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Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen [Gebundene Ausgabe]

Manfred Spitzer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (116 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

3. August 2012
Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

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Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen + Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens + Erfolgreich lernen in Kindergarten und Schule [DVD]
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer (3. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426276038
  • ISBN-13: 978-3426276037
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (116 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 273 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen - also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig." Sezession, 01.12.2012

" Wenn es um neue Medien geht, kennt Manfred Spitzer kein Für, nur Wider. Weshalb man "Digitale Demenz - wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen" mit dem ruhigen Abwägen lesen sollte, das Lobo und Passing empfehlen. Denn zu Recht wettert der Hirnexperte dagegen, dass man gegen Bildungsmiseren nun Computer als Allheilmittel preist. Und sicher leisten Turnen und Toben mehr für die Gesundheit als nur Mausklicks." Neue Presse, 24.11.2012

"Professor Manfred Spitzer ist als Krawall-Psychiater verschrieen. Einige bezeichnen ihn in Anlehnung an dessen umstrittenen Hartz-IV-Thesen sogar als "Sarrazin der Computerkritik". Dabei will Hirnfoscher und Neurbiologe Spitzer nur darüber aufklären, wie schädlich sich Computer, Smartphones und Spielekonsolen auf die Entwicklung des Gehirns wirken." Isar-Lisach-Bote, 10.10.2012

"Der Kampf um die Köpfe der Jungen - das sollten insbesondere die Eltern wissen - muss man aufnehmen. An Manfred Spitzers Buch kann man sich dabei stärken - in Maßen." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2012

"Der renommierte Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer tritt seit jahren mit Blick auf den Computer als Mahner und Warner auf." SWR 2, 03.08.2012

"Zu viel Fernsehen, Surfen im Internet und Spielen am Computer oder an der Playstation macht unsere Kinder fett, aggressiv und blöd - so lautet die steile These des renommierten Hirnforschers und Neurobiologen Manfred Spitzer." WDR Westart, 31.07.2012

"Das Buch - über das gerade lebhaft diskutiert wird - trifft offenbar einen Nerv. Die Frage, wie eine Gesellschaft sachgemäß mit neuen Technologien umgehen soll, ist virulent." Deutschlandradio Kultur, 11.09.2012

"Surfen macht demnach dumm. All jene Menschen, die sich im Netz zu Hause fühlen, muss eine solche Diagnose empören. In der Tat ließ der Sturm der Entrüstung nicht lange auf dich warten. Zu Unrecht, denn Spitzer hat eine Fülle von wissenschaftlichen Hinweisen zusammengetragen, um seine These von der digitalen Demenz zu untermauern: Studien und Datenmaterial, die nachdenklich stimmen sollten." Die literarische Welt, 08.09.2012

"Manfred Spitzer (54) ist ein deutscher Hirnforscher und Psychiater. Bekannt wurde er durch die Fernsehserie "Geist und Gehirn" und populärwissenschaftliche Bücher. Sein Versuch, aus der Hirnforschung Schlüsse für das richtige Lernen zu ziehen, ist umstritten. Mit seinem neuen Buch "Digitale Demenz", zog er sich den Zorn vieler Medienforscher zu." Die Presse, 31.08.2012

"Ein weltweit anerkannter Gehirnforscher schlägt Alarm: Weil die Menschen das Denken immer mehr den Maschinen überließen, nähmen ihre geistigen Fähigkeiten ab. Durch Internet würden wir verdummen, behauptet Prof. Manfred Spitzer in seinem jüngst erschienenen Buch "Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen"." idea Spektrum, 29.08.2012

"Eltern, die bezüglich des Digital-Konsums ihrer Kinder besonders gefragt sind, haben Spitzers Buch schon begeistert begrüßt." Hellweger Anzeiger , 18.08.2012

Über den Autor

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und habilitierte sich anschließend für das Fach Psychiatrie. Zweimal war er Gastprofessor an der Harvard University. Er leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter die Bestseller "Lernen" und "Vorsicht Bildschirm!". Auf Bayern Alpha moderiert er wöchentlich die Sendereihe "Geist & Gehirn". Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. Kaum jemand kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart unterhaltsam und anschaulich präsentieren.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
81 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Manfred Spitzer, Psychiater und Hirnforscher, der vor 10 Jahren mit seinem Buch Lernen den Deutschen den Mythos ausgetrieben hat, man müsse Kindern ihre Kindheit lassen und dürfe sie nicht zu früh ans Lernen führen, ein angesehener Vertreter seines Faches und eine mit Respekt gehörte Stimme der Wissenschaft, dieser Manfred Spitzer ist ins Schlingern geraten, obwohl er ein Buch geschrieben hat, das seinerseits wiederum wichtige Erkenntnisse erhält, die niemand ausblenden sollte. Aus der Perspektive des Arztes, der sich mit schwer geschädigten Kindern auseinandersetzt, hat sich Spitzer an den unkontrollierten und unreflektierten Umgang mit digitalen Instrumenten gemacht und aufgezeigt, welche Schäden des kognitiven Apparates und des Sozialverhaltens bei Kindern durch zu frühen und zu häufigen Kontakt mit diesen Geräten auftreten können.

In seinem Buch Digitale Demenz. Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen, zeigt Spitzer zumeist überzeugend auf, was an Hirnbildung ausbleibt, wenn bestimmte Funktionen nicht trainiert, sondern nach außen verlagert werden und was nicht gelernt wird, wenn die soziale Isolation nur noch den virtuellen Spielplatz übrig lässt. Er geht viele der Phänomene durch, die uns allen so geläufig sind, die verheerende Wirkung der Navigationssysteme auf das eigene Raumempfinden und Orientierungsvermögen, das Schwinden der Merkfähigkeit, die schlechten Sozialstimulanzen der Computerspiele, das Schwinden von Fokussierungskompetenz und Konzentrationsfähigkeit durch Multitasking und die vielen, vielen psychosomatischen Reaktionen auf die Überdosis digitaler Kommunikation.

Die Probleme, die Spitzer in diesem Buch anspricht sind durchweg existent und den meisten kritischen Zeitgenossen durchaus bekannt. Was verstört, ist der bei diesem Autor ungewohnte und misslungene polemische Ton, der aus dem respektablen Wissenschaftler doch häufiger einen Besserwisser macht, der durchaus in der Lage ist, der Leserin oder dem Leser auf die Nerven zu gehen. Hintergrund dieser bedauernswerten Entwicklung sind die Tiraden einer nahezu inquisitorischen Meute, die Spitzer seit seinen kritischen Äußerungen verfolgen wie einen Aussätzigen und die einerseits erklären, warum der Mann seine Gelassenheit verloren hat und andererseits belegen, welch gewaltige Lobby hinter der digitalen Industrie am Wirken ist.

Was leider insgesamt in dem Buch keine Rolle spielt und in der Diskussion darüber viel zu kurz kommt ist die Frage, inwiefern die Erosion der Erziehung in vielen Schichten nicht die Ursache für die Überdosis digitaler Medien ist. Stattdessen wird das Medium oder Instrument an sich als Vehikel der Zerstörung oder heilsbringende Institution verteufelt oder gepriesen, ganz so, als wären wir noch auf dem historischen Niveau der Maschinenstürmerei. Das ist schade und armselig zugleich und wird durch Spitzers Buch nicht korrigiert.

Die Digitale Demenz zeigt, was passiert, wenn jemand, der die Interessen von Lobbys verletzt und die harte Gangart des medialen Diskurses nicht kennt, plötzlich in einem Orkan des Unmutes gerät. Spitzers Ton ist ein Indiz dafür. Leider überstrahlt er manche richtige und wichtige Erkenntnis.
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146 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Manfred Spitzer, einer der profiliertesten Hirnforscher der Gegenwart, bleibt seinem Thema treu. Schon vor vielen Jahren hat er in "Vorsicht Bildschirm!" vor den verheerenden Folgen des frühen und missbräuchlichen Konsums elektronischer Medien auf die Gehirnentwicklung von Kindern hingewiesen. In unzähligen Artikeln und Vorträgen hat er seitdem, mit immer neuen Forschungserkenntnissen belegt, seine Warnung vor allem vor Computerspielen und der schnellen, für das Gehirn schädlichen Bildfolge vieler Fernsehserien für Kinder wiederholt.

Nun legt unter dem Titel "Digitale Demenz" eine vertiefte Darstellung seiner Thesen vor. Ausführlich zeigt er auf, "wie wir uns und unsere Kindern um den Verstand bringen", indem wir immer mehr und immer öfter elektronische Medien nutzen, oft mehrere gleichzeitig. Nicht nur das Gehirn verkümmert, wie er aufzeigt, sondern auch die Sprache.

Wenn Kinder mit diesen Medien insgesamt mehr Zeit verbringen als in der Schule, muss man sich nicht wundern, dass dort immer mehr über Sprach- und Lernstörungen, über Aufmerksamkeitsdefizite, Stress und zunehmenden Gewaltbereitschaft geklagt wird.

Der Philosoph Christoph Türcke hat unlängst in seinem Buch "Hyperaktiv!" (C.H. Beck 2012) darauf hingewiesen, dass die Menschen unter einer konzentrierter Zerstreuung leiden, die er als Kulturstörung bezeichnet. Die Menschen sind ständig zwanghaft damit beschäftigt, sich zu zerstreuen, was nicht zur Entspannung führt, sondern zum Stress.
Dies hat Folgen für die Art und Weise, wie diese Menschen mit ihren neugeborenen Kindern kommunizieren. ADS und ADHS sind für ihn Folgen dieser Störung. In einem Interview hält er es sogar für möglich, dass die zunehmende Altersdemenz mit diesem Phänomen etwas zu tun haben könnte. Sein Vorschlag, wieder die Lebensrituale mehr zu beachten, geht in die gleiche Richtung, die Spitzer am Ende seines an vielen Stellen zugespitzten, vielleicht auch aus seiner Sorge heraus, manchmal polemischen Buches macht.

Denn, so sagt er, man kann sich wehren gegen eine Tendenz, die die Grundlagen unserer Gesellschaft zu gefährden in der Lage ist. Seine Ratschläge, wie man sich gegen die digitale Demenz wehren kann, erinnern mich doch sehr an die Wege von spirituellen Lehrern:

* man soll sich gesund ernähren
* man soll sich täglich mindestens eine halbe Stunde bewegen
* man soll weniger in Gedanken sein als im Hier und Jetzt
* man soll sich nur Dinge vornehmen, die machbar sind
* man soll anderen helfen, selbstlos und ohne finanzielle Interessen
* mit Geld wird man nicht glücklich. Man soll es lieber für Ereignisse aus geben als für Sachen
* man soll gelegentlich bewusst Musik hören und auch singen
* man soll lächeln und damit seine für guten Gefühle zuständige Gehirnareale unterstützen
* man soll aktiv sein und Hindernisse aus dem Weg räumen
* man soll sein Leben vereinfachen, wo es nur geht
* statt mit Freunden auf Facebook zu chatten, gehen Sie einmal mit realen
* Freunden essen
* man soll mit allen Sinnen viel Zeit in der freien Natur verbringen, erst recht dann, wenn man Kinder hat
* man soll, wo es nur geht, die digitalen Medien meiden, vor allem die Kinder

Manche dieser Ratschläge sind so alt wie die spirituellen Traditionen der Menschheit, andere hören sich für junge Menschen an wie Tipps aus einer anderen Welt. Sagen Sie einmal einem jungen Menschen, er soll nicht dauernd an seinem I-Phone rumfummeln.

Dennoch und bei aller Kritik: das was Spitzer da in seinem Buch an die Wand malt an Szenarien, ist zu Teilen schon Realität geworden. In meinem persönlichen Umfeld mehren sich Begegnungen und Erfahrungen, wo ich Menschen treffe, die etwa im Verein beim geselligen Beisammensein neben mir sitzen, aber zu keinem wirklichen Kontakt fähig sind, weil sie dauernd mit ihren Mails etc. beschäftigt sind. Und ich erlebe immer öfter Zeugnisse eines erschreckenden Niedergangs der schriftlichen Kultur. Menschen können keine richtigen und vor allen Dingen vollständigen Sätze mehr formulieren, wie die Steinzeitmenschen kommunizieren sie über Zeichen, die sie in ihre rudimentären schriftlichen Zeugnisse einbauen, von der Rechtschreibung einmal ganz zu schweigen.
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134 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Fakten - etwas störende Polemik 31. Juli 2012
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Begriff der digitalen Demenz kommt wohl aus Südkorea, wo dieses Phänomen sehr stark beobachtet wird. Neben Japan hat Südkorea die wahrscheinlich aktivste Gamerszene und dort werden Computerrollenspiele auch als Wettkämpfe im Fernsehen übertragen, wobei zum Teil sehr hohe Wetten abgeschlossen werden und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf Sponsoren hoffen dürfen.

Herr Spitzer geht davon aus, dass die digitalen Medien - dabei besonders die mit dem Internet verbundenen -, der geistigen und körperlichen Entwicklung des Menschen abträglich sind und dies besonders in der Kindheit. Er beginnt bei der Betrachtung des Orientierungssinns, betrachtet dann die Auswirkungen der Copy-Paste-Kultur auf die Lese- und Schreibfähigkeit, Gedächtnisleistung und Sozialkompetenz. Dabei kommen Facebook und Konsorten - aus deren Bereich zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Betrachtungen schon fünfmal "Gefällt mir" gesendet wurde - sehr sehr schlecht weg, was ihren Einfluß auf Kinder und Jugendliche angeht. Von diesen Beobchtungen ausgehend spricht er dann kurz über Baby-TV und Baby-Einstein-DVDs.

Nach einigen bösen Worten zur Nutzung von Laptops in Kindergarten und Grundschule, zu digitalen Spielen, den Digital Natives und dem Multitasking als Quelle von anerzogenen ADHS - wie man ja auch bei Hüther findet -, geht er noch auf die Probleme der geringeren Selbstkontrolle von Jugendlichen ein, die man zunehmend beobachten kann und auf die körperlichen Konsequenzen eines zunehmend digitalen Lebensstils.

Nachdem in den bisherigen Kapiteln allerlei böse Worte durch Studien ausgiebig belegt wurden gleiten die letzten beiden Kapitel zunehmend in die Polemik ab, was wohl vor allen Dingen zeigt, wie sehr dem Autoren der Schutz der künftigen Generation am Herzen liegt - wobei er aber dadurch, dass er Grundideen ähnlich unhinterfragt lässt, wie er dies seinen Gegnern vorwirft ein wenig selbst in ein schlechtes Licht rückt. Mehr Sachlichkeit - auch im Ton - hätte dem Buch und der Sache hier wesentlich besser getan.

Ein ausgiebiger Anmerkungsapparat, eine Bibliographie und dankenswerterweise ein Register schließen das Buch ab, das viele wichtige Informationen und Interpretationsansätze liefert zu einer Thematik, die uns wirklich alle betrifft. Wenn es möglich wäre, gäbe ich hier dreieinhalb Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen
Selten hat mich ein Buch in letzter Zeit so fasziniert aber natürlich auch erschüttert. Es sollte Pflichtlektüre für alle Eltern und Pädagogen sein!
Vor 4 Tagen von Reinhold veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Zeit für dieses Werk sollte sich jeder nehmen,...
Dieses Hörbuch ist für mich ein Muss für Menschen die sich mit ihrem Leben auseinandersetzen. Viele Dinge weiß man eigentlich im tiefsten Inneren…. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von loverboy veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Herr Spitzer hat recht aber,,,
so einfach ist das nicht. Herr Spitzer ist ein angesehener Psychologe/Hirnforscher in Deutschland und jeder mit Hirn sollte sich sein Kernbotschaft zumindest durch den Kopf gehen... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Fantasyboy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Digitale Demenz muss verstanden werden
Das Buch entspricht den Erwartungen. Herr Spitzer bringt die Probleme auf den Punkt; für Eltern, Lehrer und Politiker sehr lesenswert.
Vor 22 Tagen von Horst Bruhn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich kann das nur empfehlen
Also ich kann dieses Buch nur empfehlen. ICh habe mich mit eingen Menschen über diese Buch unterhalten, alle hatten eine Meinung dazu, nicht alle hatten es gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von G. S. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Schattenseiten der modernen Medien
Diverse Medien bestimmen heute unser Leben. Schon für Babys gibt es spezielle Fernsehsendungen, viele Kindergärten sind bereits mit Computern ausgestattet, für... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von karin1910 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen braucht's
hab vor längerer zeit seinen themengleichen vortrag in einer sonntagsmatinee gesehen/gehört, kein wort zuviel, alles leider richtig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von T5er veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an!
Sehr kritisches, aufrütteltens Gesellschaftsbuch.
Ich habe zwei Kinder im Alter von 5 und 8 Jahren. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ANGERER Martina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für alle die gesund bleiben wollen...
Es ist wieder ein Meisterwerk von Manfred Spitzer, aber auch erschreckend und traurig zugleich. Was soll noch alles passieren, damit unsere Kinder uns wieder vertrauen und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Michael Gehler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen PC?
Pflichtlektüre !!!

Trotzdem gilt: Vernünftiger Umgang mit digitalen Medien ist geboten. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Erich M. veröffentlicht
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