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Die Diktatur des schönen Scheins. Wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmüntigen
 
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Die Diktatur des schönen Scheins. Wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmüntigen [Taschenbuch]

Neal Stephenson , Juliane Gräbener-Müller
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Obwohl Neal Stephenson seine Romane wie Cryptonomicon heute mit Tintenfüller schreibt, hat er in der Vergangenheit schon früh Erfahrungen mit Computern gemacht und neben Windows und Mac auch Unix/Linux und BeOS kennen gelernt. Tatsächlich bevorzugte er die archaisch anmutende Texteingabe von Befehlen gegenüber den bunten Oberflächen, die auf Mausklicks reagieren. Was für viele ein Schritt zurück in der Entwicklung ist, stellt für Stephenson eine direkte und unmittelbare Art der Computerbedienung dar, die ihm mehr Freiheiten und Möglichkeiten eröffnet.

In dem ursprünglich als E-Mail geplanten Die Diktatur des schönen Scheins verführt Stephenson den Leser Seite um Seite, einen Blick hinter die Kulissen aus Farbe und Animation zu werfen, die auf unseren Bildschirmen flimmern. Amüsante Anekdoten, historische Fakten und zum Schreien komische Vergleiche machen das Büchlein zu einer Hacker-Ansprache und einem Lehrstück über Computergeschichte und die digitale Zukunft.

Die Diktatur des schönen Scheins ist ein Manifest, eine Hommage an Freiheit, Offenheit und Wissen um die Computer, die unseren Alltag immer mehr bestimmen. Nur wenn wir die technischen Mittel kennen und verstehen, die unser Leben zunehmend planen und vernetzen, können wir auch entscheiden, ob uns die Optionen auf den bunten Bildschirmen genug zu bieten haben.

Stephensons sehr persönliche Worte faszinieren, denn er drängt zum eigenständigen Denken und Handeln, trotz oder vor allem mit dem Computer. In Die Diktatur des schönen Scheins, das im Original In the Bginning ... was the Command Line heißt, ist Stephenson der rebellische (Hacker-)Zauberer, der die schillernden Kristallkugeln der geheimnisvollen Computermagiere als Fischgläser entlarvt und das gemeine Volk zum selbstständigen Computerzaubern bringt. --Wolfgang Treß

Kurzbeschreibung

Unkonventionell, provokant, witzig: Der Kult-Autor führt den Leser in die Welt hinter Windows-Wölkchenhimmel und MacOS-Grinsegesicht: Was steckt hinter diesen netten 'icons' - Papierkorb, Pfeil und Aktenordner -, mit denen wir täglich am PC hantieren? Ist die grafische Benutzeroberfläche nichts weiter als ein magischer Spiegel, der die Funktionsweise des Systems verklärt? Ein Muss für alle Computernutzer, ob 'einfache Anwender' oder ausgebuffte Profis.

Über den Autor

Neal Stephenson, 1959 in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland geboren, gilt durch sein Werk „Snow Crash als Mitbegründer der Cyberpunk-Literatur, einer Richtung der Science-Fiction in den 80er und frühen 90er Jahren (filmisch beispielsweise in „Matrix realisiert). Für seine Romane vielfach preisgekrönt, wurde ihm bei der Ars Electronica 2000 für sein bisheriges Gesamtwerk der „Goldene Nica verliehen, der Oscar der Internet-Welt. Sein jüngstes Werk „Cryptonomicon wurde international mit größter Begeisterung aufgenommen und hat ihn in der ersten Reihe der zeitgenössischen amerikanischen Autoren etabliert.
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