bei allen Rezensionen hier scheint noch keinem aufgefallen, dass die idee, die traumatische kindheit von christian hätte ihn zu seinen sexuellen neigungen gebracht, diskriminierend sein kann.
soll das heißen sm ist erziehungsbedingt? es wird hier geradezu als krankhaft dargestellt. etwas, für das man sich schämt, was therapiert werden muss.
hallo, so war früher die darstellung von homosexualität. da sind wir doch schon lang drüber hinweg, oder etwa nicht?
von wegen sm aus der schmuddelecke holen, das buch schiebt es meiner ansicht noch weiter rein. was ist denn mit "solange es beiden gefällt, ist alles in ordnung"?. sexuelle spielarten sollten alle als normal angesehen werden, solange keinem etwas aufgezwungen wird, und normal ist die psyche von christian nun wirklich nicht.
klar, schema böser bube verliebt sich in unschuldiges mädchen und ändert sich nur für sie kommt immer gut. aber wäre christian ein wirklicher sm freund, würde er sich garnicht ändern wollen.
