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Diffifragile Gedichte
 
 
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Diffifragile Gedichte [Taschenbuch]

Karl Alfred Erber
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was macht den Moment schön? Ist es das Bewusstsein, dass er vergänglich ist? Nur kurz wird er weilen. Der Moment ist komplex, wird gewichen sein ehe man wissen wird was er war. Er ist diffizil. Gleichzeitig ist er vergänglich, zerbrechlich, fragil, weil er vergeht. Der Moment ist kurz umschrieben diffifragil. Er ist diffifragil wie das Leben, wie die Poeme in diesem Buch. Wenn man sich dessen bewusst ist, wird es möglich den Moment zu würdigen, zu genießen, ihn nach Carpe Diem auszukosten. Man wird merken, dass der Moment nicht schwarz, sondern bunt und voller Hoffnung ist. Das Buch enthält vierhundert Fast-Sechzehnzeiler. 400 Gedichte. Jedes stellt für sich eine Variation des Themas dar - egal ob das Gedicht diffizil, ob es fragil oder ob es beides, also diffifragil ist.

Der Autor über sein Buch

“Diffizil und fragil, einfach diffifragil wie das Leben” Karl A. ERBER, 2003

Über den Autor

Ich wurde 1971 in St.Pölten (Niederösterreich / Österreich) geboren. Nach vier Grundschuljahren, begann dann plötzlich eine Ausbildung, die unter einem weit helleren Stern stehen sollte als zuvor. Hauptschule, Höhere Technische Lehranstalt und ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftswissenschaften haben mich geprägt. Immer noch sind mir die Worte von Rektor Hansen bei meiner Sponsion im Ohr, dass man trotz aller Arbeit das kulturelle Interesse nicht hintan stellen sollte, da man ansonsten nur an innerer Leere gewinnen würde. Das wäre keinesfalls gut so. Sicher haben Menschen, Kultur, Laufen, Irish Dance und noch vieles andere durch die bleibenden Eindrücke, die ihr Dasein im Gedanken hinterlässt die Inspiration zur Welt gebracht und damit meinem Leben und Werk eine ganz besonders zauberhafte Würze verliehen.

Auszug aus Diffifragile Gedichte.l von Karl Alfred Erber. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Drei der vierhundert Gedichte:

0805. Diffifragil zerbrechlich
Diffifragil zerbrechlich,
diffifragil zerbrech ich.
Ganz diffizil verschränk ich
Gedanken die nur auf Dich lenk ich,
Gedanken aus meinem Herz lieblich hier
schicke ich bezaubert zu Dir.
Gedanken deren Zauber besteht,
trotz all ihrer Komplexität,
verzaubern lieblich den Moment,
obwohl man dass sie diffizil sind erkennt.
Ihr nicht einfacher Aufbau macht sie filigran,
sie die Dein Lächeln so magisch zieht an.
Ein einfacher Schlag könnte sie leicht zerbrechen,
doch sie zu zerstören wäre ein Verbrechen,
da sie immerdar gar liebevoll sind
und lieblich mein Herz erwärmen geschwind.

0811. Ist Misanthropie in unserer Zeit
Ist Misanthropie in unserer Zeit
die einzige Form der Gerechtigkeit?
Ob kurz oder lang
wird einem nicht bang.
Ob dick oder dünn;
ob schmal oder breit,
ob Chaos oder Sinn:
Misanthropie schafft Gerechtigkeit.
Hält Gleichgewicht – ob Mann ob Frau –
auch dort wo man dies weiß nicht so genau.
Ob jung ob alt,
ob falsch ob wahr,
ob warm oder kalt –
alle sind gleich und wunderbar.
Die allen Menschen gerechte Philosophie
ist wohl einzig die Misanthropie.

0819. Traurigkeit
Traurigkeit
zerbricht den schönsten Traum;
in einsamer Zeit
verliert man ins Glück das Vertraun.
Augenblick
der ewig zu sein gar scheint;
verlorenes Glück
weshalb das Herz traurig weint.
Seelenleid
in Momenten einsam und kalt;
Ohne-Dich-Zeit
wo der Sehnsuchtsruf einsam verhallt.
Fragilität,
woran das Gefühl in Leid zerbricht;
Gefühl das besteht
egal ob es finster oder bei Tageslicht.

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