Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf den ersten Blick scheint die digitale Bildproduktion relativ einfach zu sein. Doch wer sich jemals mit der Thematik befasst hat, weiß, dass zahlreiche Fallen und Unwägbarkeiten auf den unvorbereiteten Einsteiger warten.
Das Praxisbuch zur digitalen Bildbearbeitung zeigt geeignete Wege zu wirklich professionellen Ergebnissen auf.
Am Anfang jedes Arbeitsprozesses steht die Wahl des richtigen Equipments. Autor Dirk Slawski liefert dem Leser die hierzu notwendigen Informationen, sodass sich dieser für den jeweiligen Einsatzzweck die passende Hardware heraussuchen kann -- dies gilt für Kamera und Monitor ebenso wie für Rechner, Software, Drucker und Scanner. Dabei ist Slawski keineswegs auf einen komplett digitalen Workflow festgelegt. Auch die analoge Fotografie und die damit verbundene Notwendigkeit des Scannens kommen zu Wort. Professionelles Vorgehen beim Einscannen des Bildmaterials bildet folgerichtig einen der Schwerpunkte des durchgehend vierfarbig gestalteten Buchs.
Wirklich lobenswert ist die gebührende Berücksichtigung des zentralen -- und oft vernachlässigten -- Themas Farbmanagement. Neben der Vermittlung des erforderlichen Grundlagenwissens gefällt hier vor allem die praktische Anleitung, wie mit preiswerten Mitteln stimmige Farbdarstellung erreicht werden kann -- schließlich will sich nicht jeder gleich ein Farbspektrometer zulegen. Mithilfe von Slawskis Tipps lassen sich beispielsweise viele der handelsüblichen Tintenstrahldrucker als Proof-Drucker einsetzen. Selbstverständlich wird neben dem optimalen Print am Arbeitsplatz auch die professionelle Zusammenarbeit mit der Druckerei behandelt.
Das Praxisbuch zur digitalen Bildbearbeitung befasst sich weder mit den kreativen Aspekten der Fotografie noch stellt es eine komplette Photoshop-Anleitung dar -- wobei die wichtigsten Techniken zur Bildoptimierung mithilfe des Adobe-Programms natürlich ausführlich behandelt werden. Vielmehr zeigt es ambitionierten Einsteigern und erfahrenen Analog-Umsteigern Wege zu professioneller digitaler Arbeitsweise auf. Für alle, die ihr Geld in diesem Bereich verdienen möchten oder bereits in der Branche arbeiten, stellt das Buch eine lohnende Investition dar. --Holger Otto
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Oft schwer zu lesen und noch weniger zu verstehen sind fettleibige Publikationen über digitale Bildbearbeitung. Eine der wenigen positiven Ausnahmen ist ein Buch zu diesem Thema von Dirk Slawski mit 330 Seiten und einer CD. Der Autor beschreibt, was digitale Fototechnik momentan bietet und vergleicht unterschiedliche Systeme ausführlich. Er zeigt aber auch viele Möglichkeiten zur Präsentation digitaler Bilder auf.