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Digital Capital: Von den neuen Geschäftsmodellen profitieren
 
 
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Digital Capital: Von den neuen Geschäftsmodellen profitieren [Taschenbuch]

Don Tapscott , David Ticoll , Alex Lowy , Maria Bühler
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Internetzeitalter schälen sich völlig neue Geschäftsmodelle heraus. Wer hätte gedacht, dass Versteigerungen im Netz (siehe eBay) derartig erfolgreich sein würden, und dass eine globale Gemeinde von Entwicklern ohne jedes finanzielle Interesse ein hervorragendes Produkt -- Linux -- hervorbringen könnte? Der Erfolgsautor Don Tapscott hat sich gemeinsam mit zwei Ko-Autoren daran gemacht, solche und andere Geschäftsmodelle zu analysieren und systematisch in Kategorien einzuteilen.

Herausgekommen ist ein solides Grundlagenwerk, das jedoch nicht nennenswert hilft, endlich mit dem Internet Geld zu verdienen, und dessen Neuigkeitswert gering ist. Der Hauptteil des Buches besteht aus einer Beschreibung der verschiedenen Kategorien, die Tapscott jeweils mit einem Fachwort eigener Kreation versehen hat: Eine virtuelle Community von Gleichgesinnten nennt er beispielsweise "Allianz", Marktplätze und Börsen im Internet "Agora", und Unternehmen, die Transaktionen zwischen Herstellern und Verbrauchern vermitteln (zum Beispiel Supermärkte im Netz) "Aggregationen". Das hilft immerhin dabei, die unterschiedlichen Typen von Geschäftsmodellen besser zu verstehen.

Nützlich ist auch, dass Tapscott und Ko. die Erfolgsfaktoren für jeden Typus von Geschäftsmodell auflisten. Doch bei der Wahl der (angeblich) guten Beispiele greift Tapscott hin und wieder daneben: Webvan beispielsweise, sein Musterbeispiel für eine "Aggregation", hat inzwischen pleite gemacht -- die Gründe dafür werden jedem deutlich, der die Beschreibung des Geschäftsmodells liest. Es kann jedem Autor passieren, dass die bittere Realität der New Economy sein Werk einholt, doch es wird nicht klar, warum sich Tapscott bei der Beschreibung von Webvan jeden kritischen Kommentar verkneift.

Der wahre Wert des Buches liegt darin, dass Tapscott und seine Ko-Autoren ganz neue Wege der Wertschöpfung aufzeigen: Im Internetzeitalter werden Unternehmen zu "Business-Webs", "B-Webs", sie umfassen Kunden ebenso wie Zulieferer. In manchen neuen Geschäftsmodellen sind Kunden sogar die entscheidenden Lieferanten von Inhalten, sie sind die wichtigsten Glieder der Wertschöpfungskette. Im letzten Kapitel gibt Tapscott dann eine Anleitung, wie man sein Unternehmen zu einem "B-Web" umbauen kann. Ein solches neues und zukunftsfähiges Selbstverständnis ist für ein Unternehmen viel mehr wert als der Versuch, mit einem der beschriebenen Geschäftsmodelltypen schnell noch im E-Commerce mitzumischen. --Sylvia Englert

Pressestimmen

01.11.2001 / Acquisa: Universelle Geschäftsplattformen "Das Autorebteam zeigt, wie erfolgreiche Unternehmen agieren und gestaltet sein müssen, die zukünftig den Ton angeben."

01.11.2001 / Trend: Gerhard Schuberth, Vorstand der update.com software AG las 'Digital Capital' "Das Buch beschreibt in einzigartiger Klarheit die Mechanismen, die man verstehen und beherrschen muss, wenn man in der zweiten Phase der 'Net Economy' als Mitspieler erfolgreich sein möchte."

19.11.2001 / Süddeutsche Zeitung: Wirtschaftsliteratur "Hilfreich für alle Unternehmer, die in der digitalen Wirtschaft mitmischen wollen."

01.01.2002 / Acquisa: Online an die Spitze "Ein gutes Buch für Unternehmen, um in der Wirtschaftswelt von heute und morgen überleben und bestehen zu können."

Kurzbeschreibung

Erstmalig stellen die Autoren systematisch die erfolgreichsten Geschäftsmodelle vor, die die Wirtschaft langfristig revolutionieren werden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, dürfen Unternehmen jetzt nicht zögern, den größten Teil ihrer Geschäftskommunikation und ihrer Transaktionen auf das Internet zu verlegen. Noch sind die Unternehmen der westlichen Welt in vertikalen Sparten strukturiert. Daran änderten auch die großen Trends der letzten Jahrzehnte (Lean Management, Business Reengineering oder TQM) nichts. Unternehmen der Zukunft werden durch die neuen Geschäftsmodelle der digitalen Wirtschaft geprägt. Es gelten neue Spielregeln im Wettbewerb. Gewinnen werden die, die die Chancen für sich nutzen können. Verlieren werden alle, die an ihren bisherigen Verfahrensweisen festhalten. Die Autoren berichten von zahlreichen Fallbeispielen, u. a. von Ford, Walmart, Cisco, PalmPilot, Linux, mp3.com, Monster.com, Enron, General Motors und FedEx.

Der Verlag über das Buch

Business-Webs - Die Netze des Erfolgs

Das Industriezeitalter gehörte Giganten und Megakonzernen, die von Tütensuppen bis Schraubenmuttern alle erdenklichen Waren herstellten. Das Informationszeitalter bringt demgegenüber neue Organisationsformen hervor. Der renommierte E-Business-Experte und Bestseller-Autor Don Tapscott stellt die neuen Geschäftsmodelle vor, die in der digitalen Wirtschaft bestehen werden: Geschäftsnetze, auch Business-Webs (B-Webs) genannt.

Im Informationszeitalter entstehen stetig im Wandel begriffene Zusammenschlüsse von Unternehmen, welche die Plattform des Internets im Interesse ihrer Kunden und Aktionäre nutzen. Diese Netzwerke kooperierender Unternehmen werden Business-Webs, kurz B-Webs genannt. Ein gutes Beispiel für ein B-Web ist die Erfolgsgeschichte von MP3.

Seit 1991 ist MP3 als technischer Standard für die Komprimierung und Übertragung von Audiodaten im Internet frei verfügbar. Der Nutzer lädt sich die gewünschten Musiktitel aus dem Internet herunter und braucht nur noch einen CD-Brenner, um sie zu speichern. Der MP3-Siegeszug erschütterte eine ganze Industrie und ist das Ergebnis einer Internet-Allianz aus Verbrauchern (unter Geldknappheit leidende musikbegeisterte Jugendliche), Unternehmen (Software- und Hardwarehersteller) und Inhaltsanbietern (Musiker).

MP3 erfüllt alle Kriterien eines B-Webs: MP3 ist ein klar umrissenes System von Lieferanten, Händlern, E-Commerce-Dienstleistern, Infrastrukturanbietern und Kunden, die das Internet zur Kommunikation und Transaktion nutzen.

Don Tapscott, David Ticoll und Alex Lowy zeigen, das B-Webs die traditionellen Ansätze der Strategieentwicklung in Frage stellen. B-Webs ermöglichen die Bildung digitalen Kapitals, das aus der Vernetzung von drei Arten von Wissensgütern besteht: Humankapital (was die Menschen wissen), Kundenkapital (wen man kennt und schätzt) und Strukturkapital (wie sich das Humankapital eines Unternehmens in seinen Geschäftssystemen manifestiert).

Durch die Verknüpfung mit dem Internet können Unternehmen Humankapital nutzen, ohne es zu besitzen, sie erhalten Kundenkapital aus komplexen gegenseitigen Beziehungen und sie können Strukturkapital bilden, das Wertsteigerungen durch neue Geschäftsmodelle ermöglicht, in der Wissen und Beziehungen gehandelt werden.

Die Autoren zeigen systematisch, welche Konsequenzen B-Webs für die Unternehmensstrategie haben, welche Dynamik das digitale Kapital entwickelt und wie schließlich eine auf das Unternehmen zugeschnittene B-Web-Strategie entwickelt wird.

Digital Capital ist ein gut lesbares und sogar locker geschriebenes Fachbuch mit vielen Fallbeispielen von Ebay bis Cisco und erreichte Spitzenplätze in den Bestsellerliste der New York Times und der Business Week.

Die Autoren

Don Tapscott, David Ticoll und Alex Lowy sind führende Berater einer internationalen Unternehmensberatung, die E-Business-Strategien aufzeigt

Über den Autor

Don Tapscott, Kanadier, gilt in den USA und weltweit als Cyber-Guru. Er ist Präsident der "New Paradigm Learning Corporation", Toronto, die sich auf die Beratung von Firmen beim Übergang auf die digitale Wirtschaft spezialisiert hat. Er ist einer der gefragtesten Berater und Autor des Bestsellers "Die digitale Revolution". Das Buch ist das Ergebnis von zahlreichen Untersuchungen und E-Mail-Interviews mit mehr als 300 "Net-Kids".David Ticoll ist führender Berater und zeigt weltweit tätigen Unternehmen Strategien für das E-Business auf.
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