258 Seiten Dilbert, Cartoons von 1991-2003. Den Anfang machen die farbigen, ganzseitigen Sonntagsfolgen, gefolgt von den schwarz-weißen Werktagsstrips.
Das zehnseitige Vorwort von Patrick Bahners ist, für meinen Geschmack, zu hochgestochen, enthält allerdings interessante Informationen über Dilbert und seinen Schöpfer, den ehemaligen Büroangestellten Scott Adams.
Obwohl mit „Dilbert" schon wieder ein Beitrag aus den USA (warum eigentlich kein einziger aus Japan?) ausgewählt wurde und weder Zeichnungen noch Ideen dieses Comics revolutionär neu sind, ist es doch eindeutig ein weiterer empfehlenswerter Band dieser überwiegend sehr schönen Reihe!
Dilberts Geschichten spielen zum Großteil im Büroalltag. Wer selbst so einen Job hat, wird viel vertrautes wiederfinden und sich köstlich amüsieren. Im Gegensatz zu „Garfield", der sich eher an Kinder wendet, oder den Peanuts, die jung und alt begeistern können, richtet sich „Dilbert" wohl ausschließlich an eine erwachsene Leserschaft. Im Gegensatz zu „Simpsons" und „Fritz the cat" ist es ein braver, unpolitischer Humor. „Dilbert" und seine Leser haben sich arrangiert mit der Welt, so wie sie ist, obwohl sie sich insgeheim eine bessere erhoffen. Zumindest die Krawatte widersetzt sich der Schwerkraft. Das ist ein Anfang.