"Dirk und ich" beschreibt den ganz normalen Wahnsinn einer Familie mit erst zwei, dann drei Kindern im Laufe eines Jahres - aus Sicht des ältesten Sohnes. Die Kapitel sind abgeschlossene Geschichten, aber chronologisch geordnet. Die Themen sind immer ganz normale Dinge, von denen ein 7- bzw. 8jähriger erzählen würde, Schlittenfahren, Weihnachten, Geburtstag, Geburt des kleinen Bruders, Umzug ins neue Haus.
Alles fängt auch zunächst immer ganz normal an - in der trocken beobachtenden Sprache des Jungen, was schon allein irre komisch sein kann, wird eben geschildert, was so passiert. Die Geschichten arten dann in schöner Regelmäßigkeit in wunderbares Chaos aus! Steinhöfel kriegt das mit viel Tempo hin, und mit wenig Sensationsgier - die Sprache des erzählenden Andreas bleibt durchweg so trocken wie am Anfang, und genau das ist es, was den vorlesenden Eltern die Lachtränen in die Augen treibt.
Wir haben das Buch schon x-mal vorgelesen und weiterverschenkt. Unsere Jungs sind noch keine 8, die Geschichten kommen durchaus schon früher gut an. Und erheblich älter als 8 darf man als Leser ruhig auch sein ...