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In dem ursprünglich als E-Mail geplanten Die Diktatur des schönen Scheins verführt Stephenson den Leser Seite um Seite, einen Blick hinter die Kulissen aus Farbe und Animation zu werfen, die auf unseren Bildschirmen flimmern. Amüsante Anekdoten, historische Fakten und zum Schreien komische Vergleiche machen das Büchlein zu einer Hacker-Ansprache und einem Lehrstück über Computergeschichte und die digitale Zukunft.
Die Diktatur des schönen Scheins ist ein Manifest, eine Hommage an Freiheit, Offenheit und Wissen um die Computer, die unseren Alltag immer mehr bestimmen. Nur wenn wir die technischen Mittel kennen und verstehen, die unser Leben zunehmend planen und vernetzen, können wir auch entscheiden, ob uns die Optionen auf den bunten Bildschirmen genug zu bieten haben.
Stephensons sehr persönliche Worte faszinieren, denn er drängt zum eigenständigen Denken und Handeln, trotz oder vor allem mit dem Computer. In Die Diktatur des schönen Scheins, das im Original In the Bginning ... was the Command Line heißt, ist Stephenson der rebellische (Hacker-)Zauberer, der die schillernden Kristallkugeln der geheimnisvollen Computermagiere als Fischgläser entlarvt und das gemeine Volk zum selbstständigen Computerzaubern bringt. --Wolfgang Treß
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bunte Computerkulissen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Diktatur des schönen Scheins. Wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmüntigen (Taschenbuch)
Wer von den millionen Autofahrern könnte heute noch bis ins Detail die Funktion seines Gefährtes erklären, geschweige denn es reparieren? Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus dem Hahn. Und Computer? Wie beim Auto das Lenkrad und die Kupplung, ist die grafische Benutzerschnittstelle nicht mehr als eine Metapher für die eigentliche Mechanik. Stephenson nähert sich Computern aus diesem Blickwinkel auf amüsante Weise, die persönlich und unterhaltsam ist. Außerdem lehrreich, denn die Entwicklung und Verbreitung der Computer geschah so schnell, dass ein bisschen Geschichte und Hintergrund bei der täglichen Betrachtung der Bildschirme nur gut tun können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sehr subjektive, oberflächliche aber unterhaltsame Darstellung,
Rezension bezieht sich auf: Die Diktatur des schönen Scheins. Wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmüntigen (Taschenbuch)
Dieses Buch wurde mir und meinen Kommilitonen in einem Hochschulkurs zur Kommunikationsgestaltung emphfolen, allerdings fragte ich mich nach der Lektüre warum. Wahrscheinlich fühlte mein (noch sehr junger) Dozent hier sein Weltbild (obwohl er wie fast alle Gestalter mit dem Mac arbeitet) in dem Buch verifiziert. Aber zum Thema:Das Buch ist auch in der Übersetzung (ich gestehe ich habe den Vergleich nicht) sehr angenehm zu lesen. Dass irgendwelche Fachtermini vom Übersetzer nicht passend übersetzt wurden, kann man find ich verzeihen. Mich jedenfalls (als jemand der tagtäglich mit dem Zeug arbeitet) hat es nicht gestört und ich verstehe nicht recht wie man sowas als Aufhänger benutzen kann. Ich habe mir das Werk dereinst immer auf der Straßenbahnfahrt zwischen Hochschule und Wohnung gegönnt und dafür war es genau das Richtige. Man sollte sich darüber im Klaren sein dass hier die Fragestellung der Handhabbarkeit und Nutzerfreundlichkeit weder auf einem sehr hohen noch auf einem sehr sachlichen Niveau diskutiert werden. Der Autor macht nichts anderes als pointiert und gewitzt seine Erfahrungen und damit seine Sicht auf die Dinge wiederzugeben. Es gibt nur drei Sterne von mir aus folgenden Gründen: Erstens ist das Buch wirklich nur was zum Zeitvertreib für Zwischendurch, man kann weder viel Neues daraus ziehen noch kann man es wirklich als Meilenstein der Belletristik bezeichnen. Man kann es sich holen . . oder es eben bleiben lassen, für mich hätte es keinen Unterschied gemacht. Zweitens muß ich gestehen dass ich oftmals nicht konform gehe mit Herrn Stephensons Ansichten. Das fängt schon beim Titel an. Das Verwenden von GUIs macht es eben auch Hausfrauen möglich mit Rechnern zu arbeiten. Das Maskieren und Abstrahieren der Funktionen des Systems schützen das System dabei vor unqualifiziertem Anwenden der falschen Funktionen. Man könnte darüber diskutieren ob der normale Heimanwender nicht eher durch das Verzichten auf GUIs entmündigt werden würde. Wenn man von jedem der mit Rechnern arbeiten will (oder muß) erst mal verlangt dass er einen Kurs in UNIX (Linux) absolvieren muß, damit er beim Versuch eine Datei zu löschen nicht aus Versehen "rm -r /" eingibt, kommt das einer Selektion des Personenkreises, der aus dieser Technologie seinen Nutzen ziehen kann, gleich. Da muß man doch fair sein und je nach Zielperson entscheiden welches System das richtige ist. Ausserdem schiesst Herr Stephenson oftmals mit seinen Vergleichen über das Ziel hinaus. Wenn er Betriebssysteme mit realen Armeen der Geschichte vergleicht so beinhaltet der Vergleich zwangsläufig eine Wertung der Militärgeschichte, und dass er davon keine Ahnung hat, gelingt im wahrlich blendend zu demonstrieren. Ähnlich kritisch wird es wenn er sich als Philosoph betätigt. Auch hier kommt er über ein gerüttelt Maß Vulgärphilosohie nicht hinaus. Ich hätte hier sowas zwar nicht erwartet, aber wenn er sowas schon versucht dann sollte es schon eine gewisse Qualität haben. Wirklich treffend sind wenn dann lediglich die technischen und allgemeinen Vergleiche (z.B. Bohrer, Autohäuser, usw.). Aber das ist jetzt wiklich nur als persönlicher Geschmack aufzufassen. FAZIT: Wenn man sich nichts anspruchvolles und lediglich ein wenig Unterhaltung erwartet kann das Buch (neben tausender anderer Werke) eine Option sein. Wenn man sich mit den Themen des Buchs eher gehaltvoll und basiert beschäftigen möchte ist es eher ungeeignet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Wenig Inhalt, schlecht übersetzt :-(,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Diktatur des schönen Scheins. Wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmüntigen (Taschenbuch)
Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch in einem Buchladen wegen des Untertitels: "Wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmündigen". Erwartet habe ich Argumente gegen GUIs (bessere Kontrolle, besseres Verständnis des Betriebssystems etc.). Diese Erwartung wurde bitter enttäuscht. Stephenson beschreibt im wesentlichen seinen Leidensweg als User von MS-DOS über Windows (inkompatible Word-Formate) und Mac (unbrauchbar, weil keine Kommandozeile), hin zum glorreichen und endlich benutzbaren Linux (volle Kontrolle über ein System) und BeOS (alles neu, alles besser, das einzig wahre). Dabei teilt er kräftig in Richtung Microsoft und Apple aus, leider ohne wirklichen Inhalt. Für Leser, die mehrere Jahre EDV-Background haben, keine wirklichen Neuigkeiten (ich selbst bin seit knapp 10 Jahren im Unix-Bereich tätig, aber nicht fanatisch pro Unix).Dazu kommt, dass das Buch stellenweise schrecklich übersetzt ist: Über mehrere Seiten vergleicht Stephenson Betriebssysteme mit Bohrmaschinen. Als Substitut für Unix führt er ein amerikanisches Modell an, das man im Deutschen wohl als 'Hilti' oder 'Duss-Hammer' bezeichnen würde. Stattdessen schreibt die Übersetzerin dauernd von einem Bohrer, anstatt von einer Borhmaschine (heisst im Original wohl 'drill'). Mainboard wird mit 'Grundplatine' übersetzt, und ähnliche Ungenauigkeiten. Schrecklich. Ich lese viele Bücher, auch und besonders EDV-Fachbücher. Ein so schlechtes wie dieses habe ich selten vor Augen bekommen. Schade. Zwei Sterne gibt's nur wegen der zahlreichen sehr treffenden Vergleiche und Seitenhiebe insbesonder auf M$. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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