Kurzbeschreibung
Der Autor über sein Buch
Über den Autor
Auszug aus Diffifragile Gedichte.l von Karl Alfred Erber. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
0805. Diffifragil zerbrechlich
Diffifragil zerbrechlich,
diffifragil zerbrech ich.
Ganz diffizil verschränk ich
Gedanken die nur auf Dich lenk ich,
Gedanken aus meinem Herz lieblich hier
schicke ich bezaubert zu Dir.
Gedanken deren Zauber besteht,
trotz all ihrer Komplexität,
verzaubern lieblich den Moment,
obwohl man dass sie diffizil sind erkennt.
Ihr nicht einfacher Aufbau macht sie filigran,
sie die Dein Lächeln so magisch zieht an.
Ein einfacher Schlag könnte sie leicht zerbrechen,
doch sie zu zerstören wäre ein Verbrechen,
da sie immerdar gar liebevoll sind
und lieblich mein Herz erwärmen geschwind.
0811. Ist Misanthropie in unserer Zeit
Ist Misanthropie in unserer Zeit
die einzige Form der Gerechtigkeit?
Ob kurz oder lang
wird einem nicht bang.
Ob dick oder dünn;
ob schmal oder breit,
ob Chaos oder Sinn:
Misanthropie schafft Gerechtigkeit.
Hält Gleichgewicht ob Mann ob Frau
auch dort wo man dies weiß nicht so genau.
Ob jung ob alt,
ob falsch ob wahr,
ob warm oder kalt
alle sind gleich und wunderbar.
Die allen Menschen gerechte Philosophie
ist wohl einzig die Misanthropie.
0819. Traurigkeit
Traurigkeit
zerbricht den schönsten Traum;
in einsamer Zeit
verliert man ins Glück das Vertraun.
Augenblick
der ewig zu sein gar scheint;
verlorenes Glück
weshalb das Herz traurig weint.
Seelenleid
in Momenten einsam und kalt;
Ohne-Dich-Zeit
wo der Sehnsuchtsruf einsam verhallt.
Fragilität,
woran das Gefühl in Leid zerbricht;
Gefühl das besteht
egal ob es finster oder bei Tageslicht.