Dieses Buch gibt es übrigens auch auf Deutsch, in diversen Comicshops und Bahnhofsbuchhandeln zu finden. Ich kann es jedem Empfehlen, der einmal einen Einbick in die digitale Kunst bekommen möchte. Es ist weniger eine Anleitung zum Nachmachen, als eine Sendung mit der Maus mäßige Dokumentation, in der verschiedene Künstler ihre Arbeitsweise zeigen. Das Thema ist hier auf Fantasy, Science Fiction und Horror festgelegt. Ich fand es auch sehr faszinierend, mit welchen Tricks einige der Zeichner arbeiten, um an möglichst realistische Bilder zu gelangen, es werden hemmungslos Fotomodelle und gescannte Unterhosenmuster in die Zeichnungen eingefügt und man kann sich den ein oder anderen Trick aneignen. Es gibt aber auch einige Maler, die komplett auf Tricksereien verzichten und nur die Malwerkzeuge benutzen als würden sie mit Ölfarben auf Leinwand arbeiten. Die Texte sind sehr amüsant geschrieben, man kann das Buch gut durchlesen ohne sich zu langweilen, was man beileibe nicht von allen Kunstbüchern behaupten kann. Wer wie ich grade anfängt, sich gebannt der digitalen Kunst zuzuwenden, findet hier einen guten Überblick, was der Rechner und Photoshop für unendliche Möglichkeiten bieten.