Klassikpuristen werden sicherlich aufheulen wenn sie das lesen, aber Isao Tomitas Bearbeitungen der Werke von u.a. Ravel, Mussorgski und Debussy haben schon ihren ganz eigenen Reiz und durchaus eine nicht zu leugnende Existenzberechtigung.
Der Mann versteht zweifelos sein Handwerk und benutzt seine Synthsizer nicht nur für billige Effekthascherei, sondern zur Erzeugung neuer und der bearbeiteten Musik angemessener Klangfarben.
Nichts für jeden Tag, aber insgesamt ein recht unterhaltsamer Querschnitt durch das Schaffen des japanischen Elektronikpioniers.