Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der etwas andere Down South Rap, 8. Juni 2008
Denkt man an Down South Rap, so kommt die breite Masse zunächst auf Chromfelgen, Grillz, Bling Bling und Namen wie Lil Jon, Lil Wayne, T.I. oder Ying Yang Twins. Dass es im Süden auch niveauvoll zugehen kann, zeigt in letzter Zeit vor Allem die Stadt Houston, aber auch einzelne Künstler aus anderen Städten bzw. Staaten wie z.B. Da Backwudz, Nappy Roots oder eben auch die CunninLynguists beweisen uns, dass es dort nicht immer nur um oberflächliche Themen geht, sondern tiefgründigen Rap gibt. Das Trio besteht aus den aus Kentucky und Georgia stammenden Natti, Deacon The Villain und Kno, der sich auch für die Produktion von "Dirty Acres" verantwortlich zeichnen darf.
Nach dem dunklen, aber auch recht nervigen Intro "Never" startet die Platte mit "Valley Of Death", einem echten Meisterwerk. Über den Beat wurde hier eine traumhaft dramatische Synthesizer-Komposition gelegt, die einem einfach nahe geht und eine wahre Gänsehautatmosphäre verbreitet, sodass das Zuhören noch mehr Spaß macht. Leider hat dieser Song keinen Refrain und endet nach leider nicht einmal drei Minuten mit einem schönen Chorgesang. Ganz anders, nämlich eher entspannt und laid back wäre das etwas Blues haltige "Dirty Acres", das wunderbar zum Chillen taugt. "K.K.K.Y." ist das nächste fantastische Highlight dieses Albums. Eine schnelles Klavierstück trifft auf einen harten und schnellen Beat, dazu gibt's Hintergrundgesang von einer Art Computerstimme, was sich alles zusammen mit den Rhymes einfach unbeschreiblich gut anhört. Einziges Manko hier wäre die wieder nur recht kurze Laufzeit von gerade einmal 2 Minuten und 19 Sekunden. Leider fehlen den nächsten Liedern diese Emotionen und wunderbaren Klänge, zu denen man dahinschmelzen könnte. "Wonderful" (feat. Devin The Dude), "Yellow Lines" (feat. Witchdoctor & Phonte) oder "The Park" können zwar mit entspannten und melodischen Instrumentals, sowie den deepen Lyrics punkten, eignen sich aber eigentlich nur für Sommertage, an denen man mit seinem CD-Player in der Sonne liegt. Für öfteres Hören geht dem Ganzen, dann aber doch etwas die Luft aus. "Gun" (feat. Sheisty Khrist) hingegen ist ein Stück, das man sich jeden Tag reinziehen könnte. Zusammen mit einem schönen Gitarrenspiel berichten uns die CunninLynguists von den Nachteilen der Waffen und den Amerikanern, die sie tragen. "Dance For Me" klingt für die meisten wohl zunächst nach einem Club-Track, tatsächlich handelt es sich um eine eher düstere und mystische Nummer, die besonders nach mehrmaligem Anhören ihre ganze Klasse preisgibt. Etwas traurig, aber auch fast schon faszinierend zeigt sich das mit Blues Elementen gespickte "Georgia", ein Song für die Heimat, der sich sowohl mit dem Staat als auch mit seinen Einwohnern befasst. Zum Schluss wird man mit "Mexico" noch mal auf eine kleine Reise geschickt. Es handelt sich hierbei um eine wieder sehr entspannte, aber auch fröhliche Nummer, die von einer Art Glockenspiel und leisen E-Gitarren begleitet wird, was sich besonders bei dem gesungenen Refrain einfach klasse anhört.
Insgesamt wurde "Dirty Acres" ein wirklich beachtliches Werk, bei dem auf viel lyrische Tiefe und für die heutige Zeit ungewöhnliche Instrumentals gesetzt wird. Auch wenn es hauptsächlich entspannte Songs enthält, ist es mit teilweise etwas zu anstrengend zum Anhören, weshalb es nicht die volle Punktzahl gibt. Dennoch sollte sich jeder, der auf echten Rap, den man auch tatsächlich noch als Kunst bezeichnen kann, steht, diese Platte einmal zu Gemüte führen, auch wenn man vielleicht kein Down South Fan ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk!, 28. Mai 2008
DAMN!!! Die Gruppe CunninLynguists bestehend aus Deacon The Villain, Natti und Kno haben hier ein echtes Meisterwerk abegeliefert. Der erste Track "Never" ist eigentlich nur ein Intro, mit einer sehr mystischen Melodie. Erst mit "Valley Of Death" geht es richtig los, unglaublich geiler Track. Wohl einer der härtesten auf dem Album. "Dirty Acres" ist das komplette Gegenteil von "Valley Of Death". Chilliger gehts einfach nicht mehr und die Melodie ist mal sowas von der Hammer. "K.K.K.Y." ist wieder etwas schneller und die Jungs gehen gut ab. "Wonderful" mit Devin The Dude ist wieder chillig. Eine sanfte Melodie und Devin The Dude hat einen guten Part, passt perfekt in den Track rein. Ab jetzt bleibt das Album ruhiger, keine schnelleren Tracks mehr. "Yellow Lines" hat mich fast umgehauen, mal wieder unglaublich genial produziert...bei dieser Melodie könnt ich glatt einschlafen, so chillig ist die Melodie. Für "The Park (Fresh Air)" gilt das gleiche wie beim vorherigen Track. "Summer's Gone" ist leider recht kurz geraten, aber dennoch super! "Gun" ist auch ein langsamer Track und die Gitarre kommt gut rüber. "Dance For Me" klingt etwas mystisch, genauso wie "Never". "Georgia" ist vielleicht mein fav. Track, mit diesem geilem Sample. "Things I Dream" ist ebenfalls gut, aber kommt vielleicht nicht ganz an die Qualität der anderen Tracks ran. "Mexico" ist dann der perfekte Abschluss...
Insgesamt eines der besten Alben die ich seit langem gehört hab. Für sonniges Wetter das perfekte Album!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dirty Acres, 11. Dezember 2007
Dieses Album übertrifft sogar das letzte Cunninlynguists Album "A Piece of Strange"! Meiner Meinung nach das beste Album in 2007. Jeder einzelne Track überzeugt auf ganzer Linie. Die beats sind größtenteils äußerst melodisch und setzen die Linie vom Vorgängeralbum fort. Es wird eine Stimmung geschaffen, wie sie heute nur noch auf wenigen Platten zu finden ist. Lyrisch gibt es ohnehin nichts auszusetzen, zwar sehr nachdenklich und kritisch aber so sollte Hip Hop sein. Ein Lichtblick in einer Zeit in der "erfolgreiche" rap-music immer peinlicher wird.
Kauft euch diese CD, unterstützt die Artists die es gebrauchen können.
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