In knapp 1 Stunde Spieldauer zeigt der Film beeindruckende Tier- und Landschaftsaufnahmen der schnellsten Raubkatze - den Geparden. Das Familienleben, u.a. die schwierige Aufzucht der Jungtiere, bildet den Schwerpunkt des Filmes. Angefangen mit der sehr selten beobachteten "Geparden Hochzeit" kann man parallel zwei Gepardenmütter mit Ihren Jungen beobachten und dem unterschiedlichen Geschick der beiden, diese vor den zahlreichen Gefahren (aller übrigen Großkatzen sowie den allgegenwärtigen Hyänen) zu beschützen und sie mit Nahrung zu versorgen. Trotz Ankündigung auf dem Cover widmet sich der Bericht nicht der größten Gefahr der Geparden - dem Menschen. Die wunderschönen Aufnahmen (u.a. Nahaufnahmen und Zeitlupen) werden der Schönheit und Grazie der Tiere gerecht. Nur die etwas träge klassisch angehauchte musikalische Untermalung passt nicht zu der Vitalität der afrikanischen Natur. Fazit: Wer nur schöne Tieraufnahmen über das Leben der Geparden sucht ist mit diesem Film gut bedient. Wer jedoch an einer Reportage über das Überleben der Tiere zusammen mit den Menschen erwartet wird enttäuscht.