wintersale15_70off Hier klicken Karnevals-Shop Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen130
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CDÄndern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 21. November 2012
Endlich ist nun auch der reine Audiopart des legendären Konzertes, vor fast 200.000 begeisterten und enthusiastischen Fans, im argentinischen River Plate Stadium in Buenos Aires erschienen.
Die komplette Show aus 2009, die bereits 2011 auf einer hervorragend gefilmten und produzierten Live-DVD veröffentlicht worden ist, nun auch auf einer Doppel-CD mit schönem Booklet. Alle großen Hits der Band sind selbstverständlich mit drauf und somit ist das vorliegende Album eigentlich Pflichtprogramm für jeden der AC/DC auf ihrer von 2008 bis 2010 andauernden "Black Ice World Tour" erlebt hat.
Die Setlist war nahezu an jedem der fast 120 Konzerte in 30 Ländern der Erde identisch, so das "Live at River Plate" nun sozusagen stellvertretend für alle 5 Millionen Konzertbesucher und solche die es verpasst haben, als leicht verspätetes Fansouvenir veröffentlicht wird.
Der Sound ist fett und klar und es macht wirklich großen Spaß "Thunderstruck" und Co. jetzt endlich auch volle Lautstärke im Auto, oder auf der heimischen Stereoanlage genießen zu können.
22 Kommentare14 von 15 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Dezember 2012
Meine Güte, was für eine perfekte Kombination! Im Dezember 2009 spielen AC/DC, die energiegeladenste Hard Rock Band des Planeten, im Zuge ihrer "Black Ice"-Welttournee in Buenos Aires vor einem unglaublich frenetischen Publikum eines ihrer denkwürdigsten Konzerte. Das bis zum Anschlag gefüllte Stadion "El Monumental", sonst Heimstätte des Fußball-Traditionsvereins CA River Plate, ist Schauplatz dieses einmaligen Aufeinandertreffens. Die Australisch-englische Formation um Angus Young (Leadgitarre) und seinen Bruder Malcolm (Rhythmusgitarre und Gebell im Hintergrund) liefert eine zweistündige Show, die an Power kaum zu überbieten ist. Wer glaubt, die fünf Oldies würden routiniert und abgeklärt ihr Pensum abspulen, der täuscht sich gewaltig. Auch im hohen Rockalter lassen sie sich noch mitreissen von solch einer Stimmung. Warum die Audioversion dieses jetzt schon legendären Konzertes erst ein Jahr nach der DVD erscheint, erschließt sich mir nicht. Seis drum. Das Warten hat sich mehr als gelohnt.

20 Jahre nach ihrem letzten Live-Album "Live" kredenzen AC/DC anno 2012 eine angenehm raue Doppel-CD. Die Instrumente sind gut austariert zu hören und machen ordentlich Druck. Lediglich Brian Johnsons Stimme wirkt hier und da nachbearbeitet. Kein Wunder, schließlich ist der über 60-jährige Shouter mittlerweile spätestens ab der Hälfte eines Konzertes derart heiser, dass man kaum noch etwas versteht. Egal, was zählt ist das Ereignis AC/DC.

Neben zahlreichen Klassikern der Band- und Rockgeschichte wie "Dirty deeds done dirt cheap", "Thunderstruck", "Hells Bells", "Let there be Rock" oder dem unverwüstlichen "Highway to hell" und nicht so oft live gehörten Stücken wie "Shot down in flames" oder "Dog eat Dog" sind auch vier Songs des 2008 erschienenen Albums "Black Ice" mit dabei. Die eingängige Single "Rock'n'Roll train", das knochentrocken groovende "War Machine", der drückende Stampfer "Black Ice" und die Mitsing-Hymne "Big Jack" bestehen tadellos in der monumentalen Setlist. Eigentliches Highlight des Konzertes sind aber die argentinischen Fans. Lauthals singen sie selbst Instrumentalpassagen aus voller Kehle mit, dass einem das Herz aufgeht. Ein enthusiastischeres Publikum wird sich schwerlich finden lassen. Die perfekte Symbiose aus kickendem Hard Rock und ungebremster Zuschauer-Euphorie. So macht Livemusik Spaß! Trotzdem lässt sich auch in diesem Fall festhalten, was für Live-Alben generell gilt: für Fans besitzt das Ganze höchstens Sammlerwert. Die Aufnahmen hat man eh schon alle zu Hause. Wer sich aber treiben lassen will im Enthusiasmus-Ozean, für den ist diese Doppel-CD genau das Richtige.

Zugegeben, mit Bild wirkt der Auftritt noch spektakulärer, denn die gigantische Bühne und das hüpfende Menschenmeer sind einfach wahnsinnig beeindruckend. Doch auch die CD-Version bringt die einzigartige Stimmung der insgesamt drei Abende in Buenos Aires, von denen die Aufnahmen stammen, authentisch rüber. Etwas peinliches Detail am Rande: als Brian Johnson nach dem Opener die erste Ansage macht, entschuldigt er sich mit dem italienischen "Scusi" dafür, dass die Band nicht besonders gut Spanisch spricht. Da hat er sich leider etwas in der Sprache vertan. Aufgefallen scheint es kaum jemandem zu sein.

Die Rock-Maschine AC/DC groovt auch im neuen Jahrtausend unbeirrt durch die Welt und man wünscht sich angesichts eines solch überzeugenden Live-Dokuments wie "Live at River Plate", dass sie es noch viele, viele Jahre tun wird. Die Realität aber sieht anders aus. Aktuell befindet sich die Band im Studio, um ihr Abschiedsalbum aufzunehmen. Vielleicht schenken sie uns dann einen ähnlich starken Mitschnitt ihrer finalen Tournee. Oder sie machen doch noch weiter. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben.
77 Kommentare5 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2012
Braucht man wirklich ein neues AC/DC-Live-Album?
Die letzte Veröffentlichung dieser Art liegt 20 Jahre zurück, damals noch mit dem wackeren Chris Slade. Hier hätten wir schon das erste Argument für die Existenz der vorliegenden Livescheibe: Der Stammdrummer Phil Rudd hämmert sich hier durch das Set, präzise wie ein Uhrwerk, trocken wie eine Bar nach einem Besuch vom alten Bon. Das fügt sich insgesamt besser in das AC/DC-Gesamtkunstwerk, und es werden Erinnerungen an das legendäre "If you want blood ..." wach.
Der zweite Grund: Das Publikum. Die singen sogar die Eingangsakkorde der Songs mit und geben dem Auftritt damit einen mehr als festlichen Rahmen. Um es mit Brian Johnson zu sagen: Gracias!
Der dritte Grund: Sie werden es wohl nicht mehr so lange machen, die alten Herren. Nach "Black Ice" rundet dieses Album die Karriere AC/DCs würdig ab (ich hätte allerdings nichts gegen ein weiteres Studio-Album und eine anschließende "kleine" Welttour - könnte ja Gerüchten zufolge 2013 Realität werden).
Der Sound ist exzellent. Die Gitarren knackig, das Schlagzeug wummert fein, Johnson krächzt und knarzt, dass es eine Freude ist. Die Songauswahl ist in Ordnung: Eine gelungene Mischung aus den Klassikern und einigem neuen Material. Besonders "Big Jack" vom "Black Ice"-Album entfaltet live seine ganze Wucht. Natürlich sind AC/DC nicht gerade für Überraschungen in der Setlist bekannt, und man hätte sich schon einige Perlen wie "Hard as a Rock", "High Voltage" oder "Gone shootin" gewünscht, aber you can't always get what you want.

Machen wir es kurz: Für Fans ein Pflichtkauf, für Neulinge aufgrund des "Best of"-Charakters und der unbändigen Energie eines AC/DC-Liveauftritts empfehlenswert. Von mir fünf Sterne, für jeden der alten Helden einen.
33 Kommentare45 von 50 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 17. November 2012
Das Konzert gibt es bereits auf DVD/Blu-Ray: AC/DC - Live at River Plate [Blu-ray]. Es hat gedauert, aber jetzt gibt es das Konzert auch auf CD.

Sehr lange haben wir seit der legendären AC/DC-Live warten müssen, bis AC/DC wieder eine echte Live-CD heraus gebracht haben. Und River Plate kann es durchaus mit ihrem Vorgänger aufnehmen! AC/DC in bester Spiellaune, super Sound und ein unglaubliches Publikum! Für mich war die alte Live-CD immer eine Art Best-Of. Sie klang fast besser als die Studio-Aufnahmen. Und genau dieses Gefühl habe ich bei der River-Plate CD nun auch wieder. Gänsehaut-Feeling. Rock unter Hochspannung!

Ein Extra-Kompliment an Buenos Aires. Die argentinischen Fans sind völlig loco. Sie singen fast jedes Gitarrenriff mit, sie bejubeln Angus' Soli und sie sorgen für eine unglaubliche Stimmung. The Jack ist in einer 10-Minuten-Version auf der CD. Während Angus strippt, kann man argentinischen Fans genießen. Das haben sie sich wirklich verdient!

Die CD lohnt sich insbesondere in der Special Edition (die Amazon leider nicht anbietet) - dort gibt es nämlich 3 Bonustracks von Konzert 2003 im Circus Krone in München dazu. Und was für welche:

Rock 'n' Roll Ain't Noise Pollution
If You Want Blood (You've Got It)
What's Next To The Moon

Das ganze Circus-Krone-Konzert gibt es zwar auch schon auf DVD - allerdings nur in einer limitierten Luxus-Sonderedition von Backtracks, inklusive Foto-Buch und funktionierendem Mini-Gitarrenverstärker. Aber entsprechend teuer war die Box natürlich auch. (Immerhin gibt es "Stiff Upper Lip" und "Thunderstruck" aus dem Circus Krone auf der AC/DC - Plug Me In - Collector's Edition (3 DVDs).)

Dass die drei Songs nun als Bonus-Tracks auf der CD erscheinen, finde ich super! (Angeboten wird die Special Edition zum Beispiel von zwei großen Elektronikfachmarktketten - allerdings nur in der roten Farbvariante.)
Das Konzert im Circus Krone bildet einen tollen Kontrast zum River-Plate-Stadion mit seinem Fassungsvermögen von fast 100.000 Zuschauern pro Konzert. In den Circus Krone passen gerade einmal überschaubare 3.000 Zuschauer. Für AC/DC fast schon ein Exklusiv-Konzert...
Mit den drei Live-Raritäten (die nicht in Buenos Aires gespielt wurden) wurde für die Bonstracks auch eine gute Wahl getroffen. Ich hoffe ja immer noch, dass das komplette Konzert vom Circus Krone irgendwann auf Blu-Ray erscheint...

Zur River-Plate-CD gibt es (zumindest in der Special-Edition) ein 24-seitiges Booklet mit tollen Fotos dazu.
1010 Kommentare15 von 17 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
":::Blood" präsentierte AC/DC als junge, hungrige Band kurz vor dem ganz großen Durchbruch, fängt die Band auf ihrem Höhepunkt als Live Act ein und gehört zweifelsfrei zu den ganz großen Live Alben der R&R Geschichte.
"Live" war dann, nach etwas mehr als einer Dekade mit Brian Johnson als Leadsänger, so etwas wie der krasse Gegenentwurf - wurde uns doch dort die Stadionrock Band AC/DC nahegebracht. Zudem war die Platte gut getimt, hatten die Youngs und ihre Mitstreiter doch nach einer - auch kommerziellen - Flaute mit dem "Razors Edge" Album und vor alem dem Mitgrölsmasher "Thunderstruck" erstmals seit 10 Jahre wieder eine nennenswerte Anzahl neuer Fans gewonnen die man mit der Live VÖ prima an den höhepunktreichen Backkatalog heranführen konnte. So hatte das "Live" Album, trotz einiger Schwächen, durchaus seine Berechtigung

Für das vorliegende Album fällt es dagegen schwer eine künstlerische Rechtfertigung zu finden. Nicht nur weil die Aufnahem bereits eine ganze Weile als DVD/BR vorlag und damit bei der Veröffentlichung bereits ein alter Hut waren und das ganze so doch nach Abzocke riecht - sondern auch weil es auch darüber hinaus kaum etwas gibt das dieses Album zu einer wertvollen Ergänzung zu seinen Vorgängern machen würde.

Die Power und die (positive) Gier auf "....Blood" ist längst verflogen, und das mit dem Stadion hatten wir halt schon. Auch die Setlist ist mehr als uninteressant. Neben den beiden vorangegangenen regulären Live Alben gibt es ja noch haufenweise anderer Live Aufnahmen. Sei es auf Tonträger oder als DVD/BR. Und wer braucht wirklich noch mehr Aufnahmen von "Hells Bells" oder "Highway To Hell" die es alle nicht mit den Studioeinspielungen oder früheren Konzertaufnahmen aufnehmen können?
Und es gibt, abegesehen von den damals aktuellen "Black Ice" Nummern - mit Abstand die schwächsten Songs hier - halt nichts was man nicht vorher schon 1000 mal gehört hätte.

Sicher, im Vergeleich zu "Live" hat dieses Album den Vorteil das "Phil Rudd" an den Drums sitzt. Aber das - und das enthusiastische Publikum - sind dann auch das einzige was für den "River Plate" Zusammenschnitt spricht. Und das ist in der Summe ein bisschen wenig.

Ansonsten wird hier nur die abnehmende Form der Band aufgezeigt. Angus spielt weniger präzise - vermutlich seinem nachlassenden Gehör geschuldet. Und Brian bekommt zwar, inzwischen werden die Saiteninstrumente ihm zuliebe einen halben Ton tiefer gestimmt, die hohen Töne. Aber natürlich klingt seine Stimme lange nicht mehr so kraftvoll, volumniös und energiegeladen wie in seinen besten Zeiten.

Nun will ich der Band das alles gar nicht vorwerfen. Jünger werden wir alle nicht und für sich genommen ist "Live at River Plate" durchaus sehr ordentlich. Aber aufgrund der velen Alternativen aus früheren Jahren und des fehlenden Mehrwertes (Setlist, man kriegt es auch mit Bild, was deutlich mehr Spaß macht) ist das hier eigentlich nur was für Komplettisten.

Den Verweis etlicher Rezensenten das Ding hier als Einstieg - als Best-Of - zu sehen kann ich ebenfalls nicht stehen lassen. Dafür fallen viele Nummern schon stimmlich, aber auch von der reinen Power her, zu weit hinter ältere Einspielungen zurück. Ultimative Fassungen gibt es hier jedefalls kaum zu hören.

Als letztes Ton Dokument des unsterblichen, damals bereits an Demenz erkrankten, Malcoms hat man vielleicht die Erklärung - oder Rechtfertigung - für dieses, ansonsten verzichtbare, Live Album gefunden.

Um es noch mal ganz klar zu sagen: "Live At River Plate" ist nicht schlecht. Die Band spielt natürlich gut, Brian singt auch sehr ordentlich. Aber so gut wie in frühen Jahren ist das alles halt auch nicht mehr.
Und die Setlist haut mich, wie schon gesagt, auch nicht vom Hocker.

Daher kann ich mich, bei aller Liebe, zu mehr als drei Sternen einfach nicht durchringen, sorry.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2012
Das erste Live Album in 20 Jahren: wer AC/DC Fan ist und einen Plattenspieler hat, ein Must-Have! Verpackung ist sehr schön gestaltet, mit mehreren Fotos des Live Show, alle Vinylplatten sind Rot statt Schwarz, ein echter hingucker! Vinyl liebhaber werden diese 3er LP lieben.
0Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ja wirklich, ENDLICH muss man sagen, ist ein aktuelles, authentisches und (beinahe) allumfassendes Live-Dokument der australischen Hard-Rock-Legenden erhältlich. Selbst Nicht-Hardcore-Fans könnte angesichts der verlockenden Machart der beiden Silberlinge (die übrigens in einem schicken Digipack untergebracht sind) das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Nicht nur, dass es schon sage und schreibe 20 Jahre (!) her ist, dass AC/DC zuletzt ein Live-Album (zur damaligen Razor's-Edge-Tournee) veröffentlicht haben, die letzte (offizielle) Live-Erscheinung, die in Ur-Besetzung (also sprich, mit Phil Rudd an den Drums, Bon Scott weilt ja (RIP) nicht mehr unter uns) zum Besten gegeben wurde, liegt ja gar noch ein gutes Jahrzehnt weiter zurück - ich spreche hier vom legendären "You've Got Blood, If You Want It"!

Aber abgesehen davon, dass seit den letzten Veröffentlichungen dieser Art schon so viele Jahre durchs Land gezogen sind, hat man es bei hiesigem Werk mit einem Gesamtkonzertmitschnitt (von 2009, aus Buenos Aires (Argentinien)) zu tun, der ein komplettes (ob einzelne Songs vielleicht nicht doch gestrichen wurden, weiß ich offengestanden nicht) Set darbietet...
Der Live-Vorgänger war ja lediglich eine Zusammenstückelung von mehreren Spielorten der damaligen Tournee - und mir persönlich ist halt einfach ein Komplettmitschnitt lieber, weil Stimmung und Atmosphäre da ganz einfach glaubwürdiger rüberkommen. Und ja, für Stimmung war bestens gesorgt - unglaubliche 200 000 Fans jubeln, flippen und grölen gut gelaunt bei den bestens dargebotenen Arenen-Hymnen mit.

Der bebende AC/DC-Rock-Zirkus nimmt mit dem in mehrerer Hinsicht überaus passenden Opener "Rock 'n Roll Train" (vom zum Spielzeitpunkt aktuellen Album "Black Ice") fahrt auf und schaltet höchstens mal bei Bluesrockhadern wie dem legendären "The Jack" oder dem Intro von "Hells Bells" ein oder zwei Gänge runter, damit Publikum und Brian Johnson mal kurz verschnaufen können... Brian Johnson ist auch der einzige (logischerweise, weil er ja auch singen muss), dem man die Anstrengungen des Abends fallweise mal anhört - ein kleines Schnaufen da und dort lässt sich nicht verheimlichen. Ist aber auch gut so - wer hart arbeitet, darf das meiner Meinung nach auch gerne kundtun...
Ansonsten ist alles in bestgewohnter AC/DC-Manier in diesem Live-Dokument enthalten, was man sich nur wünschen kann - Energiebündel Angous Young bearbeitet leidenschaftlich seine Gitarre, Phil Rudd groovt durch Abend und Programm, dass einem einfach das Herz aufgeht und auch der Rest der Kombo weiß, wie man dem Publikum tüchtig einheizt...
Für eine kochende Atmosphäre und authentisches Live-Feeling ist also in jedem Fall schon mal gesorgt - und wenn das keinen gelungenen Konzert-Mitschnitt kennzeichnet, was dann??

Einzig, aber das ist durchaus kein unbekanntes Phänomen bei Veröffentlichungen dieser Art, die Setlist ist freilich diskutabel. Als Fans wird es immer die eine oder andere Nummer geben, die man sich sehnlichst dazugewünscht hätte. Aber mal ehrlich: Wäre es den Herren wirklich zumutbar ein Set mit 30 Songs (oder gar mehr) zu spielen?? Irgendwann hört jeder Spaß auf...
Im Ernst: Ich persönlich hätte auf eine Live-Darbietung von "Hard As A Rock" (von "Ballbreaker") gehofft, aber offenbar war es (an jenem Abend) halt nicht im Programm. Schade drum, aber was soll man machen...

Aufgrund der restlichen Highlights - und das sind in Summe (freilich mit inbegriffenen Geschmacksabschweifungen) immerhin ganze 19 (!) an der Zahl - kann man solche kleinen Feinheiten aber gut und gerne verschmerzen, noch dazu, wo dieses Live-Spektakel offensichtlich gekonnt und behutsam nachbearbeitet wurde und nichts unschön abgewürft oder gekünstelt klingt (toller, "natürlich" wirkender Sound). Wirklich fabelhafte Arbeit auch diesbezüglich - bravo!

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen: RAN AN DEN SPECK, liebe Freunde adrenalingeschwängerten High-Dezibel-Stadion-Rocks!!

Diese längst überfällige Tonträgerveröffentlichung wird AC/DC und deren musikhistorisch bedeutendem (bisherigen) Nachlass absolut gerecht. Über etwas anderes als das Höchstbewertungsmaß kann ich an dieser Stelle gar nicht ernsthaft nachdenken!

Abschließend noch einige persönliche Anspieltipps (Favoriten meinerseits): CD 1 - "Rock `n Roll Train", "Back In Black", "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", "Thunderstruck"
CD 2 - "You Shook Me All Night Long", "Highway To Hell"

Ausfälle sind aber ohnehin keine zu finden!

Eine großartige, eben "würdige" Live-Veröffentlichung, auf die nicht ausschließlich alteingesessene Fans schon sehnsüchtigst gewartet haben!
Macht Freude und bringt Stimmung ins heimelige Reich ;)

Nicht nur für Fans empfehlenswert - schon gar nicht bei dem Preis!

LET THERE BE ROCK ;)
22 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2012
Brauchts eine neue Live CD von AC/DC, nachdem es schon von dem Konzert eine Live DVD gibt? Ich sage JA. Warum ? Weil die letzte Live-Scheibe schon 20 Jahre zurück liegt und die Setlist damals doch einiges anders war. Natürlich sind wieder alle Klassiker drauf. Von Dirty Deeds über Back in Black bis Highway to Hell. Aber ich wollte auch die Live Songs der Black Ice CD haben und habe mir darüberhinaus gleich die Special Edition gekauft. D.h. noch mal 3 Live Songs mehr ( allerdings von 2003 aus dem Circus Krone). Vergleiche ich beide Live CD sinds bei der 1992 Scheibe - 23 Songs ( davon finden sich 12 wieder auf der LARP 2012er). Aber eben halt auch 18 unterschiedliche ( mit den o.g. 3 Bonus also 21 unterschiedliche Live Songs). Hätten eigentlich sogar 22 sein müssen, denn Anything goes fehlt. Das wurde zumindest in Hockenheim 2009 gespielt.

Die Qualität der Scheibe ist top, die Songs kommen knackig rüber. Die begeisterten Fans gehen richtig mit, da kommt gutes Live-Feeling rüber. Für jeden Fan zu empfehlen. Man könnte sich jetzt eher fragen, ob es denn die Live DVD aus Buenos Aires wirklich gebraucht hat, denn der Unterschied zur Stiff Upper Lip DVD ist für mich jetzt nicht so riesig. Gesamt gesehen natürlich auch wieder 12 unterschiedliche Songs, aber die Bühne und die Show sind doch mehr oder weniger fast gleich. Ich verstehe auch nicht warum sich Leute über die Songauswahl aufregen. Was hat man denn erwartet was AC/DC spielen werden, wenn die nach 15 Jahren oder so mal wieder in Argentinien auftreten ? Die Fans dort wollen natürlich die Klassiker hören. Aber zugegebenermassen würde ich mich in D. bei der nächsten Tour auch über ein paar " ältere Perlen" freuen. Sie wie diesesmal Dog eat Dog. Von den 12 all-time-faves nehmen wir einfach mal die Hälfte weg und nehmen dann 13 lange nicht gespielte Songs und fertig ist die " Family Jewels Tour 2013/14 ". Aber ich wette, dann sind auch nicht wieder alle zufrieden.
1010 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2012
...wo bleiben die Tracks, auf die die Fans wirklich warten? Dass AC/DC seit knapp 30 Jahren die beste Live-Band des Planeten sind, darüber legte ja bereits die "Live at River Plate"-DVD, die ohnehin bereits jeder im Regal hat/haben sollte, hinreichend Zeugnis ab. Was hier vor einem äußerst enthusiastischen argentinischen Publikum stattfand, wurde nun 1:1 auf CD gepresst. Und hier setzt die Kritik ein, die den Jungs ja auch bekannt ist: die Setlist bietet so gut wie nie Überraschungen. Sicher, die 4 Tracks des starken "Black Ice"-Albums sind dabei, aber warum nicht mal "Stormy May Day" statt "Big Jack" die ganze Tour durch? Warum gar keine Abweichung von dem, was bereits auf DVD vorliegt?

Man hätte diese Veröffentlichung doch mal nutzen können, um den Fans der ersten Stunde einen langersehnten Wunsch zu erfüllen, nämlich eine Bonus-CD mit selten gespielten Songs, die Brian doch auch kann: "Gone Shootin", "Down Payment Blues", "Up To My Neck In You" (leider textlich ein wenig verhauen auf der "Stiff Upper Lip"-Live-DVD) oder auch von Brian eingesungene Nummern der bei weitem unterschätzten "Flick Of The Switch", z.B. "Bedlam In Belgium" oder "Badlands". Was gäbe ich darum, wenn ich Songs wie "Overdose", "Night Prowler", "Beating Around The Bush", aber auch "Spellbound", "Let Me Put My Love Into You", "Have A Drink On Me" etc. pp. einmal live präsentiert bekäme...

Natürlich kenne ich die Argumente der Band, die Fans, insbesondere die, die AC/DC das erste Mal live erleben, wollten eben die alten Sachen hören. Geschenkt! Wer die Livequalitäten der Band erst jetzt entdeckt, ist entweder zu jung (exkulpiert) oder hat eh die Welt verpennt. Ich sehe mich vielmehr als Fürsprecher all derer, die die Band seit Jahrzehnten begleiten und so viele Konzerttickets ergattern, wie irgendwie möglich, um dann ein und dasselbe Konzert aus verschiedenen Blickwinkeln erleben zu können. Fans, die jede neue Veröffentlichung wie ein Schwamm aufsaugen, sich sogar in der Nacht vor der Veröffentlichung ins Kino hocken und gespannt auf den ersten Riff von "Rock n Roll Train" warten. Diese Fans warten sehnsüchtig auf Live-Veröffentlichungen abseits des üblichen Live-Set-Grundgerüsts.

Wo die andere große Band die CDs gleich mit der DVD/BluRay anbietet (Led Zeppelin - Celebration Day - hammerstark!), veröffentlicht AC/DC schubweise. Heute liest jedes neuere Auto DVDs wie auch CDs aus, so dass man ohnehin mindestens in den Hörgenuss kommt. Weswegen überhaupt neben einer bereits bestehenden DVD noch die CD mit faktisch identischem oder (schlimmer) leicht abgekürztem Material veröffentlicht werden muss, erschließt sich wohl nur einem Sammel-Narren, der ich - zugegeben und zum Leidwesen meines Geldbeutels - leider bin.

Daher trotz der gigantischen Mucke und der hörbar ausgezehrten und lange darbenden argentinischen Fanschar 4 Sterne, da AC/DC seinen Junkies nicht das gibt, was sie sehnlichst brauchen: äußerst selten oder nie gespielte, aber doch so geile Tracks.
33 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2013
Klar freut man sich jedes Mal wieder, wenn die Jungs auf Tour gehen, obwohl man sicher sein kann, dass es wieder etwas "Berg ab" geht im Vergleich zur vorherigen Tour (ich habe AC/DC zuletzt 2010 in Stuttgart gesehen). Und trotzdem ist es immer noch so toll, dass man im Vergleich zum mehrheitlich traurigen Rest an heutigen Bands froh sein kann, dass es AC/DC immer noch gibt. Ich selbst habe die Doppel-CD zu Weihnachten bekommen (soweit stimmt das Klischee). Im Prinzip braucht diese Veröffentlichung zwar kein Mensch, weil es schon die DVD gibt und diverse andere Live-CDs der Band, und trotzdem läuft "Live at River Plate" täglich auf dem CD-Player. Ein Phänomen - eben AC/DC.

Zum Inhalt: Gewohnt gute Qualität mit allen bekannten Songs, bei der ich "Hell ainŽt a bad place to be" wiederentdeckt habe, welcher als Anschlusssong zu "Rock N Roll Train" perfekt passt. Wie viele hätte ich mir aber mal etwas abweichendes gewünscht von der Alben der 70er und 80er. Zudem gefällt mir das "Zusammenschneiden" mit dem holprigen Uebergang zwischen den Songs nicht besonders. Von mir aber trotzdem 4 Sterne, weil das ewig bekannte immer wieder neu fasziniert. Ein Phänomen - eben AC/DC...
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden