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Diese sehr ernsten Scherze. Poetikvorlesungen
 
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Diese sehr ernsten Scherze. Poetikvorlesungen [Broschiert]

Daniel Kehlmann
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 43 Seiten
  • Verlag: Wallstein Verlag (1. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3835301454
  • ISBN-13: 978-3835301450
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 181.868 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Daniel Kehlmann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wer sich mal wieder einen Kehlmann kaufen möchte, der ist gut beraten, seine ebenso gescheiten wie lustigen Göttinger Poetikvorlesungen zu erwerben, die unter dem Goethe-Titel »Diese sehr ernsten Scherze« gerade im Walstein Verlag erschienen sind« ((Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 14.6.2007))

Andreas Müller, Darmstädter Echo, 7.5.2007

»Man muss Autor und Verlag dankbar dafür sein, denn »Diese sehr ernsten Scherze« ist nicht nur eines der klügsten, sondern dem Titel gemäß tatsächlich auch eines der heitersten Bücher, die in letzter Zeit über Literatur (...) geschrieben worden ist.«

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von RoFo
Format:Broschiert
Kehlmanns erster Arbeitsschritt: Zu behaupten, beim Schreiben gebe es keine Professionalität. Sein zweiter: Sich einen Fragesteller zu erfinden, der ihm auf die Schliche kommt und seine eingangs proklamierte Behauptung widerlegt. Denn zweifelsohne ist Kehlmann ein Profi, er hat einen Plan: es gehe ihm um das "Brechen mit Wirklichkeit". In "Beerholms Vorstellung" werden Grenzen zwischen Traum und Realität verwischt, "Der fernste Ort" erzählt aus der Sicht eines Toten und "Ich und Kaminski" enthält Picasso- und Matisse-Zitate über Kaminskis Werk, über das Werk einer fiktiven Figur. Doch die Professionalität in der Literatur zeichne sich nicht nur durch den Inhalt ab, durch "ein Element existentieller Wahrheit", sondern auch formal: Während der Profi die Handlung mit Beschreibungen von Gesten begleite, seien schwächere Autoren auf Weingläser, an denen gelegentlich genippt, und auf Zigaretten, an denen gezogen wird, angewiesen.

Der zweite Teil des Textes beschäftigt sich mit dem Roman "Die Vermessung der Welt". Dabei wiederholt Kehlmann das bereits in dem Essay "Wo ist Carlos Montúfar?" bearbeitete Verhältnis von Realität und Erfindung.

Wer mit "Diese sehr ersten Scherze" einen literaturwissenschaftlichen Sachtext erwartet, der wird enttäuscht werden. Stattdessen beweist Kehlmann erneut seinen ausgeprägten Sinn für Literatur und setzt die lebendige Erzählweise der in dem Band "Wo ist Carlos Montúfar?" versammelten Rezensionen und Essays stilecht fort. Das an den sokratischen Dialog angelehnte fiktive Verhältnis von Frager und Befragtem führt sich selbst ad absurdum und endet in origineller Komik - und genau so lieben wir unseren Kehlmann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wer bei Kehlmanns Poetikvorlesungen eine Auseinandersetzung mit Philosophie und seinen Maximen zur Literatur erwartet, der wird herb enttäuscht sein. Unterhaltend ist Kehlmann mit seinen "Diese sehr ernsten Scherze" nur für die, die sich auf Kehlmann einlassen. Auf Daniel Kehlmann als Autor, Kenner seiner Werke und vor allem seines Humors. Kehlmann liefert eine Art Gebrauchsanweisung für seine Texte, so besonders intensiv für "Die Vermessung der Welt". Das allein ist schon ungewöhnlich und auch scherzhaft zu verstehen. Zwar spricht Kehlmann ernst beim Fragen, nicht unbedingt beim Antworten. Und hier ist der Scherz: Kehlmann fragt sich selber. Seine Poetikvorlesungen sind ein Frage-und-Antwort-Spiel, bei dem Kehlmann beides ist. Er spielt auf dieser Fiktionsebene Autor-Erzähler und Protagonist in einem, er karikiert sich selber und seinen in seinen Romanen verwendeten Humor. Er knüpft diesen Knoten aus Wirklichkeit und Fiktion weiter und zwar mit dem Ziel, dass er das, was er einmal aufschreibe, nie mehr zu sagen brauche. Das ist wiederumg schon Teil seines Humors. Dabei kommt er richtig in Schwung, dass er schließlich sein imaginäres Gegenüber fragen muss, ob der noch da sei. Kehlmann redet viel und interpretiert wenig. Zum Glück. Denn das wenigstens können wir dann doch selber tun.

Auf jeden Fall bleiben seine Poetikvorlesungen eine unterhaltende Auseinandersetzung mit dem Autor und gewissermaßen eine Gebrauchsanweisung zu seinen Texten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr sehr sehr gut! 9. Oktober 2010
Von Der Peter
Format:Broschiert
Nach dem Lesen dieses Buches bin ich zu einem absoluten Kehlmann-Fan geworden!

Kann diese kurze Lektüre wirklich sehr empfehlen! Hervorragend geschrieben und auf den Punkt formuliert.
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