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Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
 
 
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Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin [Taschenbuch]

Kathrin Passig , Sascha Lobo
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [74kb PDF]|Leseprobe: Jetzt reinlesen [74kb PDF]
  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499624249
  • ISBN-13: 978-3499624247
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.814 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Planlos Glücklich: Das Buch für alle, die ihr Leben so organisieren wollen, dass man es nicht ständig organisieren muss Das schmutzige Geschirr, die Tabellenkalkulation fürs dritte Quartal oder die ungenutzte Mitgliedschaft im Fitnessclub – überall findet das schlechte Gewissen reichlich Nahrung. Dabei ist es ganz normal, Aufgaben vor sich herzuschieben und nicht ständig effektiv, organisiert und auf Kommando motiviert zu sein. Kathrin Passig und Sascha Lobo verraten, wie man sich dem Druck von endlosen To-do-Listen, E-Mails, Anfragen, Plänen und Verpflichtungen entziehen kann und sich die Freude an dem, was man tut, bewahrt. Sie zeigen, welch belebende Kraft in Deadlines steckt, warum das Warten auf den richtigen Moment keineswegs Zeitverschwendung ist und dass man sich mit manchen Dingen gar nicht erst abgeben sollte. Ein ebenso provokatives wie brillant geschriebenes Lob der Disziplinlosigkeit. «Verfrühtes Handeln kann nämlich ebenso schädlich sein wie verspätetes. Hätte Romeo seinen Selbstmord am Grab von Julia noch etwas aufgeschoben, wären die beiden gemeinsam alt geworden. Eingedenk dieses traurigen Falles möchten wir diese Erkenntnis auf den Namen ‹Romeo-Regel› taufen. Fürs Vergiften ist später immer noch Zeit!» «Das entlastet ungemein!» (Financial Times Deutschland) www.prokrastination.com

Über den Autor

Kathrin Passig, geboren 1970, lebt in Berlin. Sie ist Mitbegründerin der Zentralen Intelligenz Agentur und Redakteurin des Weblogs «Riesenmaschine», das 2006 mit dem «Grimme Online Award» ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2006 gewann sie in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2007 erschien ihr «Lexikon des Unwissens» (gemeinsam mit Aleks Scholz), 2008 «Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin» (gemeinsam mit Sascha Lobo), die beide zu Bestsellern wurden.

Sascha Lobo, geboren 1975, war Kreativdirektor einer Werbeagentur. Heute arbeitet er freiberuflich als Kommunikationsstratege. Er ist freier Mitarbeiter der Zentralen Intelligenz Agentur und verantwortlicher Redakteur des mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Weblogs «Riesenmaschine». 2006 erschien sein vielbeachtetes Buch «Wir nennen es Arbeit» (mit Holm Friebe), 2008 «Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin» (mit Kathrin Passig).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Aufschieben als Lebenskunst, 30. Juli 2009
Von 
www.dirkengel.org (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Prokrastination ist eine Volkskrankheit der gebildeten Stände - die einfachsten Aufgaben und Tätigkeiten werden vor sich hergeschoben, anstatt sie zu erledigen, sei es die Steuererklärung, der Abwasch oder die Arbeit an dem großen Roman, den man schon so lange schreiben wollte. Während das Thema früher eher peinlich war und deshalb die Aufschieber mit schlechten Gewissen zu Hause vor dem leeren Blatt oder der vollen Spüle saßen, ist es mittlerweile in den Blickpunkt von Psychologen und Ratgeber-Autoren gerückt.

Die meisten dieser Bücher versuchen, aus den notorischen Prokrastinierern einigermaßen disziplinierte Menschen zu machen. Ganz anders das Buch von Lobo und Passig - sie zeigen mit viel Humor, dass man sich durchaus zu seinem Dasein als Aufschieber bekennen kann, um entspannter und glücklicher zu leben.

Da aber der Abwasch trotzdem gemacht werden muss, geben sie viele kleine, aber ungemein hilfreiche Tipps, wie man aus der einen oder anderen Aufschiebe-Falle entkommen kann. Einige dieser Ratschläge sind etwas befremdlich, doch viele sind erfrischend pragmatisch und intelligent, weshalb sie eine höhere Chance auf Nachahmung haben als viele Programme zum besseren Zeit- und Selbstmanagement, die andere Autoren anbieten.

Ein bisschen verklären die Autoren schon ihren eigenen persönlichen Lebensstil zum allgemeingültigen Prinzip. Sascha Lobo hat dies bereits in seinem erfolgreichen Buch "Wir nennen es Arbeit" gemacht, in dem die "digitale Bohemie" gefeiert wurde. Dieser Lebensentwurf ist allerdings schwer zu verwirklichen, wenn man nicht gerade wie die Autoren irgendwo in Berlin Mitte, Friedrichshain oder Prenzlauer Berg lebt, wo die Mieten billig sind und die Cafes auch am frühen Abend noch Frühstück servieren.

In "Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin" ist diese Mitte-ist-die-Mitte-der-Welt-Weltsicht aber mit viel Selbstironie verpackt, weshalb man das Buch auch außerhalb des U-Bahnnetzes der BVG lesen kann.
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mit dem Laster leben lernen, 24. Februar 2009
Wer kennt sie nicht nicht, jene individuell verschieden stark ausgeprägte Angewohnheit, wichtige Aufgaben bis zum letzten Drücker vor sich her zu schieben und die eigentlich reichlich vorhandene Zeit mit allerhand Beschäftigungen zu verbringen, die nicht selten mit MySpace, YouTube oder schlichtem Einkaufengehen zu tun haben? Im Fachjargon als Prokrastination bezeichnet, beschäftigt sich das Buch mit genau diesem Phänomen. Mit ziemlich hohen Erwartungen bin ich an seine Lektüre herangetreten, da ich einerseits selbst davon betroffen bin und sich andererseits einer der Verfasser, Sascha Lobo, auch als Schreiber des Buches "Wir nennen es Arbeit" auszeichnet, welches mich wiederum mit starker Begeisterung erfüllte. Gleich zu Beginn legen die beiden Autoren ihre Ziele offen: Sie wollen keinen Weg aus diesem Zustand heraus aufzeigen und die Prokrastination beseitigen. Vielmehr möchten Sie einige Ratschläge geben, wie man damit besser umgeht und trotz seiner Angewohnheit, alles erst auf den letzten Drücker zu erledigen, die Dinge geregelt kriegt. Auf den folgenden Seiten entfaltet sich eine bunte Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema und eigenen Interpretationen der Autoren. Am Ende eines jeden Kapitels findet sich stets ein augenzwinkernder kleiner Katalog von konkreten Ratschlägen. Daneben wird der Text immer wieder durch verschiedene Erfahrungsberichte aufgelockert, die mich teilweise zum herzhaften Lachen gebracht haben, etwa wenn der Autor Lobo berichtet wie er es über Monate nicht schafft, seinen abgeschleppten Wagen wieder zu beschaffen.

Insgesamt ein sehr humorvolles Buch in kreativer, kurzweiliger Schreibe. Eine gewisse akademische Note ist würzend beigemischt und nicht weiter störend. An manchen Stellen wird der lifestyle der Prokrastination etwas zu sehr glorifiziert. Andererseits ist dieses aus-der-Not-eine Tugend-machen ja ausgemachtes Ziel der beiden Autoren. Zwar bin ich nicht ganz so begeistert wie von "Wir nennen es Arbeit", was daran liegen mag, dass ich trotz eines gewissen Hangs zum Hinausschieben der Dinge doch eher ein produktiver Umsetzungertyp bin. Trotzdem spreche ich an dieser Stelle meine aufrichtige Empfehlung aus!
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81 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der etwas andere Ratgeber - gut geschrieben, 2. Dezember 2008
Von 
Leonie Walter (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Bekehrende Ratgeberlektüre à la Simplify your Life sind nicht die Sache von Kathrin Passig und Sascha Lobo. Und doch ist ihnen mit Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin" ein Ratgeber gelungen, der aktuell breite Aufmerksamkeit findet. Die beiden Autoren, die nach eigenen Aussagen den schwarzen Gürtel im Verschieben" von Aufgaben haben, liefern zahlreiche Hintergründe und Sichtweisen zur Prokrastination, so der Fachbegriff (kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet das Aufschiebeverhalten von Menschen). Das über weite Strecken süffisant geschriebene Buch stellt zahlreiche Beispiele vor, mit welchen Schwierigkeiten Menschen zu kämpfen haben und zeigt Strategien, wie man die Probleme lindern kann, indem man sich etwa zahlreichen Verpflichtungen einfach entzieht. Die Autoren gehen übrigens davon aus, dass ein Großteil der Prokrastinierer" erst unter Zeitdruck Leistung vollbringen kann - und dann richtig gut ist. Das ist eine Erkenntnis, die vielen bekannt vorkommen dürfte... Kurz gesagt: Zusammenreißen" und gute Vorsätze sind für Menschen, die zur Prokrastination neigen, in der Regel keine Lösung. Auch die reine Ursachenforschung bringt nicht viel. Wertvoll sind daher Tipps, wie man gar nicht erst in die Verlegenheit gerät, Dinge aufzuschieben. Hier nur einige davon...

>> Dinge gar nicht erst anschaffen, die man im Haushalt aufräumen, säubern, pflegen und gottweißwas muss - und was zu viel ist: weggeben/wegwerfen
>> Verträge für Fitness-Studios gar nicht erst unterschreiben
>> Andere dafür beschäftigen, was man selbst nicht gut kann: Belege sortieren oder Putzen etwa
>> Sich von Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, glaubhafte Deadlines setzen lassen

Natürlich ist die Bandbreite der Menschen, die unter dieser krassen Form von Aufschieberitis leiden, enorm und reicht von dem einen, der nur mal eine Mail nicht beantwortet bis zu Leuten, die jahrelang ihre Rechnungen nicht öffnen. Bestimmt kann sich fast jeder mal an der einen oder anderen Stelle im Buch wieder finden. Und das gibt dann die gute Gewissheit: Man ist nicht alleine mit dem Problem. Andere kennen es auch. Und die schaffen es sogar, ein ganzes Buch darüber zu schreiben. Das sich sogar - für ein Sachbuch - sehr unterhaltsam liest. Hut ab!

Wie heute schon fast üblich, gibt es auch ein Blog zum Buch mit immer wieder neuen Infos zum Thema, Tipps, Tricks sowie Fundstücken aus dem Internet: http://prokrastination.com/
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