oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 16,85 eintauschen?
Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen [Gebundene Ausgabe]

Carmen Reinhart , Kenneth Rogoff
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 16,85 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen + Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics + Im freien Fall: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft
Preis für alle drei: EUR 59,88

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics EUR 9,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Im freien Fall: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft EUR 14,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses Mal ist alles anders. Die derzeitige Krise ist überhaupt nicht vergleichbar mit vergangenen Situationen - darin sind sich die Experten einig, wann immer ein Wirtschaftssystem oder ein Staat zusammenbricht. Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff haben die Crashs der letzten 800 Jahre analysiert. Ihr erstaunliches Ergebnis: In Wahrheit sind es doch immer die gleichen Fehler, die zum Kollaps geführt haben.

Über den Autor

Carmen M. Reinhart ist Professorin für Betriebswirtschaft an der Universität Maryland. Kenneth S. Rogoff ist Professor für öffentliche Ordnung und Betriebswirtschaft in Harvard.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(2)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
128 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man etwas aus diesem Buch lernen kann, dann, dass Staatspleiten kein seltenes Ereignis sind. Die Autoren weisen anhand von Datensätzen aus mehreren Jahrhunderten nach, dass die Abläufe im Wesentlichen immer gleich sind. Nationen leben eine Zeit lang über ihre Verhältnisse, stehen dann manchmal noch jahrelang praktisch bereits pleite vor dem finanziellen Abgrund, bis aus irgendeinem meist externen Grund das Vertrauen in ihre Rückzahlungsfähigkeiten schwindet. Früher führten fast immer Kriege in eine solche Situation, heute haben sich zu den Ursachen noch das kreditfinanzierte Streben nach einem breiten Scheinwohlstand oder politisch gewollte, aber ökonomisch blödsinnige Währungskoppelungen wie in Argentinien oder Griechenland dazugesellt. Staatspleiten sind fast immer die Folge einer wahnwitzigen Schuldenmacherei der politisch führenden Schicht, die chronisch unfähig ist, der ökonomischen Wirklichkeit ins Auge zu sehen und entsprechend zu handeln.

Leider wurde das Buch der beiden Autoren nach meinem Empfinden nicht für ein breites Publikum konzipiert. Es hat vielmehr den eigenwilligen Charakter einer wissenschaftlichen Monografie und liest sich dementsprechend holprig. Dutzende Seiten des ersten Kapitels werden beispielsweise beschrieben, um Definitionen zu erstellen, sie zu begründen und sich nach allen Seiten abzusichern und zu erklären. Nicht selten wirkt das dann doch etwas diffus, weil es den Autoren nicht immer gelingen will, auf den Punkt zu kommen.

Inhalt des ersten Kapitels ist eine Klassifikation der verschiedenen Krisentypen (Inflationskrisen, Währungszusammenbrüche, Währungsabwertungen, Bankenkrisen, Aus- und Inlandsschuldenkrisen) und eine kurze beispielhafte Schilderung von einigen solcher Fälle. Kapitel 2 kommt zu dem Schluss, dass Schuldenkrisen bei solchen Ländern wahrscheinlich werden, deren Auslandsverschuldung über 35% des BIP liegt. Bei Deutschland ist sie mehr als doppelt so hoch. Allerdings leiden wir nicht sehr unter den drei im Text genannten institutionellen Schwächen, die eine Schuldenkrise begünstigen. Länder, die einmal in Schuldenkrisen geraten sind, brauchen oft Generationen, um sich davon zu erholen. Das abschließende Kapitel des ersten Teils erklärt, woher die im Folgenden genutzten Daten stammen und wie sie einzuordnen sind.

Der zweite Teil des Buches ist den Auslandschuldenkrisen souveräner Staaten gewidmet. Also beginnt Kapitel 4 mit einigen recht abstrakten theoretischen Fragestellungen dazu. Das nächste Kapitel beleuchtet Zyklen und Muster bei Auslandsverschuldungen. Dabei kommen die Autoren bei der Auswertung ihres empirischen Materials zu der Schlussfolgerung, dass Auslandsschuldenkrisen mit Kriegen korreliert sind oder dem Schuldenmachen in guten Zeiten. Das konnte man auch so vermuten. Im 6. Kapitel findet man zahlreiche Beispiele für Auslandschuldenkrisen in den letzten 200 Jahren.

Mit dem 7. Kapitel beginnt der dritte Teil dieses Buches, der Inlandsschuldenkrisen beleuchtet. Die entsprechenden Schuldverschreibungen müssen dabei nicht in der Landeswährung begeben worden sein, was allerdings eine Ausnahme ist. Gewöhnlich machen die Inlandsschulden den größeren Teil der Gesamtschulden eines Staates aus. Und merkwürdigerweise ist hier die Zahlungsmoral erheblich besser als gegenüber ausländischen Gläubigern. Die Autoren haben das durch große Datensätze nachgewiesen. Solche Daten aus der Vergangenheit überhaupt erheben zu können, gleicht eigentlich einem Wunder. Und deshalb sollte man nicht kritisieren, dass die Autoren immer nur die Schulden des Zentralstaates meinen, obwohl natürlich die Gesamtinlandsschulden (zum Beispiel Schulden von Teilstaaten oder Kommunen mitgerechnet) wesentlich höher, aber nachträglich kaum mehr zu ermitteln sind. Die Autoren weisen nach, dass Auslandsschuldenkrisen stets Inlandsschuldenkrisen und ein wirtschaftlicher Niedergang vorausgehen. Doch merkwürdigerweise werden Inlandsschulden auch heute noch kaum beachtet, obwohl sie die Krise lange vorher ankündigen. Wäre die EU-Bürokratie nicht plötzlich erblindet, hätte sie die Griechenland-Katastrophe lange vorher sehen können. In der Geschichte neigten Staaten oft dazu, sich durch Inflation ihrer Inlandsschulden zu entledigen.

Mit dem 10. Kapitel beginnt der vierte Teil. Zunächst betrachten die Autoren Bankenkrisen und stellen fest, dass solche Krisen immer mit einer vorangegangenen Deregulierung der Finanzmärkte und einem erheblichen Kapitalzufluss korreliert sind. Die Kosten von Bankenkrisen sind deutlich größer als die zur unmittelbaren Rettung eingesetzten Beträge. Bankenkrisen führen in der Regel zu einer Verdopplung der Staatsschulden. Kapitel 11 erinnert uns daran, dass es Währungsabwertungen und Inflationen auch schon vor der Einführung des Papiergeldes gegeben hat. Damals wurde einfach der Edelmetallgehalt von Münzen geändert. Wie es um diese Themen in der heutigen Zeit bestellt ist, berichtet das folgende Kapitel.

Im vier Kapitel umfassenden fünften Teil geht es um die amerikanische Subprime-Krise und ihre Verbreitung über die ganze Welt. Die Autoren befassen sich von vielen Seiten aus mit diesem Themen und versuchen eine historische Einordnung, denn das ist schließlich das Thema ihres Werkes. Über die Krise selbst habe ich allerdings schon bessere Analysen gelesen. Im letzten Kapitel dieses Teil entwickeln die Autoren Messgrößen, um Krisen vorauszusehen und beschreiben einen typischen Krisenverlauf.

Im letzten Teil fragen sich Reinhart und Rogoff, was wir nun aus all dem gelernt hätten. Darunter steht ein Zitat. Es lautet: "Es gibt nichts Neues, außer dem, was vergessen wurde." Damit ist alles gesagt. Ihre nachfolgenden Ausführungen vermitteln zwar den Eindruck, als wären wir lernfähig. Doch da kann man skeptisch sein. Staaten werden von Menschen gelenkt, und Menschen leben gerne über ihre Verhältnisse.

Das Buch enthält einen umfangreichen Anhang, in dem Schulden- und Bankenkrisen der letzten 200 Jahre dokumentiert werden. Auf weitere Quellen wird hingewiesen.

Fazit.
Dieses wissenschaftliche Werk über die Finanzkrisen der letzten Jahrhunderte basiert auf einem einmaligen Datenkranz. Man kann schon alleine wegen dieses Materials und seiner detaillierten Analyse in der Bewertung nicht unter fünf Sterne gehen. Überraschendes kommt außer der Häufigkeit der Ereignisse nicht zu Tage, denn alle Krisen verlaufen im Prinzip nach demselben Schema. Menschliches Verhalten und dabei insbesondere die ständige Selbstüberschätzung blieben über die Jahrhunderte konstant und sind invariant gegenüber technischen Möglichkeiten und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Buch ist erwartungsgemäß nicht besonders spannend geschrieben und bietet keine praktischen Schlussfolgerungen für eine zukünftige individuelle Krisenbewältigung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
56 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch beruht auf einer sehr umfangreichen Auswertung von historischen Daten. In den ersten Kapiteln werden nacheinander Auslandsschulden-, Inlandsschulden- sowie Bank- und Inflationskrisen analysiert, wobei die Darstellung länderbezogen erfolgt. Am Ende wird dann noch die derzeitige Finanzkrise behandelt.

Man merkt dem Buch durchgängig an, dass es von Wissenschaftlern geschrieben wurde. Die Materie wird durchgängig zwar sachlich aber sehr trocken und ausschweifend dargestellt. Selbst wenn man Statistiken mag, wird man von der Detailverliebtheit der Autoren regelrecht erschlagen.

Die zusammengefasste Bucherkenntnis beschränkt sich im Wesentlichen darauf, dass Staaten mehr ausgeben als einnehmen und entsprechende Finanzkrisen daher eher der Normalfall als die Ausnahme sind. Da Staaten aber nicht wie insolvente Unternehmen liquidiert werden können, sind sie jedoch auch nie das Ende der Welt bzw. das Ende des betroffenen Staates.

Fazit:
Ein potenzieller Leser sollte sich darüber bewusst sein, dass man keinen Erkenntnisgewinn in Hinblick darauf erhält, wie man als "Bürger" am besten mit einer Finanzkriese umgeht. Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Zielgruppe sich auf Personen in Wissenschaft und Forschung beschränkt, welche bereits über ein volkswirtschaftliches Studium oder einen vergleichbaren Kenntnisstand verfügen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dirtsc
Format:Gebundene Ausgabe
Die beiden Autoren müssen sich für dieses Buch durch eine schier unendliche Menge an Zahlenmaterial gearbeitet haben. Diese Menge wurde dann soweit verdichtet und analysiert, dass man einen Überblick darüber bekommen konnte. Hauptsächlich betreiben die Autoren mit dem Material statistische Analysen verschiedener Art zum Thema Finanzkrisen.

Dazu definieren sie zuerst die von ihnen betrachteten Typen von Krisen (Inflations-, Schulden-, Banken- und Währungskrisen), beschreiben was man darunter wirtschaftlich genau verstehen muss und vor allem an welchen Kenngrößen man diese Krisen festmachen und erkennen kann. Bei ihren Definitionen halten sie sich an das, was in ihrem Fachgebiet üblich ist. So wird z.B. eine Inflation erst ab einer Höhe von 20% als Krise angenommen, ein Wert, vor dem der "Mann auf der Straße" in Deutschland sicher erschrecken würde. Diese Krisentypen werden dann über eine Vielzahl von Fällen und alle großen Regionen der Erde betrachtet. Durch den Blick auf die komplette Welt und auf mehrere Jahrhunderte erkennt man erst, wie häufig Krisen tatsächlich schon aufgetreten sind. Und eben weil es schon so viele gab, können die Autoren auch charakteristische Verläufe herausarbeiten und diese darstellen. Gegen Ende des Buches kommt der aktuellste Teil zur Entstehung der Wirtschaftskrise seit 2007 und den möglichen Folgen. Diese Krise wird unter anderem dazu benutzt, um klar zu machen, was eine globale von einer regionalen Krise unterscheidet.
Der Rezensent Dr. Manthey hat den Inhalt der Kapitel sehr schön ausführlich dargestellt und auch ein im wesentlichen passendes Fazit geschrieben.

Für jeden, der sich für Wirtschaft und öffentliche Finanzen interessiert, dürfte dieses Buch sehr wertvolle Erkenntnisse liefern. Aufgrund der enormen Datenfülle, die die Autoren verwendet haben, ist es erstmals möglich, Muster und Gemeinsamkeiten zu erkennen. Erst dann wird wirklich klar, warum der Titel nur ironisch gemeint sein kann, denn natürlich ist dieses Mal nicht alles anders, sondern vieles wiederholt sich immer wieder.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Je weiter ich im Buch fortgeschritten war, desto mehr fielen mir Wiederholungen von Aussagen auf. Jedes Kapitel beginnt mit einer ausführlichen Darstellung der Zielsetzung des Kapitels und endet mit einer Zusammenfassung. Auch hier immer wieder Doppelungen, zwischen denen die einzelnen Abschnitte mit ihren eigentlichen Aussagen oft ein wenig untergehen. Den Nutzwert des Anhangs kann man auch bezweifeln, da er keine tatsächlichen Daten auflistet, sondern nur eine Aneinanderreihung der verwendeten Quellen für jede einzelne betrachtete Krise darstellt. Das hätte man wesentlich kürzer darstellen können, wodurch das Buch auch 300 Seiten dünner gewesen wäre, ohne an Aussagekraft zu verlieren.

Meiner Ansicht nach muss man betonen, dass die Autoren eine Datensammlung und -zusammenfassung geliefert haben. Sie versuchen nicht zu erklären, warum bestimmte Entwicklungen eintreten. Sie deuten nur mögliche Abhängigkeiten an. Andere Rezensenten haben die wichtigste Aussage des Buches in der Kritik an staatlicher Verschuldung gesehen. Genauso finden sich im Buch aber auch die Aussagen, dass Krisen durch Finanzliberalisierung und mangelnde staatliche Kontrollen entstehen oder dass die größten Probleme der Krisen die langfristigen staatlichen Einnahmeausfälle sind, die eine bestehende Verschuldung über ein tragbares Maß hinaus verschlimmern. Eine eindeutige Position zu Gründen von Wirtschaftskrisen konnte ich diesem Buch nicht entnehmen.

Der Fokus des Buches liegt so deutlich auf der Analyse wirtschaftlicher Kennzahlen, dass durch das ganze Buch hinweg die Verbindung mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen sehr schwach bleibt. Das sollte jedoch dringend mit den Erkenntnissen geschehen, denn da es um größere Wirtschaftsbereiche und Staatsfinanzen geht, spielen politische Entscheidungen hier immer eine Rolle. Die Auswirkungen der beiden Weltkriege, des kalten Krieges und des Zusammenbruchs der Sowjetunion könnten sicher einige der hier beschriebenen Krisenereignisse erklären. Im Buch wird z.B. die wirtschaftliche Situation Japans 1945 als Krise beschrieben, ohne auf den gerade verlorenen Krieg einzugehen.

Als Schluss muss ich nur noch etwas zu den im Untertitel erwähnten 800 Jahren sagen. Die habe ich persönlich nur in den absoluten Ausnahmen gefunden, wo die Betrachtungen bis ca. 1300 zurück gehen. In seltenen Fällen beschäftigt sich das Buch mit Ereignissen ab 1500, der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Zeit ab 1750/1800. Damit beschränken sich die Aussagen der Autoren auf die Zeit, in der unser heutiges Wirtschaftssystem bereits sehr weit entwickelt war.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
krise
ein sehr informatives buch. sehr detailliert, lieferte mir neue erkenntnisse in bezug auf volkswirtschaft. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von tonsa veröffentlicht
Wenn der Hund sich als Herrchen wähnt...
Börsenaltmeister Kostolany prägte das Bild von dem Mann mit dem Hund. Wenn das Herrchen aufsteht, ist der Hund schon an der Türe und will raus. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Stefan Merath veröffentlicht
Ausgezeichnet
Wenn man das Buch liest, weiss man, dass diesmal nix anders wird. Der Datensatz, den die Autoren "auseinandernehmen" beruht auf jeder Menge Daten aus Staatspleiten aus den letzten... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von OleM veröffentlicht
Die Normalität der Krise
In 6 Kapiteln auf ca. 400 Seiten (ohne Anhang) führen die Autoren durch die jahrhundertelange Geschichte der Finanzkrisen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Manarola veröffentlicht
Warum Finanzkrisen in schöner Regelmäßigkeit...
Die globale Banken- und Finanzkrise mit ihren milliardenschweren Rettungspaketen hat vielen den Atem und manchem den Arbeitsplatz geraubt. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Rolf Dobelli veröffentlicht
Krisen entstehen durch Überschuldung
Dieses Buch bietet einen Überblick über die Finanzkrisen der letzten acht Jahrhunderte.

Zunächst wird erläutert, was unter einer Finanzkrise zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2010 von Frank Reibold
Staatspleiten, selbst verschuldetes Pech und provozierte...
Auf Basis von Daten mehrerer Jahrhunderte (hierzu existiert ein ausführlicher - nahezu 200 Seiten langer! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2010 von Franziska Steinbach-Schlüter
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de