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Dirty Jeans and Mudslide Hymns

John Hiatt Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 25,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (12. August 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Blue Rose (Soulfood)
  • ASIN: B0056CZN7M
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 129.405 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Damn This Town
2. 'Til I Get My Lovin' Back
3. I Love That Girl
4. All The Way Under
5. Don't Wanna Leave You Now
6. Detroit Made
7. Hold On For Your Love
8. Train To Birmingham
9. Down Around My Place
10. Adios To California
11. When New York Had Her Heart Broke

Produktbeschreibungen

motor.de

John Hiatt, der ewige Underdog. Auf seinem 22. Studioalbum beweist er einmal mehr eindrucksvoll, dass er zu den besten Songwritern des Genres gehört und altert in Würde. Der Mark Twain des Americana ist zurück. Vom Schicksal gebeutelt, bannt John Hiatt seine musikalische Katharsis seit mittlerweile 37 Jahren auf Platte. Inzwischen ist er 58 Jahre alt und noch immer scheinen die Wunden nicht geheilt. Nach 21 kommerziell kaum erfolgreichen Alben, einem Entzug und dem Selbstmord seiner zweiten Ehefrau steht er noch immer aufrecht und legt auch auf Dirty Jeans And Mudslide Hymns" sein Seelenleben gnadenlos offen. Was dabei herauskommt ist ein Album, das mit jedem Song eine schwermütige Zerbrechlichkeit offenbart, die Hiatt mit Inbrunst und erstaunlichem Facettenreichtum in ein Korsett von elf Titeln zwängt. Innerhalb eines doch relativ beschränkten Klangkosmos des Americana-Genres zeigt er sich aus erstaunlich vielen Perspektiven, die ihm dank seines leidenschaftlich-emotionalen Gesangs und einer punktgenauen Instrumentierung wie auf den Leib geschneidert scheinen. John Hiatt – "Hold On For Your Love" Am überzeugendsten sind dabei die düster klagenden, blues-geschwängerten Country-Rocker, darunter der Opener "Damn This Town", dessen Geschichte über die abtrünnige Familie samt verzerrter Slide-Gitarre schaudern lässt. Dann ist da "Hold On For Your Love", was nach reduziert akustischer Einleitung mit seinem verhallten Twang-Riff Reminiszenzen an blutbefleckte Spaghetti-Western hervorruft. Dazu klagt Hiatt "Men eating men and there's no time for crying, I'm tired of the blood and I'm sick of the dying" – einer der sinistren Glanzpunkte der Platte. In kontrastierendem Gewand kommt der Rockabilly-infizierte Blues "All The Way Under" daher, dessen subtil eingestreuter Harmonika-Part dem ganzen Song eine etwas groteske aber dennoch treffende Shanty-Nuance verleiht. John Hiatt – "When New York Had Her Heart Broke" Erwartungsgemäß dürfen die Pedal Steel-Einlagen nicht fehlen, doch schafft es Hiatt auch in diesem tropisch-kitschbehafteten Klang-Metier zu überzeugen, indem er Songs wie "Adios To California" mit reduzierter Orchestrierung und seinem charakteristischen Stimmtimbre – was gelegentliche Parallelen zu R.E.M.'s Michael Stipe aufweist – eine fragile Eleganz einhaucht. Den Abschluss bildet das ganz persönliche Requiem zum zehnten Jahrestag des elften September. "When New York Had Her Heart Broke" beschreibt aus neutralem Blickwinkel unprätentiös und befreit von überspitztem Pathos die Geschichte des Tages, der das amerikanische Selbstverständnis bis ins Mark erschütterte. "Dirty Jeans And Mudslide Hymns" zeigt einen reflektierten John Hiatt, der aus einem leidgeprüften Schatz an Lebenserfahrung schöpft. Dem gesamten Album wohnt eine unterschwellige Melancholie inne, die er allerdings mit der Abgeklärtheit einer gestandenen Persönlichkeit und der nötigen Prise Zuversicht präsentiert. Es ist bewundernswert, mit welcher Leidenschaft der Spät-Fünfziger noch immer zu Werke geht. Mag das Album im ersten Durchlauf etwas routiniert erscheinen, so entwickelt es sich insbesondere Dank seiner intimen Texte von mal zu mal weiter.

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Kundenrezensionen

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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Meisterwerk? 4. August 2011
Von Juergen
Format:Audio CD
Es ist gerade mal ein starkes Jahr her, dass John Hiatt "The Open Road" veröffentlichte, da meldet er sich schon wieder mit seinem mittlerweile 20. Studioalbum zurück. Wer nun aber denkt, dies wäre nur ein zweitklassiger Aufguß von übriggebliebenen Songs, der irrt gewaltig.

Der 58-jährige John Hiatt "brennt" immer noch vor Leidenschaft wie er kürzlich bei einem Interview in Deutschland sagte, ja insgesamt scheint er sich mehr Mühe bei diesem neuen Album gemacht zu haben, denn er kam Mitte Juli 2011 extra über den großen Teich um in Holland, Deutschland und England sein neues Album zu promoten, bevor er wieder, zurück in den USA, sofort auf Tour ging.

11 recht unterschiedliche Songs hat John auf sein neues Album gepackt, das in Ben Fold's Studio (ehemaliges RCA Studio in Nashville) aufgenommen wurde und das alles in analoger Technik mit einem sehr warmen Sound, wie Hiatt schwärmt. Als Produzent hat er den namhaften Kevin Shirley engagiert, der schon für viele Größen sein Können bewiesen hat (u.a. Aerosmith, Journey, The Black Crowes, Iron Maiden, Rush, Joe Bonamassa).

Neben 9 neuen Songs hat John Hiatt auch in sein riesiges Song-Repertoire gegriffen und zum ersten Mal "Train To Birmingham" veröffentlicht, was schon knapp 40 Jahre alt ist und nur eingeschworene Hiatt Fans kennen. Auch "New York Had Her Heart Broke" schrieb er just nachdem sich vor 10 Jahren in New York dieser fürchterliche Terroranschlag ereignet hat, der, wie er selbst singt, die Welt verändert hat.

John ist ein sehr guter Beobachter, besingt liebevoll seinen röhrenden 225er Buick (Detroit Made), beschreibt die Wucht der Naturkatastrophen in seinem Land (Down Around My Place) und genauso wuchtig entwickelt sich der Song. John lässt auch keine Klischees aus, wenn er im Opener (Damn This Town) davon singt, dass er nun abhaut, weil er genug hat, der Vater säuft, die Mutter keine Zeit hat die Kinder zu erziehen, die Schwester von Hass erfüllt ist, der Bruder beim Pokerspielen getötet wurde usw...
Auch wenn John mehrmals in den letzten Wochen davon sprach, dass seine Songs allesamt fiktional sind, so sind doch erhebliche Parallelen zu seinem Leben zu erkennen - darauf angesprochen meinte er humorvoll nur: I am an open book, ich bin wie ein offenes Buch.

Authentisch nennt man dies, wenn ein Musiker, der alle Höhen und Tiefen in seinem Leben durchgemacht hat, noch so humorvoll und verschmitzt lächelnd seine (eigenen und wahren?) Geschichten erzählt. Und so geraten selbst Liebeserklärungen an seine Frau (Don't Wanna Leave You Now und I Love That Girl) zu Highlights auf diesem Album.

Musikalisch ist dieses Album eindeutig im Americana Genre angesiedelt, getränkt von der musikalischen Tradition im tiefen Süden der USA. Country und Blues Elemente überwiegen, hervorragend in Szene gesetzt von seinen Mitmusikern, die bereits auf "The Open Road" mitgespielt haben. Pedal Steel, Dobro, Slide, feurige Gitarren-Soli - all das steuert Doug Lancio meisterlich bei, getragen von einem dichten Rhythmusteppich von Patrick O'Hearn (Bass) und Kenneth Blevins (Drums).

Nicht nur Musik-Kritiker haben in den letzten Tagen Lobenshymnen auf John Hiatt's neues Album gesungen, auch ich kann die Frage, eingangs gestellt, nur mit einem deutlichen und lauten JA beantworten. Wahrlich ein Meisterwerk, musikalisch wie technisch!
Das neue Album gibt es auch in einer "extended Edition" mit einer DVD mit informativen Hintergrund-Informationen, wie alles enstanden ist. Solche Add-Ons lassen die Herzen der Fans höher schlagen.

Deshalb meine Bewertung:
Mindestens 4 Sterne für das Album und einen Stern extra für die Produktion - wie schrieb kürzlich Arne Willander im Rolling Stone? "So gut war John Hiatt seit 'Stolen Moments' im Jahr 1990 nicht mehr. Und er war immer verdammt gut!"
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HANDMADE HYMNS AND A GLASS OF RED WINE ...., 6. August 2011
Von seven of nine TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
und wieder einmal sitzt man gespannt vor einem Hiatt Machwerk, von dem man zuvor schon weiss, dass man daraus
eine Menge mitnehmen wird, nachdem man es in Nonstop-Schleife angehört hat, stundenlang.
Grossartiger songwriter, der Mann. Dazu diese carvige, einschneidende Stimme, versierte Musiker, Texte, die den
Americana-spirit aufgreifen, pointieren, verinnerlichen. Mitnehmen wird man auch hier vor allem Melancholität, Nachdenklichkeit, Wehmut, Trauer und Verstandensein. Und man hat Hiatt nicht wirklich zugehört wenn nicht auch heisse Tränen des Mitgefühls und der Solidarität rinnen bei -TIL I GET MY LOVIN BACK-, da reicht schon die erste Strophe,

- I wake in the mornin
out of my mind
and I used to lived for
that mornin sunshine
now I hide in the darkness
it s all I can do
til I get my lovin back
my lovin back from you...

Dagegen befröhlicht - I LOVE THAT GIRL - fast, obwohl es auch eher die Stimmung des Indian summer kurz vorm
Übergang in nebelgraue Herbstnässe beschwört, Mollstimmung eben, wie auch das cover in sepia mit einem fast
verwitterten ( nicht verbitterten ) John Hiatt.
Da macht er doch gleich ganz lässig auf Daddy Cool bei - ALL THE WAY UNDER -, vertraut und voll Zärtlichkeit
schleicht sich - DON T WANNA LEAVE YOU NOW - rein ins hungrige Hiatt-Hörer-Herz, ewig hungrig weil man ihm
nie genug zuhören kann, trotz reichhaltigsten Repertoires das da im Cd-Regal steht.
Schwungvoller road-sound zwischendurch mit - DETROIT MADE -, big block , she ll do all the work,
so we can ride in style, leather on those bucket seats, carpet, double pile....
Was wäre der toughe Americana-man ohne seinen Strassenkreuzer, am besten natürlich mit Haifischheckflossen...
Mystischen Zauber bringt - HOLD ON FOR YOUR LOVE -, irgendwie erinnert es an Ghostriders, die Gitarren
wahrscheinlich...,screamin John ! spätestens hier verstärkt sich hier die Gänsehaut, die nach - TRAIN TO BIRMINGHAM-
das groovige midtempo täuscht da nicht über den höchst melancholischen Text hinweg ), nicht dünner wird
bei - DOWN AROUND MY PLACE -.

- And before there came a flood
some lost all, even blood
now the sun and wind have come and left no trace
down around my place...
Dezenter Instrumenteneinsatz, Hiatts Stimme anfangs dunkel, unheilschwanger, zum Ende hin schreit er beinahe
raus, was ihn hier so beschäftigt...
Beschäftigt hat sich J H im im track - DAMN THIS TOWN - mit dem ganz normalen Wahnsinn einer Familie, nun die
eben beschäftigt ist - mit dem alltäglichen Wahnsinn, der auch in jeder guten Durchschnittsfamilie einbrechen
kann. Da macht einem der Einsteiger sowieso klar, dass man ohne dem näseligen Eigenbrötlertum des Interpreten
nicht lange auskommen kann, da kann es noch so viele andere gute, sehr gute Musiker geben.
Hiatt muss immer ran, wenn es einem schlecht geht, man einen Verbündeten braucht, einen Tröster, aber auch jemanden, der Freude, Hoffnung und Erfüllung spendet und imaginiert, durch wunderschöne Melodien, Lebensweisheit, Philosophie, Serenität - trotz dunkler Wolken und alles verschluckender Schlammlawinen.

So spielt er sich immer wieder aufs neue in Herzfaser und Bauchgefühl, das bestätigt der letzte track
- WHEN NEW YORK HAD HER HEART BROKE -, das entsetzliche Thema 9/11 mit einer zarten Melodie vereinklangt.
Willy De Ville, der über gebrochene Herzen in New York Bescheid wusste hätte diesem song sehr zugestimmt.
Also man nimmt was mit, jeder das Seine, aber alle die Sympathie und Liebe zum Eckensteher, der ja so alleine
nicht in der Ecke steht, sieht man von der Ignoranz der Radiosender mal ab. Aber Radio ist definitiv nicht
das wertige Medium um seine Geschichten dort abzuäthern.
Five muddy diamonds for this album and a hundred more for a real storyteller... walk on, just walk on, John...

Line Up : himself, vocals and guitar
Kenny Blevins, drums
Doug Lancio, guitars, pedal steel, mandolin
Patrick O Hearn, bass
Alan Schierbaum, keys
Doug Henthorn, backin vocals
Produzent, Kevin Shirley
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... kein Kommentar nötig 20. August 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach den absolut treffenden Rezensionen hier, ist eine weitere eigentlich nicht nötig: sehr schöne, transparente Produktion, tolle Songs in abwechslungsreichen Gewand, sehr homogene Band mit den richtigen solistischen Sprengseln und ganz vorne ein John Hiatt der in seiner unnachahmlichen Art die Geschichten vorträgt.
Das macht die fünf Sterne aus, aber darüber hinaus geht es mir als jahrzehntelangen Hiatt Fan so, dass das endlich wieder eine CD ist, die mich komplett fängt. In den letzten Jahren waren die CDs immer gut, keine Frage, aber hatten doch auch so ihre .. na sagen wir ... Durchhänger. Hier legt man die Cd ein und kein schwaches Stück, es ist einfach eine Freude sie komplett durchzuhöhren und hofft Hiatt gelingen noch viele solche Würfe.
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4.0 von 5 Sternen Mal was anderes
Bin über Joe Bonamassa zu John Hiatt gekommen, der mir bis dahin gänzlich unbekannt war. Habe die CD auf Grund eines Titels gekauft, musste dann feststellen, daß... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von sv1wo veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute-Laune CD
Die CD macht richtig gute Laune. Ein weiteres Meisterstück von JH. Darf bei Fans nicht fehlen.auch eine schöne Geschenkidee, wenn einem sonst nichts einfällt
Vor 5 Monaten von Kabat veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles beim Alten
Die erste CD von John Hiatt, die ich mir dreimal anhören musste, bis ich mit ihr eins wurde.
Inzwischen höre ich sie andauernd und spiele sie meinen Freunden vor,... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Mac Lagavulin veröffentlicht
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Kleine Rocker, große Balladen! Alles wie gehabt, alles eigentlich wie immer. Nur sind diesmal die Rocker nicht ganz so klein und die Balladen nicht ganz so groß -... Lesen Sie weiter...
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Vor 20 Monaten von irene maria veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Meisterwerk?
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Vor 21 Monaten von Juergen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gar nicht erst probehören - gleich kaufen!
Das ist ja prima, dass mein Vorredner Jürgen schon so informativ alles Nötige über den neuen Geniestreich von John Hiatt berichtet hat. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Hugo Humpelbein veröffentlicht
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