Naomi Fearn erfreut seit Jahren die Leser der Stuttgarter Zeitung mit "Zuckerfisch", einen Zeitungsstrip, in dem sie pseudobiographisch ihr Leben und aktuelle Ereignisse verarbeitet, assistiert mit 2 schwulen Hasen, die eine Homoehe führen.
Das vorliegende Werk von Noami Fearn stammt aus dem Jahre 2004, und ist selbsterklärend als "lost weekend" betitelt. Es handelt von Dirt Girl, deren Gesicht wir aufgrund ihrer extravaganten Kopfbedeckungen nicht zu sehen kriegen, und ihren Freunden, die sich in das Nachtleben stürzen, mit allen dazugehörigen Zutaten wie Drogen, Sex und Liebe, verquirlt zu einer lustigen Quiche.
Dirt Girl erreicht dabei nicht ganz die Qualität von Zuckerfisch, aber da war die Messlatte ja auch arg hoch angesetzt. Wer Naomi allerdings in ein punkig, trashiges Wochenende folgen will, ist hier gut bedient.