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Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen [Kindle Edition]

Manfred Spitzer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (170 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen - also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig." Sezession, 01.12.2012

" Wenn es um neue Medien geht, kennt Manfred Spitzer kein Für, nur Wider. Weshalb man "Digitale Demenz - wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen" mit dem ruhigen Abwägen lesen sollte, das Lobo und Passing empfehlen. Denn zu Recht wettert der Hirnexperte dagegen, dass man gegen Bildungsmiseren nun Computer als Allheilmittel preist. Und sicher leisten Turnen und Toben mehr für die Gesundheit als nur Mausklicks." Neue Presse, 24.11.2012

"Professor Manfred Spitzer ist als Krawall-Psychiater verschrieen. Einige bezeichnen ihn in Anlehnung an dessen umstrittenen Hartz-IV-Thesen sogar als "Sarrazin der Computerkritik". Dabei will Hirnfoscher und Neurbiologe Spitzer nur darüber aufklären, wie schädlich sich Computer, Smartphones und Spielekonsolen auf die Entwicklung des Gehirns wirken." Isar-Lisach-Bote, 10.10.2012

"Der Kampf um die Köpfe der Jungen - das sollten insbesondere die Eltern wissen - muss man aufnehmen. An Manfred Spitzers Buch kann man sich dabei stärken - in Maßen." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2012

"Der renommierte Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer tritt seit jahren mit Blick auf den Computer als Mahner und Warner auf." SWR 2, 03.08.2012

"Zu viel Fernsehen, Surfen im Internet und Spielen am Computer oder an der Playstation macht unsere Kinder fett, aggressiv und blöd - so lautet die steile These des renommierten Hirnforschers und Neurobiologen Manfred Spitzer." WDR Westart, 31.07.2012

"Das Buch - über das gerade lebhaft diskutiert wird - trifft offenbar einen Nerv. Die Frage, wie eine Gesellschaft sachgemäß mit neuen Technologien umgehen soll, ist virulent." Deutschlandradio Kultur, 11.09.2012

"Surfen macht demnach dumm. All jene Menschen, die sich im Netz zu Hause fühlen, muss eine solche Diagnose empören. In der Tat ließ der Sturm der Entrüstung nicht lange auf dich warten. Zu Unrecht, denn Spitzer hat eine Fülle von wissenschaftlichen Hinweisen zusammengetragen, um seine These von der digitalen Demenz zu untermauern: Studien und Datenmaterial, die nachdenklich stimmen sollten." Die literarische Welt, 08.09.2012

"Manfred Spitzer (54) ist ein deutscher Hirnforscher und Psychiater. Bekannt wurde er durch die Fernsehserie "Geist und Gehirn" und populärwissenschaftliche Bücher. Sein Versuch, aus der Hirnforschung Schlüsse für das richtige Lernen zu ziehen, ist umstritten. Mit seinem neuen Buch "Digitale Demenz", zog er sich den Zorn vieler Medienforscher zu." Die Presse, 31.08.2012

"Ein weltweit anerkannter Gehirnforscher schlägt Alarm: Weil die Menschen das Denken immer mehr den Maschinen überließen, nähmen ihre geistigen Fähigkeiten ab. Durch Internet würden wir verdummen, behauptet Prof. Manfred Spitzer in seinem jüngst erschienenen Buch "Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen"." idea Spektrum, 29.08.2012

"Eltern, die bezüglich des Digital-Konsums ihrer Kinder besonders gefragt sind, haben Spitzers Buch schon begeistert begrüßt." Hellweger Anzeiger , 18.08.2012

Kurzbeschreibung

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Produktinformation


Mehr über den Autor

Das Gehirn ist das komplizierteste Organ des Menschen. Wie es lernt und steuert, und wie diese Abläufe ineinandergreifen, kann Manfred Spitzer auch dem interessierten Laien eindrücklich schildern. In seinen Büchern, in Fachzeitschriften und vor Fernsehpublikum (so z. B. in der Sendereihe "Geist & Gehirn" auf "BR-alpha") bringt der Direktor der Psychiatrischen Uniklinik Ulm Leser und Zuschauer wissenschaftlich auf den neuesten Stand der Gehirnforschung. Prof. Dr. Dr. Spitzer, 1958 in Lengfeld geboren, hat Medizin, Psychologie und Philosophie studiert.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
139 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Manfred Spitzer, Psychiater und Hirnforscher, der vor 10 Jahren mit seinem Buch Lernen den Deutschen den Mythos ausgetrieben hat, man müsse Kindern ihre Kindheit lassen und dürfe sie nicht zu früh ans Lernen führen, ein angesehener Vertreter seines Faches und eine mit Respekt gehörte Stimme der Wissenschaft, dieser Manfred Spitzer ist ins Schlingern geraten, obwohl er ein Buch geschrieben hat, das seinerseits wiederum wichtige Erkenntnisse erhält, die niemand ausblenden sollte. Aus der Perspektive des Arztes, der sich mit schwer geschädigten Kindern auseinandersetzt, hat sich Spitzer an den unkontrollierten und unreflektierten Umgang mit digitalen Instrumenten gemacht und aufgezeigt, welche Schäden des kognitiven Apparates und des Sozialverhaltens bei Kindern durch zu frühen und zu häufigen Kontakt mit diesen Geräten auftreten können.

In seinem Buch Digitale Demenz. Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen, zeigt Spitzer zumeist überzeugend auf, was an Hirnbildung ausbleibt, wenn bestimmte Funktionen nicht trainiert, sondern nach außen verlagert werden und was nicht gelernt wird, wenn die soziale Isolation nur noch den virtuellen Spielplatz übrig lässt. Er geht viele der Phänomene durch, die uns allen so geläufig sind, die verheerende Wirkung der Navigationssysteme auf das eigene Raumempfinden und Orientierungsvermögen, das Schwinden der Merkfähigkeit, die schlechten Sozialstimulanzen der Computerspiele, das Schwinden von Fokussierungskompetenz und Konzentrationsfähigkeit durch Multitasking und die vielen, vielen psychosomatischen Reaktionen auf die Überdosis digitaler Kommunikation.
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172 von 201 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Manfred Spitzer, einer der profiliertesten Hirnforscher der Gegenwart, bleibt seinem Thema treu. Schon vor vielen Jahren hat er in "Vorsicht Bildschirm!" vor den verheerenden Folgen des frühen und missbräuchlichen Konsums elektronischer Medien auf die Gehirnentwicklung von Kindern hingewiesen. In unzähligen Artikeln und Vorträgen hat er seitdem, mit immer neuen Forschungserkenntnissen belegt, seine Warnung vor allem vor Computerspielen und der schnellen, für das Gehirn schädlichen Bildfolge vieler Fernsehserien für Kinder wiederholt.

Nun legt unter dem Titel "Digitale Demenz" eine vertiefte Darstellung seiner Thesen vor. Ausführlich zeigt er auf, "wie wir uns und unsere Kindern um den Verstand bringen", indem wir immer mehr und immer öfter elektronische Medien nutzen, oft mehrere gleichzeitig. Nicht nur das Gehirn verkümmert, wie er aufzeigt, sondern auch die Sprache.

Wenn Kinder mit diesen Medien insgesamt mehr Zeit verbringen als in der Schule, muss man sich nicht wundern, dass dort immer mehr über Sprach- und Lernstörungen, über Aufmerksamkeitsdefizite, Stress und zunehmenden Gewaltbereitschaft geklagt wird.

Der Philosoph Christoph Türcke hat unlängst in seinem Buch "Hyperaktiv!" (C.H. Beck 2012) darauf hingewiesen, dass die Menschen unter einer konzentrierter Zerstreuung leiden, die er als Kulturstörung bezeichnet. Die Menschen sind ständig zwanghaft damit beschäftigt, sich zu zerstreuen, was nicht zur Entspannung führt, sondern zum Stress.
Dies hat Folgen für die Art und Weise, wie diese Menschen mit ihren neugeborenen Kindern kommunizieren. ADS und ADHS sind für ihn Folgen dieser Störung.
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163 von 194 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Fakten - etwas störende Polemik 31. Juli 2012
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Begriff der digitalen Demenz kommt wohl aus Südkorea, wo dieses Phänomen sehr stark beobachtet wird. Neben Japan hat Südkorea die wahrscheinlich aktivste Gamerszene und dort werden Computerrollenspiele auch als Wettkämpfe im Fernsehen übertragen, wobei zum Teil sehr hohe Wetten abgeschlossen werden und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf Sponsoren hoffen dürfen.

Herr Spitzer geht davon aus, dass die digitalen Medien - dabei besonders die mit dem Internet verbundenen -, der geistigen und körperlichen Entwicklung des Menschen abträglich sind und dies besonders in der Kindheit. Er beginnt bei der Betrachtung des Orientierungssinns, betrachtet dann die Auswirkungen der Copy-Paste-Kultur auf die Lese- und Schreibfähigkeit, Gedächtnisleistung und Sozialkompetenz. Dabei kommen Facebook und Konsorten - aus deren Bereich zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Betrachtungen schon fünfmal "Gefällt mir" gesendet wurde - sehr sehr schlecht weg, was ihren Einfluß auf Kinder und Jugendliche angeht. Von diesen Beobchtungen ausgehend spricht er dann kurz über Baby-TV und Baby-Einstein-DVDs.

Nach einigen bösen Worten zur Nutzung von Laptops in Kindergarten und Grundschule, zu digitalen Spielen, den Digital Natives und dem Multitasking als Quelle von anerzogenen ADHS - wie man ja auch bei Hüther findet -, geht er noch auf die Probleme der geringeren Selbstkontrolle von Jugendlichen ein, die man zunehmend beobachten kann und auf die körperlichen Konsequenzen eines zunehmend digitalen Lebensstils.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Die Message des Buches: Die Jugend von heute ist Scheiße!
Wer so aggressiv gegen alles, das mit Elektronik zu tun hat, vorgeht, sollte kein Buch am Computer schreiben... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Waltraud Greifflmüller veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lesenswert
Der schreibstil ist mir zwischendurch ein bisschen zu unwissenschaftlich und plakativ, aber inhaltlich hat er überwiegend recht. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Kritischer PK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Authentisch
Der Sachverhalt ist absolut interessant und in unserer Gesellschaft so allgegenwärtig. Auch wenn es viele Menschen sehr spät begreifen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Jani veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr klarer, verständlicher Schreibstil, der meiner Meinung nach...
Das Buch schildert der Einfluss digitaler Medien auf unser Gehirn.
Manfred Spitzer schreibt über die Entwicklung und Struktur des Gehirns und die Beeinflussung dieser. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Sabine Strüver veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich schreibt mal jemand über dieses Thema
Habe mich richtig gefreut, dass es auch Wissenschaftler gibt, die nicht bestechlich sind und der Computerindustrie hörig. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Wolfgang Wartmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mentale demenz audio buch
qualitaet war gut, nur die Lieferzeiten sind neuerdings etwas langsamer als frueher. Der Inhalt als solcher ist sehr lehrreich, man kann es wirklich empfaehlen.
Vor 24 Tagen von Anne-Marie Clark-Lowes veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Digital Demenz - eine erschreckende Entwicklung
Ich habe einen Vortrag von Prof. Spitzer besucht und war total begeistert. Nicht nur von der Art der Präsentation, sondern insbesondere von den Inhalten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Andreas Pilz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hochinteressant!
Habe das Buch gelesen, weil es oft in Zeitschriften etc. zitiert wird und ich mir ein eigenes Bild machen wollte. Obwohl ich gern Medien wie iPad, Smartphone usw. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von T. Stangier veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch - vielleicht wird ein wenig zu kritisch mit der Thematik IT...
Wie bereits erwähnt ein sehr gutes Buch. Ich muss dem Autor in vielen Punkten recht geben, aber nicht in allen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von M.Streibl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschreckende Fakten
Wenn man dieses Buch liest, kann man nicht verstehen, warum neuerdings "neue Medien" gerade in Kindergärten oder Volksschulen als so toll angepriesen werden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Stellagemella veröffentlicht
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