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Diktator, Dämon, Demagoge: Fragen und Antworten zu Adolf Hitler
 
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Diktator, Dämon, Demagoge: Fragen und Antworten zu Adolf Hitler [Taschenbuch]

Anna Maria Sigmund
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 260 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 1.Auflage (1. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423245239
  • ISBN-13: 978-3423245234
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 774.380 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anna Maria Sigmund
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Nach den umfangreichen Analysen von Kershaw und Fest zu Hitler erscheint dieser nicht nur umfassend entmythologisiert, sondern, abgesehen von Knopps oftmals konstruierten und populär aufgemachten TV-Detailhäppchen, auch in seiner Persönlichkeit wissenschaftlich erschöpfend durchleuchtet zu sein. Dass dem nicht so ist, zeigt Sigmund in ihrem kompakten und knapp gehaltenen Band zu Hitler. Sie versucht vor dem Hintergrund des neuesten Forschungstands und auf der Grundlage der Analyse bis dato noch nicht wissenschaftlich erschlossener Quellen sieben Einzelfragen zu beleuchten und interpretativ zu beantworten.

Die Historikerin Anna Maria Sigmund zeigt die ganze irrationale Macht und die Grausamkeit des NS-Regimes, das in ganz Europa und bis in die letzten Stunden noch vor der Haustür Bluströme verursachte. Besonders junge Leute erhalten wertvolle Aufschlüsse, die sie gegen Neonazismus wappnen sollten.

Hitlers Lügen über seine Jugend. Von wegen obdachlos und ohne Mittel.

Hitlers Bild ist das einer Legende - genährt seit jeher von Anhängern wie von Feinden. Mit einer Reihe dieser Legenden will ein neues Buch der österreichischen Historikerin Anna Maria Sigmund aufräumen. Die Wienerin störte, dass NS-Veröffentlichungen den 'Führer' als Messias feierten - und dieses Bild in Teilen immer noch präsent ist. Sie will aber auch 'Absurditäten' nicht stehen lassen, in denen Hitler als 'beschäftigungsloser Tapezierer, beinahe ein Analphabet, unartikuliert und ohne Tischmanieren', als 'fauler, verkommener Vagabund und perverser Sonderling' oder gar 'zielloser Bohemien' gezeigt wird. Wie ein solcher Sonderling Millionen Anhänger begeistern konnte, bliebe ein Rätsel, schreibt Sigmund ... der Hitler der Wienerin ist höchst menschlich. Widersprüchlich in fast jedem Punkt, kalt, berechnend, von starkem Willen getragen, aber immer ein greifbarer Mensch. Und genau damit hat die Historikerin gezeigt, wie gefährlich ein Hitler sein konnte - und wieder sein könnte.

Der Hitler der Wienerin ist höchst menschlich. Widersprüchlich in fast jedem Punkt, kalt, berechnend, von starkem Willen getragen, aber immer ein greifbarer Mensch. Und genau damit hat die Historikerin gezeigt, wie gefährlich Hitler sein konnte - und wieder sein könnte.

Eine endgültige Antwort zu dem Phänomen Hitler kann Anna Maria Sigmund so wenig geben wie die zahlreichen Biographen vor ihr. Aber es ist ihr gelungen, aus ihm einen halbwegs normalen Menschen zu machen, dessen Verhalten man untersuchen kann. Hitler war nicht der trottelige, cholerische und halb analphabetische Maler und anstreicher, als den ihn seine gegener gerne dartstellten, aber er war erst recht nicht der Übermensch, zu dem ihn die Nazipropaganda stilisierte. Bevor er 'beschloss, Politiker zu werden', war er ein ganz normaler Kleinbürger ... Anna Maria Sigmund hat all dies akribisch recherchiert und in einem gut lesbaren Buch zusammengefasst.

.. die Art und Weise, wie die österreichische Historikerin und Wissenschaftsjournalistin vorgeht, um das Phänomen der Machtergreifung Adolf Hitlers auszuloten, ist von einem ungewöhnlichen, neuen Reiz ... Anna Maria Sigmund trägt schlüssige Details zusammen, die ein überzeugendes, manchmal schockierendes Bild liefern.

Für Schülerreferate ist dieses Bändchen eine ideale Grundlage und eine in jeder Hinsicht lesenswerte Originalausgabe, die jungen Lesern exakte Informationen liefert, 'alten Hasen' hingegen hilfreiche Dienste leistet.

Kurzbeschreibung

Wie war das möglich?

Jahrzehnte nach dem Ende des Dritten Reiches bewegt diese Frage die Menschen, vor allem auch jüngere, nach wie vor: Wieso hat niemand Hitlers Machtergerifung verhindert? War der Jubel um Hitler nicht überwältigend? Wieso begeisterte Hitler so viele Deutsche? Warum löschte Hitler die Spuren seiner herkunft? Lebte Hitler tatsächlich in einem Wiener Obdachlosenasyl? Kam Hitler nicht aus verworrenen, dubiosen Verhältnissen? Wieso hat niemand Hitler umgebracht?

Anna Maria Sigmund orientiert sich an solchen häufig gestellten Fragen und gibt - zum Teil auf der Basis neuer, bisher unbekannter Quellen - fundiert, knapp und schlüssig Auskunft.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neue Erklärungsansätze, 8. März 2006
Von 
Regina Karolyi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Diktator, Dämon, Demagoge: Fragen und Antworten zu Adolf Hitler (Taschenbuch)
Schon viele Autoren haben versucht, die von Hitler ausgehende Faszination zu ergründen. Wie konnte Hitler die Massen derart für sich einnehmen? Aber auch andere Fragen zu Hitler verdienen eine Betrachtung, denn nicht alles, was bislang als Fakt hingenommen wurde, stimmt wirklich.
Anna Maria Sigmund, die bereits mehrere Bücher zum Nationalsozialismus veröffentlicht hat, geht dem Mythos Hitler auf den Grund. Sie zeigt unter anderem auf, dass Hitler in Wien keineswegs mittellos war, wie er und seine Propagandamaschinerie das Volk glauben machten, und neuen Zeugnissen zufolge lebte er auch nie im Obdachlosenasyl. Und Hitlers engste Mitarbeiter entstammten fast ausschließlich dem gehobenen Bürgertum, sie waren keine "gestrandeten Existenzen". Hitlers "Leibfotograf" Hoffmann wiederum verstand die Kunst der Inszenierung sehr gut. Er wusste, wie er auf Fotos Menschenmengen größer wirken lassen konnte, und er konnte perfekt retuschieren. Das Kapitel über ihn ist auch deshalb interessant, weil Hoffmann für die Propaganda sehr bedeutend war und doch eher der zweiten Reihe zugeordnet wird. Relativ unbekannt dürften den meisten Lesern zudem Hitlers ungnädiger Umgang mit seiner weiteren Familie sein. Die Autorin weist im entsprechenden Kapitel nach, dass Hitler keinen reichen jüdischen Großvater hatte, wie gern behauptet wird, sondern dass seine Vorfahren aus einfachen, aber nicht ärmlichen Verhältnissen im Waldviertel stammten; die uneheliche Geburt seines Vaters war zu jener Zeit in den kleinen Waldviertler Orten keine Schande.
Wirklich beantworten lassen sich nicht alle der von Frau Sigmund aufgeworfenen Fragen, aber sie leistet einen guten Beitrag zum Verständnis des Phänomens Hitler, räumt mit einigen Vorurteilen auf und macht deutlich, dass wir, indem wir etwa mangels "neutraler" Aufnahmen weiterhin Heinrich Hoffmanns Fotos für Sachbücher und Bildbände nutzen, auch heute noch der Nazi-Propaganda auf den Leim gehen. Das Buch leistet also auch einen guten Beitrag zur kritischen Betrachtung vertrauter Quellen und wendet sich gegen Pauschalurteile.
Viele Fotos und weitere Abbildungen ergänzen die Texte. Da da das Buch zudem interessant und nie aus- oder abschweifend verfasst ist, empfehle ich es gern.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geschichte ohne Zeigefinger!, 14. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Diktator, Dämon, Demagoge: Fragen und Antworten zu Adolf Hitler (Taschenbuch)
Das Werk mit Fragen und Antworten zu Hitler ist auf sehr hohem Niveau geschrieben und liest sich spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Anna Maria Sigmund, eine ausgewiesene Expertin zum Nationalsozialismus, beantwortet die Fragen nach dem neuesten Stand der Forschung und hat auch bisher unveröffentlichte Quellen erschlossen.

Besonders erhellend ist die Biografie über Hitlers Leibfotograf Heinrich Hoffmann, der den Diktator mit seinen perfekt inszenierten Propagandafotos zum Volkshelden verklärte. Auch der Buchumschlag zeigt ein solches Bild: Hitler beim Einstudieren seiner Redeposen vor dem Spiegel. Unter anderem erfährt man auch, dass Hoffmann durch die Exklusivrechte an den Hitler-Bildern zum Millionär wurde.

Ein sehr aufschlussreiches Kapitel befasst sich mit Hitlers Vorfahren - und erklärt warum die Heimat des "Führers", das österreichische Waldviertel, später von ihm zum Truppenübungsplatz umfunktioniert wurde: um Spuren zu verwischen.

Man kann das Taschenbuch auch als Ergänzung des Geschichtsunterrichts empfehlen - der Preis ist einem Gymnasiasten- und Studentenbudget sehr angemessen.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dämon, 22. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Diktator, Dämon, Demagoge: Fragen und Antworten zu Adolf Hitler (Taschenbuch)
Ein ganz ausgezeichnetes und ungwöhnliches Buch, spannend geschrieben, thematisch bestens aufbereitet. Der Leser ist
mitgerissen, und wird zum Nachdenken angeregt.
Die Autorin findet den richtigen Weg zwischen wissenschaftlicher
Betrachtungsweise und guter Verständlichkeit für den politisch und historisch interessierten Bürger.
Ich wünsche diesem Buch einen ausgezeichneten Erfolg!
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