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Diesen Krieg kann keiner gewinnen. Chronik eines angekündigten Friedens
 
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Diesen Krieg kann keiner gewinnen. Chronik eines angekündigten Friedens [Taschenbuch]

David Grossman , Ruth Achlama , Vera Loos , Naomi Nir-Bleimling , Beate Esther von Schwarze
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Da?id Grosman
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine persönliche Chronik der politischen Ereignisse unter dem Einfluss des TerrorsWarum brach der so hoffnungsvoll begonnene Friedensprozess ab? Auf welche Weise lässt sich die Spirale der Gewalt überhaupt noch beenden? Und wie verändert sich das private und öffentliche Leben, wenn die Gesellschaft zunehmend militanter, nationalistischer und ökonomisch instabiler wird?
Grossman stellt sich diesen Fragen und berücksichtigt nicht nur die Interessen des eigenen Volkes, sondern auch die Palästinenser. Seine politischen Einsichten verdienen es, gehört zu werden.

Über den Autor

David Grossman, 1954 in Jerusalem geboren, ein dezidierter Verfechter einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts, gehört wegen seiner differenzierten politischen Haltung und ungewöhnlichen Erzählphantasie zu den herausragenden Schriftstellern der jüngeren Generation.
David Grossman hat für seine schriftstellerisches Werk und sein politisches Engagement zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Nelly-Sachs-Preis (1991), den Premio Mondello (Italien, 1996) und den Geschwister-Scholl-Preis (2008). 2010 wird ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
David Grossman ist verheiratet und hat drei Kinder, er lebt in Mevaseret Zion, einem Vorort von Jerusalem.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ausgewogen klargelegt 3. August 2010
Von kek
Format:Taschenbuch
David Grossmann schafft fast das fast Unmögliche - nämlich als Israeli die Problematik des permanenten Nahostkrieges darzustellen. Sein Mittel sind essayartige Beiträge, die auf Grund aktueller Ereignisse aus der Dekade von 1993 bis 2003 verfasst wurden. Längst überholt - möchte man meinen. Aber gerade die Tatsache, dass sich seit dieser Zeit weder aus der menschlichen, noch aus der politischen Perspektive irgendetwas Entscheidendes verändert hat, zeigt die anhaltende Problematik in einer erschütternden Weise, denn gerade die Zukunftsvision, die Grossman entwickelt, ist heute wie damals wie eine Fata Morgana in anscheinend unerreichbare Fernen gerückt.
Eine Pflichtlektüre für jeden, der sich ein objektives, aber auch zutiefst menschliches Bild von den Vorgängen im Nahen Osten machen will.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Buch 23. Dezember 2011
Format:Taschenbuch
Das Buch entsprach, was Lieferzeit, Verpackung und Preis angeht, meinen Erwartungen. Über den Inhalt keine Angaben, es ist ein Geschenk- ich warte auf die Reaktion.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fiktion und Wirklichkeit 8. August 2008
Format:Taschenbuch
Diesen Krieg können weder Israel noch die Araber gewinnen! Wer dann? Wie zitierte doch schon der Prophet Sacharja vor 2500 Jahren den Gott Israels (Kap. 12): Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher machen, zu richten allen Völkern, die umher sind...Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; ...aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen haben und alle Rosse der Völker mit Blindheit plagen." Ist nicht Jerusalem zum Laststein der Völker umher geworden? Haben sich nicht bisher alle, die versucht haben ihn wegzuheben, daran geschnitten? Und bedeutet Blindheit nicht etwa, die Fakten nicht sehen zu wollen?
Die Araber werden es weiter versuchen diesen Laststein zu beseitigen. Dabei könnte der Frieden sehr schnell hergestellt werden, wenn die Araber es nur wollten. Auch Israel könnte ihn herstellen, indem sie einfach das Land verlassen und den Arabern freie Hand lassen. Da aber vermutlich (wieder) niemand die Juden einreisen lassen würde, müssten sie in einem Palästina bleiben, wo ihnen genau das geschehen würde, was ihnen dort oder anderswo unter muslimischer Oberherrschaft in vielen Jahrhunderten widerfahren ist. Aber es wäre "Frieden"!
Was müssten die Araber tun? Erstens sollten sie damit aufhören, die Juden zu hassen. Zweitens sollten sie den sogenannten palästinensischen Bewohnern der Flüchtlingscamps in ihrem riesigen, unbewohnten Territorium endlich Land zuweisen. Drittens sollten sie sich von den Juden Hilfe geben lassen wie man eine Einöde zum Blühen bringt. Dafür sind Juden Experten. Als Vorbild könnte auch das Nachkriegsdeutschland dienen, das Millionen Flüchtlinge aus dem Osten nicht nur aufgenommen und integriert hat, sondern auch noch denen, die das Land weggenommen und unter Gewaltausübung die Menschen vertrieben haben, vergeben hat und gutnachbarschaftliche, freundschaftliche Beziehungen pflegt. So macht man das! Vorbildhaftes Deutschland. Das darf man auch einmal sagen!
Es wird oft behauptet, die drei Religionen, Judaismus, Christentum und Islam hätten die gleichen Grundlagen. Und dass sie alle friedliebende Religionen wären. Wer genauer hinsieht, weiß, dass das nicht stimmt. Sehr wohl gibt es einen "Islam" in der Vorstellung und Praxis vieler sogenannter Muslime, der friedlich ist. Aber das ist sicher nicht der Islam von Muhammad oder dem Koran, die sich die Eroberung der Welt mit dem Schwert und die Vernichtung der Juden zum Ziel gesetzt bzw. dieses zum Ausdruck gebracht haben. Beweise? Der Koran, der zugleich die zuverlässigste Biographie Muhammads ist.
Was sagt die Geschichte zum Nahostkonflikt? Israel hatte von den damaligen Herren Palästinas, den Briten, die Zusicherung ein eigenes Land zu bekommen, das neben dem jetzigen Territorium auch Jordanien umfasst hätte, somit das ursprüngliche Heilige Land, das jedenfalls 1500 Jahre den Juden gehört hat. Aber Öl und der Wille, es mit den Arabern nicht zu verderben, ließ dann die UN entscheiden, es bei dem Territorium von 1947 zu belassen und aus Jordanien einen eigenen Araberstaat zu kreieren.
Es waren sodann die Araber, die Israel überhaupt kein Land zugestehen wollten. Es waren die Araber, die ihre Vettern, die auf israelischem Territorium wohnten, aufforderten, das Land zu verlassen, damit sie bei den folgenden Angriffen der Araber nicht im Wege standen und über den Jordan zu kommen. Es waren die Araber, die sie nicht zurückließen, damit sie ein politisches Druckmittel hatten. Es waren die Araber, die sodann einen Angriffskrieg zur Zerschlagung des israelischen Staates führten mit ihren angreifenden Armeen bis weit hinter dien Grenzen zurückgeschlagen wurden. Es war Israel, das erobertes Territorium wieder zurückgab, von dessen Boden es die Araber waren, die Terroranschläge verübten und immer wieder in den folgenden Jahren Versuche unternahmen Israel mit Krieg zu überziehen. Es war Israel, das Verteidigungskriege führte.
Es waren die Araber, die die Flüchtlingscamps nicht auflösten und ihre arabischen Vettern nicht in einem ihrer eigenen Staaten ansiedelten, sondern stattdessen politisch missbrauchten und die Jugendlichen zu Hass erzogen und sie zu Selbstmordattentäter und Terroristen ausbildeten. Es sind die Araber, die Attentäter als Märtyrer verehren und als Vorbild für die Jugend hinstellen und Straßen, Schulen und Plätze nach ihnen benennen.
Bei allen Friedensgesprächen, sollte man bedenken, dass das erklärte Ziel der Araber (die Ausnahmen sind allem Anschein nach die Minderheit) die Vernichtung der Juden ist. Jedes Kind lernt das in arabischen Staaten schon in der Schule. Es steht unverblümt in Schulbüchern. Die Grundlage des Islam ist Unterwerfung unter Allah. Aber Allah ist offensichtlich kein Freund der Juden wie man unmissverständlich aus dem Koran entnehmen kann. Dazu muss man nur die späteren Suren lesen, die geschrieben wurden, nachdem es Muhammad klar geworden war, dass ihn die Juden nicht als Propheten annehmen würden. Wie ein Muslim Juden behandeln sollte, wurde in 13 Jahrhunderten überall dort vorgeführt, wo der Islam an der Macht war. Sie wurden verfolgt, gefoltert, misshandelt, enteignet, entrechtet und zu hundert Tausenden umgebracht. Die Grundlage dafür, der Koran, wurde bisher nicht umgeschrieben und alle Muslime berufen sich auf dieses Buch, das als Anweisung Gottes gilt.
Die sogenannte Christenheit war nicht viel besser, mit dem Unterschied dass die Bibel ein solches Verhalten keinesfalls befürwortet. Tatsächlich sind Muslime bei Ausübung ihrer Religion in diesem Punkt konsequenter als sogenannte Christen. Ein Christ, der Juden verfolgt ist ein Widerspruch in sich, denn Jesus war Jude.
Dass der Vatikan und die Artaber eine gemeinsame Quelle für ihren Glauben haben, scheint offenbar zu sein, wenn man sieht wie freundlich die Päpste zu Arabern und den Muslimen insgesamt sind und wie sie sich den Juden gegenüber verhalten haben durch die Jahrhunderte. Als Beispiel dafür küsste der letzte Papst den Koran und behauptete wie auch der jetzige Papst der Islam und die Katholiken hätten den gleichen Gott. Ein Jude würde nie den Koran küssen, auch ein Christ nicht, der weiß, dass zum christlichen Glauben unverzichtbar der Glauben gehört, dass Christus Gott war und ist. Die Muslime bekennen jedoch gemäß dem Koran, dass Jesus kein Gott war, sondern nur Prophet und dass allein Allah Gott ist und keinen Sohn hat. Die Bibel sagt außerdem, wer den Sohn hat, hat den Vater nicht, was bedeutet, dass niemand, der nicht an Christus glaubt Gott überhaupt kennen kann. Dieser Glaubensunterschied kann nicht überbrückt werden. Muslime wissen das. Wenn es jedoch zu Friedensgesprächen kommt, reden sie anders und beanspruchen, dass alle drei Religionen abrahamitisch seien. Doch auch das ist nicht richtig, denn der Islam wurde nicht von Abraham oder dem Stammvater der Araber Ismael gegründet, sondern von Muhammad. Der lebte mehr als 2000 Jahre nach Abraham.
Man muss auch wissen, dass die Araber ihre eigene Terminologie haben. Sie sagen bei Friedensgesprächen, dass sie Israel ihr Existenzrecht nicht absprechen wollen. Aber genauso bezeichnen sie Terrorismus, den sie selber ausüben, als Selbstverteidigung. Ihrem Glauben nach gibt es auch eine Existenz in der Hölle.
Islam und der Bestand Israels sind unvereinbar. Bei den Friedensverhandlungen sollte man immer die wahren Absichten wissen. Soll man in Sicherheit gewogen werden? Will man Zeit gewinnen? Will man bessere Grundlagen für den nächsten entscheidenden Schlag schaffen?
Sind das alles Unterstellungen? Keinesfalls, denn genau das geben die Terrororganisationen zu wie auch die arabischen Politiker. Sie tun dies seit Jahrzehnten auch ganz ungeniert in der Öffentlichkeit. Warum diese Unterschiede in den Verlautbarungen? Es ist purer Pragmatismus. In der muslimischen Welt sagt man die Wahrheit, da ist man unter sich und braucht Verbündete. Außerhalb der muslimischen Welt muss man diplomatisch vorgehen, um die Allianz Israels zu schwächen und zu täuschen. Die Ziele sind die gleichen geblieben, weil man sonst seinen Glauben verleugnen müsste! Für einen westlichen Agnostiker ist das kaum nachzuvollziehen, darin liegt die Schwäche des Westens. Toleranzgedanke, Liberalismus und Pluralismus, die der fundamentalistische Islam richtig als seine Feinde für die eigene (idealer Weise theokratische) Gesellschaftsordnung erkannt hat, sind zugleich seine besten Verbündete im Kampf gegen die Ungläubigen.
Wenn die Araber ihre Ziele geändert hätten, würde es ihnen leicht fallen Frieden im Nahen Osten herzustellen. Es würde ihnen ein Leichtes sein den Palästinensern, die in Flüchtlingscamps leben Land zu geben, in Jordanien oder Syrien oder Saudi Arabien, wo es genug davon gibt, das nur darauf wartet in fruchtbares Land umgewandelt zu werden. Das Geld dazu könnten die reichen Ölstaaten der Araber beisteuern, oder die UN und die EU, die schon lange Millionen an die Palästinenser geben, das diese zu einem großen Teil für Terrorakte gegen Israel benutzt haben. Und Israel würde mit Freude die Experten für die Urbarmachung wüster Landstriche beisteuern. Das wäre eine sehr vernünftige Lösung, zumal die jetzige Palästinensergeneration, die in den Camps in Jordanien leben Palästina gar nicht kennt. Lesen Sie weiter... ›
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