browns hohelied auf die nsa (national security agency - hat die dafür eigentlich bezhalt??) und moralisierender zeigefinger (jaaa, wir sind die guten und vereiteln die pläne der bösen buben) ist eher als jundendsünde einzuordnen.
wer wie ich vorher die "spätwerke" browns - illuminati und da vinci code (sakrileg) - gelesen hat und sich hinterher an "digital fortress" versucht, kann nur enttäuscht sein. ein platter plot, technisch unpräzise ausführungen und die durchsichtige erzählweise fordern ihren tribut an sternen. offensichtlich war der autor auch nie in spanien - der held trinkt dort wasser aus der leitung, allein dieser fatale fehler hätte ihn in der realität zumindest außer gefecht gesetzt ;-)). und falls ihn jemand trifft: im deutschen reden sich nicht alle menschen per du an, aber das ist jetzt haarspalterei.
nein, mir hat es nicht besonders gut gefallen. trotz allem aber ein flott zu lesendes (urlaubs)buch, das die zeit vertreibt - aber nicht mehr. für den dan brown-anfänger mags genügen, aber wie immer ist das bessere der feind des guten.