Pressestimmen
Nach den umfangreichen Analysen von Kershaw und Fest zu Hitler erscheint dieser nicht nur umfassend entmythologisiert, sondern, abgesehen von Knopps oftmals konstruierten und populär aufgemachten TV-Detailhäppchen, auch in seiner Persönlichkeit wissenschaftlich erschöpfend durchleuchtet zu sein. Dass dem nicht so ist, zeigt Sigmund in ihrem kompakten und knapp gehaltenen Band zu Hitler. Sie versucht vor dem Hintergrund des neuesten Forschungstands und auf der Grundlage der Analyse bis dato noch nicht wissenschaftlich erschlossener Quellen sieben Einzelfragen zu beleuchten und interpretativ zu beantworten.
Die Historikerin Anna Maria Sigmund zeigt die ganze irrationale Macht und die Grausamkeit des NS-Regimes, das in ganz Europa und bis in die letzten Stunden noch vor der Haustür Bluströme verursachte. Besonders junge Leute erhalten wertvolle Aufschlüsse, die sie gegen Neonazismus wappnen sollten.
Hitlers Lügen über seine Jugend. Von wegen obdachlos und ohne Mittel.
Hitlers Bild ist das einer Legende - genährt seit jeher von Anhängern wie von Feinden. Mit einer Reihe dieser Legenden will ein neues Buch der österreichischen Historikerin Anna Maria Sigmund aufräumen. Die Wienerin störte, dass NS-Veröffentlichungen den 'Führer' als Messias feierten - und dieses Bild in Teilen immer noch präsent ist. Sie will aber auch 'Absurditäten' nicht stehen lassen, in denen Hitler als 'beschäftigungsloser Tapezierer, beinahe ein Analphabet, unartikuliert und ohne Tischmanieren', als 'fauler, verkommener Vagabund und perverser Sonderling' oder gar 'zielloser Bohemien' gezeigt wird. Wie ein solcher Sonderling Millionen Anhänger begeistern konnte, bliebe ein Rätsel, schreibt Sigmund ... der Hitler der Wienerin ist höchst menschlich. Widersprüchlich in fast jedem Punkt, kalt, berechnend, von starkem Willen getragen, aber immer ein greifbarer Mensch. Und genau damit hat die Historikerin gezeigt, wie gefährlich ein Hitler sein konnte - und wieder sein könnte.
Der Hitler der Wienerin ist höchst menschlich. Widersprüchlich in fast jedem Punkt, kalt, berechnend, von starkem Willen getragen, aber immer ein greifbarer Mensch. Und genau damit hat die Historikerin gezeigt, wie gefährlich Hitler sein konnte - und wieder sein könnte.
Eine endgültige Antwort zu dem Phänomen Hitler kann Anna Maria Sigmund so wenig geben wie die zahlreichen Biographen vor ihr. Aber es ist ihr gelungen, aus ihm einen halbwegs normalen Menschen zu machen, dessen Verhalten man untersuchen kann. Hitler war nicht der trottelige, cholerische und halb analphabetische Maler und anstreicher, als den ihn seine gegener gerne dartstellten, aber er war erst recht nicht der Übermensch, zu dem ihn die Nazipropaganda stilisierte. Bevor er 'beschloss, Politiker zu werden', war er ein ganz normaler Kleinbürger ... Anna Maria Sigmund hat all dies akribisch recherchiert und in einem gut lesbaren Buch zusammengefasst.
.. die Art und Weise, wie die österreichische Historikerin und Wissenschaftsjournalistin vorgeht, um das Phänomen der Machtergreifung Adolf Hitlers auszuloten, ist von einem ungewöhnlichen, neuen Reiz ... Anna Maria Sigmund trägt schlüssige Details zusammen, die ein überzeugendes, manchmal schockierendes Bild liefern.
Für Schülerreferate ist dieses Bändchen eine ideale Grundlage und eine in jeder Hinsicht lesenswerte Originalausgabe, die jungen Lesern exakte Informationen liefert, 'alten Hasen' hingegen hilfreiche Dienste leistet.
Die Historikerin Anna Maria Sigmund zeigt die ganze irrationale Macht und die Grausamkeit des NS-Regimes, das in ganz Europa und bis in die letzten Stunden noch vor der Haustür Bluströme verursachte. Besonders junge Leute erhalten wertvolle Aufschlüsse, die sie gegen Neonazismus wappnen sollten.
Hitlers Lügen über seine Jugend. Von wegen obdachlos und ohne Mittel.
Hitlers Bild ist das einer Legende - genährt seit jeher von Anhängern wie von Feinden. Mit einer Reihe dieser Legenden will ein neues Buch der österreichischen Historikerin Anna Maria Sigmund aufräumen. Die Wienerin störte, dass NS-Veröffentlichungen den 'Führer' als Messias feierten - und dieses Bild in Teilen immer noch präsent ist. Sie will aber auch 'Absurditäten' nicht stehen lassen, in denen Hitler als 'beschäftigungsloser Tapezierer, beinahe ein Analphabet, unartikuliert und ohne Tischmanieren', als 'fauler, verkommener Vagabund und perverser Sonderling' oder gar 'zielloser Bohemien' gezeigt wird. Wie ein solcher Sonderling Millionen Anhänger begeistern konnte, bliebe ein Rätsel, schreibt Sigmund ... der Hitler der Wienerin ist höchst menschlich. Widersprüchlich in fast jedem Punkt, kalt, berechnend, von starkem Willen getragen, aber immer ein greifbarer Mensch. Und genau damit hat die Historikerin gezeigt, wie gefährlich ein Hitler sein konnte - und wieder sein könnte.
Der Hitler der Wienerin ist höchst menschlich. Widersprüchlich in fast jedem Punkt, kalt, berechnend, von starkem Willen getragen, aber immer ein greifbarer Mensch. Und genau damit hat die Historikerin gezeigt, wie gefährlich Hitler sein konnte - und wieder sein könnte.
Eine endgültige Antwort zu dem Phänomen Hitler kann Anna Maria Sigmund so wenig geben wie die zahlreichen Biographen vor ihr. Aber es ist ihr gelungen, aus ihm einen halbwegs normalen Menschen zu machen, dessen Verhalten man untersuchen kann. Hitler war nicht der trottelige, cholerische und halb analphabetische Maler und anstreicher, als den ihn seine gegener gerne dartstellten, aber er war erst recht nicht der Übermensch, zu dem ihn die Nazipropaganda stilisierte. Bevor er 'beschloss, Politiker zu werden', war er ein ganz normaler Kleinbürger ... Anna Maria Sigmund hat all dies akribisch recherchiert und in einem gut lesbaren Buch zusammengefasst.
.. die Art und Weise, wie die österreichische Historikerin und Wissenschaftsjournalistin vorgeht, um das Phänomen der Machtergreifung Adolf Hitlers auszuloten, ist von einem ungewöhnlichen, neuen Reiz ... Anna Maria Sigmund trägt schlüssige Details zusammen, die ein überzeugendes, manchmal schockierendes Bild liefern.
Für Schülerreferate ist dieses Bändchen eine ideale Grundlage und eine in jeder Hinsicht lesenswerte Originalausgabe, die jungen Lesern exakte Informationen liefert, 'alten Hasen' hingegen hilfreiche Dienste leistet.
Kurzbeschreibung
Wie war das möglich?
Jahrzehnte nach dem Ende des Dritten Reiches bewegt diese Frage die Menschen, vor allem auch jüngere, nach wie vor: Wieso hat niemand Hitlers Machtergerifung verhindert? War der Jubel um Hitler nicht überwältigend? Wieso begeisterte Hitler so viele Deutsche? Warum löschte Hitler die Spuren seiner herkunft? Lebte Hitler tatsächlich in einem Wiener Obdachlosenasyl? Kam Hitler nicht aus verworrenen, dubiosen Verhältnissen? Wieso hat niemand Hitler umgebracht?
Anna Maria Sigmund orientiert sich an solchen häufig gestellten Fragen und gibt - zum Teil auf der Basis neuer, bisher unbekannter Quellen - fundiert, knapp und schlüssig Auskunft.
Über den Autor
Anna Maria Sigmund ist promovierte Historikerin, Mitglied des Instituts für österreichische Geschichtswissenschaften der Universität Wien und freie Wissenschaftsjournalistin. Sie lebt in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: »Das Haus Habsburg Habsburgs Häuser«, »Die Frauen der Nazis I-III«, »Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs«, »Des Führers bester Freund«.