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Wer hätte auch nur davon geträumt, daß Nick Lowe, früher einmal der Guru von New Wave, in den 90er Jahren als gefühlvoller Balladenerzähler wieder auftauchen würde ? Und dennoch ist das 1998 erschienene
Dig My Mood eine glänzende Studie in stimmungsvoller Barträumerei, wie es sein Vorgänger, das verlorene Glanzstück
The Impossible Bird ebenfalls ist. Der frühere Hitsänger (Erinnern Sie sich noch an "Cruel to Be Kind"?) hat vielleicht noch nicht seine kommerzielle Basis, die er sich früher geschaffen hatte, wieder entdeckt. Aber ich wette, daß er eines der schönsten Alben seiner langen Karriere geschaffen hat.
--Steven Stolder
Rezension
Der Ex-Spezi des unermüdlichen Rock-Helden Dave Edmunds - beide standen der Band Rockpile vor - kommt tiefblau. Schmeiß' deswegen keiner die CD voreilig aus dem Player! Wer nicht gleich damit klarkommt, sollte sich eine Pause, dann einen zweiten Anlauf gönnen. Und plötzlich wirkt's: zwölf Songs, die nicht relaxter, kaum trauriger sein könnten, ohne den Hörer zu deprimieren. Dies sind Bekenntnisse und Philosophien eines gestandenen Mannes - intimer, schöner, vertraulicher geht's kaum.
© Audio -- Audio
Nach dreijähriger Pause kehrt der frühere Haudegen der britischen Pubrock- und Punk-Szene verblüffend zahm ins Rampenlicht zurück. Was ist geschehen? Nagt das Alter am rebellischen Geist? Keineswegs. Mit "Dig My Mood" präsentiert Nick Lowe wunderschöne Stimmungsbilder zwischen Country und Rock. Die Ballade "Failed Christian" hat Dylansche Qualitäten, "Man That I've Become" stellt ihn auf einer Höhe mit seinem Ex-Schwiegervater Johnny Cash. Lowe, Spitzname "Basher", bleibt nach wie vor einer der besten Songwriter Englands. ** M: 8-9
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