Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
You can`t take me apart!!!!!!!, 28. Mai 2003
Fear Factory letzte Scheibe Digimortal ist einfach genial. Mörderisch harte Riffs, pumpender Bass, geniales Drumming des Drumcoputers Raymond Herrera(Welche Präzision!!!!), und die Vocals Burton C. Bells zwischen apokalyptischen Chorälen und hasserfülltem Growling,der Mann ist einfach genial. Und alles wie aus einem Guss, klasse produziert und eine nach 10 Jahren dermaßen aufeinander eingespielte Band. Fear Factory sind meiner Meinung nach die größte und innovativste Band der Band der 90er Jahre. Ultrahart und doch immer für Melodien gut. Das Man vs. Machine Konzept wird weitergesponnen, Burton erzählt in ansprechenden, fast philosophisch angehauchten Texten, von der DIGITAL-MORTALITY, das kann einen zu manchen Gedanken inspirieren. Und wenn man das nich will, einfach Kopfhörer auf, Anlage aufdrehen und dann gehts brutal ab!!!! Ich hoffe immer noch, dass Fear Factory mit neuem Gitaristen noacheinmal durchstartet. Hört euch auf jeden Fall Linchpin,Digimortal und Memory Imprint an. Fear Factory kick ass!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
FF in Perfektion, 3. Januar 2003
In Retrospektive, also nach der abschließenden Veröffentlichung ihres bis dato unveröffentlicht gebliebenen Albums "Concrete", liegt mit "Digimortal" nach der Auflösung der Band ihr Vermächtnis an die Metal-Nachwelt vor: Fear Factory in Perfektion.Man muß schon zugeben, daß die Band nach dem absoluten Oberhammer "Demanufacture" nichts mehr draufzusetzen hatte. War "Soul of a New Machine" mit seinen zweigeteilten Vocals die Initialzündung für alle Größen des heutigen Nü Metal, so war der Nachfolger wohl das Einstiegsalbum aller Die-Hard-FF-Fans. Klar war aber damals auch, daß die Kombo mit "Demanufacture" ihren endgültigen Stil bereits gefunden hatte, den es dann nur noch zu perfektionieren galt. So ist "Digimortal" das letzte Kapitel dieser Phase und entsprechend brachial ausgefallen. Hier bekommt der Fan wieder einmal das so geniale wie punktgenaue Drumming (Mensch oder Maschine?) in Kombination mit dem immer noch einfach strukturierten, aber genau deshalb so eingängigen Riffing geboten. Ein weiteres Markenzeichen ist und bleibt der inspirierende Gesang. "Digimortal" stellt daher keinen Rückschritt oder Absturz dar, sondern einfach nur den Höhepunkt einer Band, die ebenso wie Slayer ihren Stil perfektioniert hat und sich nicht zu kommerzielleren Kompositionen verleiten hat lassen, die dem Ruf der Band in irgendeiner Weise schaden könnte (s. Paradise Lost und andere). Aufgrund der ebenso perfekten wie brachialen Produktion, den eingängigen Melodien sowie dem hohen Wiedererkennungswert bildet dieses Album die Meßlatte für alle anderen Bands im Industrial/Nü Metal Bereich. Ein glanzvoller Abschluß! Good bye, my precious.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zwischenzeitliche Durststrecke, 20. Oktober 2004
Auf Digimortal geht Fear Factory wohl ein bisschen die Puste aus. Es gibt zwar weiterhin sehr gute Ansätze, doch ist das Album längst nicht so durchgängig gelungen wie die beiden Vorgänger, bei denen es, so meine ich, nicht einen Aussetzer gab. Vielleicht scheitert Digimortal auch nur an den mittlerweile sehr hohen Ansprüchen und nicht an der eigenen Qualität. Jedenfalls ist gleich der Opener für FF-Verhältnisse zu straight und einseitig. Damaged kommt mit etwas mehr Atmosphäre daher, ist jedoch auch keine Referenz. Richtig gut gefällt mir der Titeltrack, denn so stelle ich mir die musikalische Weiterentwicklung bei anhaltendem Niveau vor. Das nächste Stück kann dies nur leider nicht bestätigen, dafür aber Linchpin, ein typischer Kracher im Stile von Replica und Self Bias Resistor. Invisible Wounds ist ebenfalls ein erstklassiger Song, eine Art Balade, die mit ihrer Tiefe und dem psychologisch/philosophischen Lyrics zu begeistern weiß. Acres of Skin ist nicht schlecht, aber überzeugt auch nicht wirklich. Zum nächsten Song kann ich nur sagen, dass ich Experimenten nicht abgeneigt bin, auch wenn diese darin bestehen, Hip-Hip Strukturen einzubauen; das Ergebnis lässt sich auch hören; doch ist ein solcher Song in einem eh schon unausgeglichenem und eher mittelmäßigen Album etwas fehl am Platz und frustet diejenigen, die sich mehr Fear Factory Hammer wünschen umso mehr. Die beiden nächsten Lieder sind zwar wieder gewohnt hart, jedoch vermisst man vollends die genialen Melodien. Never End rundet das Werk verhältnismäßig gut ab, doch im Vergleich zu A Therapy for Pain und Timelessness zieht es den kürzeren, was allerdings verzeihlich ist. Insgesamt kein schlechtes Album, trotzdem bleibt die Band hier eindeutig unter ihren Möglichkeiten. Sie beweist mit dem 2004er Werk Archetype, dass auch nach Obsolete noch genug kreativer Fluss herrscht, auf Digimortal leider noch nicht...
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