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Directions in Music: Live At Massey Hall
 
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Directions in Music: Live At Massey Hall

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. The Sorcerer 8:54 Nur Album  
Wiedergabe   2. The Poet 6:35 EUR 0,99
Wiedergabe   3. So What / Impressions 12:51 Nur Album  
Wiedergabe   4. Misstery 8:16 Nur Album  
Wiedergabe   5. Naima 7:29 Nur Album  
Wiedergabe   6. Transition 10:26 Nur Album  
Wiedergabe   7. My Ship 8:40 Nur Album  
Wiedergabe   8. D Trane 15:11 Nur Album  
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 17. Juni 2002
  • Erscheinungstermin: 17. Juni 2002
  • Label: Universal Music Classics & Jazz
  • Copyright: (C) 2002 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.
  • Gesamtlänge: 1:18:22
  • Genres:
  • ASIN: B001SQ263Y
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.637 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Klassiker 23. Oktober 2002
Format:Audio CD
All Star Bands halten ja sehr oft nicht, was die blosse Auflistung der großen Namen verspricht. So könnte man also bei einer "Superband" mit den Superstars Herbie Hancock, Michael Brecker und Roy Hargrove leicht mißtrauisch werden, noch dazu, wenn das Motto der Tour "Celebrating Miles Davis and John Coltrane" lautet.
Mißtrauen ist bei diesem Konzertmitschnitt aber gänzlich unangebracht. Statt der Gefahr zu erliegen, sich in einem marktüblichen Retroprojekt in blankes Epigonentum zu ergiessen, bieten die drei Herren eine intelligente, höchstspannende, energiegeladene Reflexion darüber, was moderner Jazz im Geiste von Miles & Trane heute bedeuten kann. Zum Gelingen dieses Unterfangens trägt ganz wesentlich die perfekt eingespielte Rhythmusgruppe aus Bassist John Patitucci und Brian Blade an den Drums bei, die auch das Rückgrat des Wayne Shorter Quartett bilden. Der Sound der Band erinnert stark an das sog."zweite" Miles Davis Quintet, nicht zuletzt wegen des traumwandlerischen Zusammenspiels Hancocks mit der Rhythmusgruppe, das ebenso faszinierend ist, wie weiland beim "Sorcerer" (wie Hancock seinen früheren Arbeitgeber Davis nannte) mit Ron Carter und Tony Williams. Das kommt insbesondere im Stück "So What" zum tragen, das das Quintet als Medley mit "Impressions" in fast lasziv-groovender Langsamkeit präsentiert. Trompeter Roy Hargrove wird in seinem Solo durch die drei ihn begleitenden Herren zu ungeahnten Höhenflügen getrieben, die man von ihm, trotz seiner Perfektion und Brillanz, so noch nicht erlebt hat. Einsamer Höhepunkt der Scheibe ist jedoch das unbegleitete Tenorsax-Solo Michael Breckers über "Naima". Brecker, der virtuoseste und einfallsreichste Saxophonist unserer Zeit, versteht es, mit (oder trotz) all seiner technischen Brillanz und Virtuosität, das Publikum durch eine sehr emotionale, atemberaubende Performance über 7 Minuten zu fesseln, in denen man kaum wagt, zu atmen.
Weitere Glanzpunkte dieser aussergewöhnlichen Platte sind die Originals "D Trane" (geschrieben von Brecker) und Hargroves wunderschöne Ballade "The Poet". Noch ein kleiner Anspieltip: Kurt Weill's "My Ship" reflektiert auf sehr interessante Weise das Gil-Evans Arrangement von der Platte "Miles Ahead"
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Directions in Music heisst das vorliegende Projekt, live aufgenommen in der Massey Hall, einem Tempel des modernen Jazz, wo einst Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Bud Powell, Charles Mingus und Max Roach die Wegmarken setzten. Fast 50 Jahre später treten dort Herbie Hancock p, Michael Brecker ts, Roy Hargrove tp,flh, John Patitucci b und Brian Blade dm zur Feier der 75. Geburtstage der Überväter Davis und Coltrane auf. Grund genug mithin, das Schlimmste zu befürchten, denn eine solche Affiche ist reichlich hoch gehängt, zumal dann, wenn Personal der absoluten Spitzenklasse auf die Bühne bemüht wird. Ähnliches ist zu oft am zu hohen Anspruch gescheitert. Zu oft endete solches schon im Pfauenschlag der Giganten. Hier indes ist man am Ende bass erstaunt, eine aussergewöhnliche Scheibe gehört zu haben. Der Anchorman Hancock, als verbleibender Zeitgenosse der beiden Grösssen und in den 60ern Miles' Pianist hierzu prädestiniert, ist die Seele dieses Projektes und lässt seinen Mitspielern im Geiste der Vorbilder den Freiraum, der ihnen gebührt. Das Programm, eine Mischung von altem Davis- (Sorcerer, So What, My Ship),Coltrane- (Impressions, Naima, Transitions) -und neuem Material bilden die Vehikel für die Exkursionen der Solisten, wobei weder Brecker noch Hargrove sich dazu verleiten lassen, in Ton und Phrasierung ihren Vorbildern allzu sehr nach zu hängen. Tranes "Naima" wird von Brecker kühn in einem umwerfenden, unbegleiteten Solo gereicht, "My Ship" folgt dem Arrangement von Gil Evans aus "Miles Ahead" von 1957 und oft gespieltes, wie "Stella by Starlight" wird dreist in ein neues Stück eingebaut, "So What" erscheint nurmehr als Bass Intro und geht dann in ein völlig umarrangiertes und im Tempo stark zurück genommenes "Impressions" über. Und alles in einer atmosphärischen und emotionalen Dichte wie selten auf Konserven, so dass man als HörerIn beinahe ein bisschen erschlagen feststellt, dass Miles und Trane wohl doch noch in dieser Musik weiter leben, auch wenn sie ihre eigene Energie, die kaum für 75 Jahre gereicht hätte, in einem kürzeren Leben verbrauchten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolle
Format:Audio CD
75 Jahre alt wären sie letztes Jahr (2001) geworden. Der aus dem kleinen Ort Hamlet in North Carolina stammende John Coltrane im September, der aus Alton, Illinois gebürtige Miles Davis schon im Mai. Einst, zwei an Perspektiven nicht gerade reiche Kleinstadtjugendliche, die schon bald den Jazz des 20. Jahrhunderts um einige Genres, Spielweisen und ikonoklastische Ästhetiken reicher machen sollten.

Der modebewußte, auch musikalisch chamäleonhafte Trompeter Davis und der spirituell ausgerichtete Saxophonkoloß Coltrane waren nur zweimal für knapp zwei Jahre in der selben Band. Die musikalischen Wege der charakterlich so unterschiedlichen, musikalischen Pioniere sollten sich nur zweimal kreuzen.

Pianist Herbie Hancock, langjähriger Sideman von Miles Davis, Saxophonist Michael Brecker, Coltrane-Verehrer und ehemaliger Sideman von Coltrane-Pianist McCoy Tyner, sowie Ausnahmetrompeter Roy Hargrove, der ähnlich wie Davis zwischen allen erdenklichen Stilen zwischen Jazz, Latin und R&B zu Hause ist, bilden den Kern eines Tribut-Projekts, das den ästhetischen Errungenschaften von Coltrane und Davis hochkarätig Referenz erweist.

Die rhythmische Basis für die zu erwartenden schwindelerregenden, klanglichen Exkursionen legen George Mraz (Baß) und Willie Jones (Schlagzeug) und sorgen für eine Sternstunde des Bebop.

Eine großartige musikalische Referenz und zugleich Retrospektive an zwei große Lichtgestalten des zeitgenössischen Jazz !

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