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Diktate über Sterben und Tod
 
 
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Diktate über Sterben und Tod [Gebundene Ausgabe]

Peter Noll
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866120672
  • ISBN-13: 978-3866120679
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 799.560 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Noll
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Nolls Diktate sind sympathisch, mutig, ängstlich und gedankenschnell, freiheitsliebend, kritisch, frivol, kokett, eitel, auch gekränkt, kurz: menschlich und so lebendig, dass wir dabei an den Tod am allerwenigsten denken möchten.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kurzbeschreibung

Mit 56 Jahren erfährt der bekannte Zürcher Strafrechtsprofessor Peter Noll, dass er Krebs in fortgeschrittenem Stadium hat. Er verweigert sich der möglicherweise lebensverlängernden Operation, er will frei und bewußt in den Tod gehen. Auf Anregung seines Freundes Max Frisch zeichnet er den Weg des Sterbens auf.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Peter Noll (1926-1982)war einer der angesehensten Schweizer Juristen, zuletzt Professor für Strafrecht an der Universität Zürich. Mitverfasser des Alternativ-Entwurfs für ein deutsches Strafgesetzbuch. Zu seinen Freunden zählte auch Max Frisch, der seine Totenrede hielt. Im Alter von 56 Jahren erfährt Peter Noll seine Diagnose "Krebs" und entscheidet sich, sein Schicksal anzunehmen und sich nicht operieren zu lassen. Er schreibt in einer Art Tagebuch den Verlauf der verbleibenden Zeit, keineswegs selbstbeweinend - eher sogar erheiternd zynisch (geht dabei nur am Rande auf seine Krankheit ein) sondern verbindet seine philosophischen Gedanken über den Sinn des Lebens, Religion und Weltanschauung gekonnt mit seinem Erleben des Krankheitsverlaufes. Wer den Gedankengängen eines Todkranken zu Politik, etc. folgen möchte, ist hier gut aufgehoben. Kein Selbstmitleid, er lässt den Leser zwar nachdenklich zurück, aber keineswegs traurig oder betroffen...
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufwühlend 1. Dezember 2006
Von Prospero
Format:Gebundene Ausgabe
es ist lange her, sehr lange, das ich dieses buch gelesen habe. neulich habe ich es auf einem kleinen büchermarkt neu erstanden. lesen, lesen werde ich es nicht mehr. zu schmerzhaft ist das, was peter noll da aufschreibt. man möchte ihm am anfang ins gesicht schlagen für seine ignoranz gegenüber dem tod und kann seine wahl, operation und bestrahlung abzulehnen und lieber "aufrecht" in den tod zu gehen so gar nicht nachvollziehen. aber hätte er es nicht getan, dies buch wäre nie geschrieben worden und das wäre ein verlust. peter noll begiebt sich auf die reise und man erlebt den körperlichen und geistigen niedergang aus erster reihe. mit einemmal kommen die wohl für einen solchen punkt üblichen gedanken: wie lebenswert das leben ist, wieviel freunde bedeuten, kinder. wie wenig arbeit und anerkennung in dieser. das ist die stärke des buches: leiden und sterben nachvollziehbar und faßbar zu machen, ohne durchgehend weinerlich zu sein. nolls steckenpferd, die sozialen hierarchiesysteme und deren verwerflichkeit, unterbrechen -leider- immer wieder diesen fluß. ich fand sie eher langweilig, obwohl noll in der sache sicherlich zuzustimmen ist, aber zu fern, zu entrückt sind sie dem eigentlichen thema. peter noll stirbt, max frisch hält seine totenrede, die bücher der beiden stehen in meiner bibliothek. frisch lese ich hin und wieder, noll nie mehr.... trotzdem ist es schön, sein buch bei mir zu wissen.
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