Das Meisterwerk "High Voltage" zu toppen, war wohl kaum möglich. Meiner Meinung nach haben sie es auch nicht ganz geschafft, aber eben fast.
"Dirty Deeds Done Dirt Cheap", der zweite Output in Deutschland (in Australien gab es vor "High Voltage" zuvor noch das Album "T.N.T" (wonach ich meinen AmazonNamen benannt habe) sowie eine weitere "High Voltage"-Version, die der deutschen Version fast gleicht) ist diesem jedoch durchaus ebenbürtig. (Eine weitere australische Variante von "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" wurde ebenfalls veröffentlicht).
Es besticht durch großartige Nummern, die Fans dieses Genres wohl fast allesamt wohlbekannt sein dürften.
Der Titelsong ist ein echter Meilenstein, auch Songs, wie "Problem Child" oder "Rocker" sind Granaten, die bei einem AC/DC-Konzert eigentlich nicht fehlen dürfen. Besonders das langsame und schon fast balladeske "Ride On" ist einer meiner Lieblingssongs von AC/DC. Auch das eher unbekanntere "Love At First Feel" ist ein Track, der mir sehr viel bedeutet.
Als ich mir "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" (damals noch) auf MC zulegte, war "Squealer" der Opener und "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" der letzte Song auf dem Tape. Auf sämtlichen Outputs sowie auch bei diesem ist es genau umgekehrt. Ein Umstand, der mich etwas irritiert, da "Squealer" definitiv ein Opener ist und der Titelsong viel besser ans Ende des Album passt. (Ich jedenfalls bevorzuge die mir vertraute Reihenfolge, die ein wesentlich cooleres Feeling des Gesamtwerk bewirkt. Probiert es mal aus!)
Im Gegensatz zum Vorgänger "High Voltage" versprüht "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" wesentlich mehr Spielfreude; die Songs sind "frecher" und schneller; und auch wenn man sich über "Big Balls" zunächst wundert, wird man es später lieben.
Dieses Album ist der konsequente Wegbereiter zum nächsten Album, meinen absoluten AC/DC-Fave "Let There Be Rock".
AC/DC Rules. Volle Punktzahl.