Die Erläuterung der "Direktsuche des Guten Platzes" nimmt gerade mal eine gute Seite des Buches ein. Ein paar weitere Seiten, verstreut in dem Büchlein, zeigen erläuternde Skizzen zu konkreten Situationen.
So weit, so gut. Der Rest des Buches, immerhin 122 Seiten, widmet sich ausführlichst den zahlreichen Dankschreiben und Wundererfolgen der Autorin, sowie dem mehrfachen Hinweis, dass lediglich Gottesfürchtige nach einem inbrünstigen Gebet in der Lage seien, den Guten Platz zu bestimmen. Da muss ja was dran sein, immerhin hat Jesus Christus himself (sic!!) ein Geleitwort zu dem Buch verfasst ("durch einen Mystiker").
Für Frau Bachler mag das Gebet ja eine absolut funktionierende Methode sein, ihr Bewusstsein zu klären, um für die feinstofflichen Schwingungen aufnahmebereit zu sein. Der konkrete Ratschlag an Nicht-Gläubige, sich besser "überhaupt nicht mit der Radiästhesie zu beschäftigen" (S.44) sagt über den Grundtenor des Buches eigentlich alles aus.