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Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung
 
 
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Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung [Gebundene Ausgabe]

Niccolo Machiavelli , Rudolf Zorn
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Gebundene Ausgabe, 1977 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 472 Seiten
  • Verlag: Kröner; Auflage: 2. (1977)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3520377020
  • ISBN-13: 978-3520377029
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 430.764 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Niccolò Machiavelli
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das zweite Hauptwerk Machiavellis, die "Discorsi", wird hier in einer vollständigen und ausführlich kommentierten Übersetzung dargeboten. In diesem zentralen Werk über die Handhabung und Verwaltung politischer Herrschaft kommt hinter dem als skrupellosen Machtpolitiker verschrieenen Verfasser der verantwortungsbewußte Republikaner zum Vorschein.

Über den Autor

Niccolò Machiavelli wurde am 3. Mai 1469 in San Casciano in Val di Pesa geboren. Er entstammte einer angesehenen, jedoch verarmten Familie. Er wuchs zusammen mit seinen drei Geschwistern in Florenz auf, der Vater arbeitete hauptsächlich als Anwalt. Mit seinem geringen Gehalt unterhielt dieser eine kleine Bibliothek und ermöglichte seinem Sohn Niccolò; eine umfassende humanistische Bildung. So lernte Machiavelli schon früh die antiken Klassiker kennen. Machiavelli war von 1498 bis 1512 Staatssekretär der Zweiten Kanzlei des Rats der "Dieci di pace e di libertà" der Republik Florenz und als solcher für die Außen- und Verteidigungspolitik zuständig. Um 1509 entstanden erste Denkschriften und Theaterstücke. Machiavellis dramatisches Schaffen umfaßte sechs Werke, von denen nur drei erhalten sind. Vor allem aufgrund seines Werks Il Principe (" Der Fürst ") gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit. Sein politisches Hauptwerk Discorsi ist darüber in den Hintergrund getreten. Macchiavelli starb am 21. Juni 1527 in Florenz.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Augenöffnend, 20. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte, ebenson wie die meisten meiner Mitmenschen, keine wirkliche Ahnung von Politik und ihren vielen Derivaten (Management, Familienführung, Gruppendynamik...) bis mir dieses Buch die Augen dafür geöffnet hat.

Der Fürst sei nur als Appetitmachender Einstieg in dieses Buch zu empfehlen - es ist in seinen weitreichenden Konsequenzen wesentlich tiefgreifender und anspruchsvoller.
Ferner ist dieses Buch allen zu empfehlen die sich für Römische Geschichte interessieren - jedoch ist dies nicht nur ein Geschichtsbuch, wie ein früherer Rezensent schrieb: die Schlussfolgerungen die das Jahrtausendgenie Machiavelli gezogen hat sind vielmehr ohne weiteres auch auf unsere Tage übertragbar, und dabei wird man immer wieder erstaunt begreifen das viele Dinge des politischen Alltags die man vorher wie ein Schaf in der Herde als moralisch verwerflich verurteilt hätte in einem anderen Lichte betrachtet nicht nur Sinn machen, sondern auch absolut nötig sind.

Es zeitloses Meisterwerk das durch bereichernde Anmerkungen des Deutschen Übersetzers noch kostbarer gemacht wurde.

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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Machiavelli selbst war nie Machiavellist, 2. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Discorsi. Gedanken über Politik und Staatsführung (Gebundene Ausgabe)
Die "Discoursi"(eigentlich "Diskussionen über die ersten drei Dekaden des Livius") sind historisch sehr interessant, da der Autor stets Beispiele und Anekdoten aus zwei verschiedenen Epochen angibt. Machiavelli schafft es nahezu mühelos, den Zeiten der Römer Leben einzuhauchen und das Italien des 14.Jh. mit seinen Intrigen und Skandalen vor den Augen des Lesers wiederauferstehen zu lassen.

Die "Discoursi" sind dabei stets ein politisches Buch. Mit zahlreichen Vergleichen und Beispielen begründet der Autor jede seiner Behauptungen ohne jemals in Auschweifungen zu verfallen. Ja mehr noch, der pragmatische Stil in dem M. schreibt schafft eine bestechende Plausibilität, die in den meisten Lehrbüchern heutzutage vermißt wird.

In kurzen kaum jemals über drei Seiten hinausgehenden Kapiteln, werden die Ansichten und Einsichten Machiavellis deutlich.

Im Gegensatz zum "Fürsten" ("il principe") das nur das Verhalten des Herrschers analysiert sind die "Discoursi" der Politik im generellem zugewandt.

Doch die "Discoursi" haben auch prognostischen Wert, den man, von den Vergleichen und Beispielen Machiavellis ausgehend, auch auf unsere Moderne anwenden kann.

Leider hat Machiavelli die "Discoursi" komplett aus dem Kopf geschrieben (sie waren ursprünglich als ein Brief geschrieben den Machiavelli an Cesare Borgia sandte, der ihn ignorierte und erst nach dessen Autors Tod veröffentlichte) was einige Angaben recht ungenau erscheinen läßt. Dies macht ihn auch angreifbar.

Alles in allem sind die "Discoursi" ein Muß für jeden politisch und\oder historisch Interessierten Alle anderen sollten mal einen Blick reinwerfen wenn sie das Buch grad in der Hand halten.

***** für politisch\historisch Interessierte *** für alle anderen

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Machiavelli der Anti-Machiavellist, 4. November 2010
Zu Unrecht dämonisiert und als skrupelloser Machtpolitiker geächtet zeigt Nicollo Machiavelli in seinem Hauptwerk, dass er selbst nie Machiavellist war. Sein Herz gehört ganz der Republik und ihren Institutionen, auch wenn er sich beim heutigen US-Wahlkampf oder der Lobbyarbeit in Deutschland wohl im Grabe umdrehen würde.

Machiavelli hatte zwei Eigenschaften, die vielen Politikern zu allen Zeiten gefehlt haben: Er ist Optimist und gleichzeitig Realist. Trotz seiner Liebe zur Republik scheut er sich nicht davor einen Alleinherrscher anzurufen, um Ordnung in einem verdorbenen Staat zu schaffen. Großen Respekt zollt er den Diktatoren des alten Roms, die in Notzeiten für sechs Monate eingesetzt wurden, nahezu vollständige Handlungsfreiheit genossen und dennoch nichts mit den machtbesessenen Diktatoren unserer Zeit gemein haben. Gleichzeitig ächtet er skrupellose Gewaltherrscher, die ihr Volk unterdrücken und sich auf den Schutz ihrer Armeen und Festungen verlassen.

Um diesen Machiavelli zu verstehen, muss man sich viel Zeit nehmen - und das hat nicht nur was mit seinen Schriften selbst zu tun. Die Übersetzung ist hervorragend und ich konnte nicht einen einzigen Rechtschreibfehler finden, aber die kleine Schrift, die dünnen Seiten und das ewige Nachschlagen der hunderten Anmerkungen trübt den Genuss stellenweise enorm. Auch das 70-seitige (!) Vorwort sorgt zunächst für lange Gesichter, entpuppt sich jedoch als äußerst interessante Kurzbiografie.
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