Beginnen tut der Film mit dem Morgen von Abbeys und Christas Geburtstag. Der für Abbey, alles andere als toll beginnt. Erst sieht sie, das ihre ehmalige Kindheitsfreundin und nun erklärte Feindin Christa (die auch noch beliebter ist als sie) ein Auto zum Geburtstag bekommen hat und dann platzen ihre Eltern und ihr Bruder auch noch unaufgefordert in ihr Zimmer und machen ein peinliches Foto von ihr für ihre Homepage. Und als wenn das nicht schon schlimm genug für Abbey wäre, passiert etwas fast unglaubliches: Aufgrund eines plötzlichen Bienenbefalls ihres Hauses , muss die Familie Jensen evakuiert werden. Und da Abbey noch im Schlafanzug war, als dies geschah, muss sie in Rosa Pyama und Kuschelhasenpantoffeln in die Schule gehen. Und das an ihrem lang ersehnten 16. Geburtstag!
Der einzige Trost ist Abbeys bester Freund Jay, der ihr immer zur Seite steht und ihr ein süßes Geschenk macht. Doch dieses Geschenk gerät schnell in Vergessenheit, weil Abbey ein mysteriöses Päckchen erhält. Darin sind 16 Wunschkerzen und Streichhölzer enthalten. Schnell findet Abbey heraus, das sie dieses Geschenk einer Art "Wunschfee" zu verdanken hat und jede der Kerzen einen ihrer 16 Wünsche auf ihrer Wuschliste erfüllt. (Diese Wunschliste hat sie ca. mit 6 Jahren angefangen zu schreiben) Sie kann jede Stunde eine der Kerzen anmachen und so einen der Wünsche auf ihrer Liste erfüllen. z.B. "Zu meinem 16. Geburtstag werde ich ein Auto bekommen, am liebsten ein rotes" oder "Ich werde in allem besser sein, als Christa". Aber nicht alle Wünsche erfüllen sich so, wei Abbey sich dies gedacht hat und bringen ihr Leben ganz schön durcheinander. Und alles entwickelt sich anders, als Abbey wollte! Das schlimmste ist, das sie nur bis Mitternacht Zeit hat, um alles wieder rückgängig zu machen, sonst bleibt alles für immer so, wie es zu diesem Zeitpunkt ist. Was u.a. bedeutet, das keiner ihrer Freunde sie mehr erkennt... Doch wie soll sie alles rückgängig machen, wo sich doch keiner der Wünsche auf der Liste wegwischen/streichen lässt?
"Der 16. Wunsch" ist ein ganz nett gemachter und auf Märchen getrimmter Teeniefilm. Er soll anscheinend zeigen, das unsere Wünsche nicht immer so in Erfüllung gehen, wie wir es uns erhoffen und wir daher mit unseren Wünschen an die "Wunschfee" lieber vorsichtig sein sollen. Zudem zeigt der Film, das wir manchmal das was wir uns am meisten wünschen, in anderer Form direkt vor unserer Nase haben und es einfach nur bemerken müssen...
Die Idee des Films fand ich ganz nett. Aber die Umsetzung der Idee und die schauspielerische Leistung haben mich nicht so überzeugt. Daher bekommt der Film von mir nur 3 Sterne. Für Mädchen unter 15 Jahren (wahrscheinlich die Zielgruppe) würde ich ihn aber wahrscheinlich mit 4 Sternen beurteilen.