Beim ersten hören vor fast zehn Jahren, in Erwartung eines Faith No More ähnlichen Sounderlebnisses konnte nur nacktes Entsetzen folgen. Was ist das!? Jazzdeathcomicmetal in unzähligen Sprachen gegrunzt, gesungen und gebrüllt, der, sobald Ruhe, Struktur und Melodie einsetzt, alles sofort mit der Kettensäge wieder niedermetzelt. Wie in den vorrangegangenen Rezessionen kann ich nur bestätigen, das diese Scheibe nichts ist zum nebenherhören oder gar als Hintergrundmusik für ein Sit In. Hierbei ist Konzentration(ein wenig), Humor(viel) und grenzenlose Offenheit gegenüber so ziemlich jedem existeneten Musikstil gefragt. Lässt man sich darauf ein, bekommt man etwas spendiert, was man wirklich mal als neue Musikrichtung bezeichnen kann, auch wenn es eigentlich nur eine wilde Collage von Stilen ist. Hervorgebracht wird das ganze von hervorragenden Musikern, die, wenn sie es drauf anlegen würden auch problemlos die Charts sprengen könnten und natürlich dem Master himself, den besten lebenden Sänger der Welt aka Mike Patton. Break on through!