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen, die Auseinandersetzungen mit Israelis an den Checkpoints, aber auch den Wiederaufbau ihres Weinbergs und Feste mit Angehörigen und Freunden.

Über den Autor

Sumaya Farhat-Naser, geboren 1948 in Birseit bei Jerusalem. Studium der Biologie, Geographie und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Promotion in Angewandter Botanik. Seit 1982 Dozentin für Botanik und Ökologie an der Universität Birseit in Palästina. Mitbegründerin und Mitglied zahlreicher Organisationen, u.a. von Women Waging Peace an der Harvard-Universität und von Global Fund for Women in San Francisco. Von 1997 bis 2001 war Sumaya Farhat-Naser Leiterin des palästinensischen Jerusalem Center for Women. Sie lebt in Birseit.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marja
Format:Gebundene Ausgabe
Die Palästinenser leben in einem besetzten Land, ihr Alltag ist von geschriebenen und ungeschriebenen Regeln geprägt, von der Willkür der Besatzungsmacht Israel, von der Schwierigkeit und Mühsal, in einem von Mauern mehr und mehr begrenzten Gebiet zu überleben. Sumaya Farhat-Naser, Preisträgerin versch. Friedenspreise, schildert dem Leser ihren Alltag in einem Tagebuch, das von Juni 2006 bis März 2007 geschrieben wurde. Damit bekommt man einen höchst aktuellen Einblick in die derzeitige Situation der Plästinenser in Israel. Die Autorin lebt in Birzeit und berichtet von ihrer Familie, ihren Verwandten und deren Schicksalen, von ihrer Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen. Sie erzählt von schwierigen und gefährlichen Auseinandersetzungen mit Israelis an den Checkpoints, aber auch von Vorträgen im Ausland, vom Wiederaufbau ihres Weinbergs, von ihrer Kultur und traditionellen Festen. Es wird klar, dass trotz der ausweglosen Situation versucht wird, einen halbwegs normalen Alltag zu leben, sich an kleinen Dingen zu freuen, um dadurch nicht den Mut und die Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten zu verlieren. Ein erschütterndes Buch, das einen durch die Erzählung der täglichen Schickanen durch die Besatzermacht, durch die täglich zu betrauernden Toten, schockiert und fassungslos ob der Situation im Nahen Osten zurücklässt. Darum ist es umso mehr zu bewundern, dass die Autorin selbst noch nicht die Hoffnung auf Frieden verloren hat und weiter kämpft für eine gewaltlose Einigung zwischen Palästinensern und Israelis. Ausserdem mit einem höchst interessanten Nachwort von Ernest Goldberger über die Verantwortung Israels mit ganz neuen Ansichten und weiteren Fakten zum Konflikt im Nahen Osten.
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