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Die Erzählung beginnt, nachdem Scott Crane, der mythische Herrscher über Kalifornien und die Westküste, gestorben ist. Kalifornien? Richtig, wir befinden uns keineswegs in einem mittelalterlichen Zauberland, sondern in einer Parallelwelt, die mit der unseren viel gemeinsam hat, sich jedoch durch einige grundlegende Unterschiede auszeichnet: Die Infrastruktur der Städte steht kurz vor dem Zusammenbruch, jegliches Gefühl von Sicherheit ist verloren gegangen, eine bedrohliche Form der Magie hat sich wie ein schwarzer Schleier über alles gelegt. Reiche Leute schnupfen kein Kokain, sondern Gespenster -- besonders begehrt sind berühmte Verstorbene wie Edison und Houdini.
Das gefährdete Land bedarf dringend eines Herrschers, und so versucht Cranes treuster Gefolgsmann, entweder seinen Herrn wiederzuerwecken oder die Macht auf den jungen Koot Hoomie zu übertragen. Mit von der Partie sind Koots Adoptiveltern Pete, der Houdinis Hände (Sie haben richtig gelesen: Houdinis Hände) in seinen Besitz gebracht hat, und Angelica, eine Psycholgin mit einem ausgesprochenen Hang zu magischen Experimenten.
Wie alle Powers-Romane leidet auch Dionysos erwacht unter einer etwas chaotischen Erzählstruktur. Powers-Fans weisen in diesem Zusammenhang immer darauf hin, dass eine stringente Handlung etwas für weniger geniale Autoren sei. Nach der Lektüre des vorliegenden Romans ist man fast geneigt, ihnen zuzustimmen. Dionysos erwacht ist ein Lesefest für alle, die Fool on the Hill und G.A.S. von Matt Ruff begeistert hat. Auch abenteuerlustige Terry-Pratchett-Freunde dürften auf ihre Kosten kommen. Wenn doch nur die Übersetzungen frührer Powers-Romane wieder erhältlich wären! --Hannes Riffel
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Redaktionelle Meisterleistung,
Rezension bezieht sich auf: Dionysos erwacht (Taschenbuch)
Falls Sie dieses Buch gelesen haben und sich darüber wundern, daß Ihnen vieles unverständlich vorkommt, sollten Sie nicht an sich selbst zweifeln, denn tatsächlich hat es der Heyne-Verlag geschafft, mit "Das Blut des Königs 1 + 2" den dritten (im Deutschen noch einmal zerschnippelten) Teil einer Trilogie auf den Markt zu schmeißen, ohne die ersten beiden Bände, "Last Call" und "Expiration Day", zu veröffentlichen. Starke Leistung, kann man dazu nur sagen. Damit wird das mögliche Vergnügen an einem phantasiereichen und ungewöhnlichen Fantasy-Roman im Keim erstickt. Die 4 Sterne beziehen sich ausschließlich auf den Text und nicht auf die Hintergründe der deutschen Ausgabe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Verhunzt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dionysos erwacht (Taschenbuch)
Tim Powers ist wohl einer der genialsten und außergewöhnlichten Erzähler im Sub-Genre der amerikanischen (Urban-)Fantasy.- Was der Heyne Verlag sich allerdings mit vorliegender deutscher Übersetzung des Romans "Earthquake Weather" (der letzte Teil einer Trilogie)erlaubt hat, ist schlicht eine Frechheit. Nicht nur die Übersetzung ist mangelhaft, zudem wurden die vohergehenden Bücher ignoriert und der Inhalt gekürzt/verändert. Allen Lesern, die der englischen Sprache halbwegs mächtig sind, empfehle ich daher das Original - die deutsche Fassung ist nichts anderes als verhunzt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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