Ich kannte Fordlandia und Englabörn. Beides Alben die ich sehr schätze, ja sogar liebe. Beide sehr intim, melancholisch, zurückgenommen, verträumt, dicht, in sich gekehrt.
Und nun "Dis". Beim gleichnamigen Stück ist sogar eine weibliche Stimme zu hören. Nun habe ich nichts gegen weiblichen Gesang, es sei denn er kommt so billig poppig daher wie hier. Einzig Track 11 und 15 (Flugeldar und Flugeldar II) vermögen ein wenig zu versöhnen.
Insgesamt ist Dis, sehr elektronisch, schnell und alt. Es ist farblos, unspektakulär und mir unerklärlich, wie nach Englabörn und vor Fordlandia ein solches Album entstehen konnte.