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Dies ist nicht meine ganze Geschichte [Gebundene Ausgabe]

Alissa Walser
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: 1 (1. Januar 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498073311
  • ISBN-13: 978-3498073312
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 896.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenporträt

Alissa Walser, 1961 geboren, Studium der Malerei in New York und Wien, Übersetzungen aus dem Englischen (Theaterstücke u. a. von Albee, Oates und "Die Tagebücher" von Silvia Plath), lebt in Frankfurt a. M. 1992 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Bettina-von-Arnim-Preis. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte das Buch zum ersten Mal 1994 mit Anfang 20 gelesen und fand es damals recht prickelnd. Nun ist es mir 12 Jahre später wieder in die Hände gefallen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit der Stakkatosprache der ersten Erzählung "Geschenkt" (Ingeborg Bachmann-Preis 1992), die damals ziemlich in Mode war. Nach einigen Seiten hat das ganze für mich aber wieder funktioniert: Die Ich-Erzählerin, eine Frau Anfang dreißig, telefoniert mit ihrem Vater. Zunächst erzählt sie, was sie im Laufe der Jahre mit dem Geld angefangen hat, das ihr der Vater seit der Pubertät immer zum Geburtstag geschenkt hatte. Der Vater entpuppt sich dann immer mehr als vojeuristischer Lustgreis (wahrscheinlich tatsächlich Vater Martin Walser) und schließlich erzählt die Tochter ihm von einem Schäferstündchen mit einem Callboy.

In den folgenden Kurzgeschichten und Erzählungen sind die Sätze etwas länger. Die Erzählweise bleibt dabei stets seltsam distanziert und kühl, was aber genau auch die Faszination dieser Geschichten ausmacht. Wahrscheinlich bin ich heute nicht mehr so leicht zu erregen wie damals, denn inhaltlich berührten mich die Geschichten weniger als damals. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich inzwischen die Konstruktionen besser durchschaue. Die Erzählungen sind frech und erotisch, vielleicht eine Spur zu durchdesignt und abgebrüht. Alissa Walser gibt keine Antworten, was in der modernen Welt jedoch seine Berechtigung hat. Ich muss sagen ich habe eine ziemliche Abneigung gegen Hanna Schygulla, die als Schauspielerin ähnlich unbeteiligt an ihren Rollen wirkt. Aber geschrieben gefällt mir das Konzept. Eine Antwort, warum das so einmal so und einmal so ist, fehlt mir gleichwohl.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ungewöhnliche Geschichten 17. Oktober 2001
Format:Taschenbuch
Alissa Walser hat in diesem Buch zehn verschiedene Prosa-Texte aneinandergereiht, die von unterschiedlichen Motiven geprägt sind.
In den ersten erscheint eine Ich-Erzählerin, die einen ungewöhnliche handelnden Vater hat. Zudem stellt dieser auch ungewöhnlich viele, aber auch indiskrete Fragen.
Die Ich-Perspektive wird in allen weiteren Geschichten beibehalten. In vielen Geschichten werden Liebhaber erwähnt. In einigen davon heißt er Georg.
Es kommen Motive, wie Blut, gefühlskalter und unromantischer Sex, Vater, Geliebter (z.T.Georg) und Blut, Zeichnen und Türkei. Die Geschichten sind irgendwie miteinander verbunden, aber irgendwie auch nicht. Ich-Erzählerin ist in einer Geschichte in einem Hotel, in einer anderen in einem Bewerbungsgespräch mit einer Agentur, am Flughafen, in einer Großstadt und in der vorletzten Geschichte in Wien in einem Brillen-Shooting - eingefädelt von der Agentur.
In allen Geschichten erscheint die Ich-Erzählerin als keine besonders hübsche Person.
Z.T. wirken die Geschichten, als ob Alissa Walser über sich selbst schreibt, indem sie auch Malerei ein Thema ist - sie studierte Malerei - und mit verschiedenen Menschen abrechnet.

Das Buch ist ungewöhnlich. Ich kann weder das Buch positiv noch negativ beurteilen. Es ist einfach nur ungewöhnlich. Die Geschichten sind, wie oben bereits erwähnt, immer aus der Ich-Perspektive geschrieben und in indirekter Rede gehalten. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, kann es allerdings aufgrund vieler Fragen und der ungewöhnlichen Schreibweise der Prosa-Texte nicht mehr als 3 Sterne vergeben.

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gepflegte Langeweile 10. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das wars irgendwie nicht: die Ich-Erzählerin erzählt von ihrem Geburtstag, dem ihres Vaters und davon, wie sie sich einen Liebhaber bestellt : "Ich habe mir einen Jungen gekauft". All die Geschichten sind Episoden aus ihrem Leben, das aus einem Freund, einem Liebhaber und Tagträumen besteht. Ihr zweites Buch, "Die kleinere Hälfte der Welt" fand ich wesentlich interessanter- hier plätschert das Ganze so endlos vor sich hin...
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