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Dies Land ist mein Land. Mit CD
 
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Dies Land ist mein Land. Mit CD [Gebundene Ausgabe]

Woody Guthrie
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Edition Nautilus; Auflage: 1., Aufl. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389401413X
  • ISBN-13: 978-3894014131
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.287.337 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ich fing an, die Arbeiten meines Vaters zu lesen und war wirklich erstaunt, welch guter Schreiber er war". Noras Entdeckung der väterlichen Hinterlassenschaft liest sich wie die Eingangsszene zu Die Brücken am Fluss. Mit dem Werk ihres Vaters Woody Guthrie hatte die kleine Nora nie etwas anfangen können, immer hatte der irgendwelche Musikerfreunde ins Haus geschleppt, zu deren Musik man nicht tanzen konnte. Von einer normalen Vater-Tochter-Beziehung konnte ohnehin nicht die Rede sein, da Woody seit 1955 an der Huntington'schen Krankheit litt, die schließlich 1967 zu seinem qualvollen Tode führte.

Beim Sichten der Kisten, in denen ihre Mutter Marjorie die väterlichen Notizen, Zeichnungen und Briefe penibel aufbewahrt hatte, erschließt sich Nora ein ganzer Kosmos. Ein unscheinbarer Dankesbrief von John Lennon macht ihr klar, wie vielen Menschen ihr Vater etwas bedeutet hatte. Woody Guthrie, der schon mit achtzehn als Hobo auf Güterzügen die Staaten durchquerte, blieb zeitlebens ein Mann zwischen allen Stühlen. In einer Zeit, in der aus der Tin Pan Alley massenhaft niveaulose Songs ins Radioprogramm gepumpt wurden, schuf er Texte von hoher literarischer Qualität -- kein Mensch jedoch wäre auf den Gedanken gekommen, ihn zu Amerikas großen Literaten zu zählen. Er sang den Blues, war aber kein Schwarzer. Woody war Countrysänger, gottseidank ohne die übliche Redneck-Attitüde. Im Gegenteil, in seiner lebensstrotzenden Alltagspoesie schlugen sich direkte Erfahrungen als Wanderarbeiter und Straßensänger nieder. Woodys nonkonformistische Haltung ließ ihn zum ersten amerikanischen Folk-Poeten und Sprachrohr der arbeitenden Bevölkerung werden. Jahre später sollte eine abgerissene Gestalt am Haus des schon todkranken Barden auftauchen. Ein legendäres Zusammentreffen. Der Sohn war gekommen, das Erbe anzutreten. Sein Name: Bob Dylan. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung


Shakespeare on the road - die authentische Stimme des anderen Amerika
S Als 18jähriger begann Woody Guthrie das Leben eines Hobos. Wie Tausende Amerikaner durchreiste er im Güterwagen den Kontinent, sang seine Lieder in Kneipen, auf Straßen und in den Camps der Wanderarbeiter. Seine Erlebnisse als Gelegenheitsarbeiter und Straßensänger lieferten den Stoff für seine Lieder. In ihnen spiegelt sich die unmittelbare Lebenserfahrung der arbeitenden Menschen wider, ihre Sehnsüchte, ihr Humor und ihr untilgbarer Sinn für Menschlichkeit - "hard hitting songs for hard hit people".
Neben seiner musikalischen Vorreiterrolle machte ihn seine nonkonformistische Haltung zum Vorbild der Beat-Generation und der weltweiten Jugendkultur der 60er Jahre, die "one the road" ging, um zu sehen, was am Ende einer staubigen Landstraße zu finden ist. Seine Autobiographie zeichnet ein eindrucksvolles Bild des anderen Amerika. Sie wurde 1975 mit David Carradine verfilmt. Woody Guthrie hat die Musiker-Generationen nach ihm stark beeinflußt, wie dies Bob Dylan, Phil Ochs, Taj Mahal, J oan Baez, Fats Domino, Judy Collins, Bruce Springsteen, Bono (U2), Emmylou Harris, Robbie Robertson u.a. bezeugen, die ihn als ihren großen Inspirator verehren. Und Billy Bragg erhielt für seine Platte mit Woody Guthrie-Liedern vor kurzem sogar einen Grammy.
"Ich finde, Dies Land ist mein Land war das erste On the Road Buch, und es hat mein Leben wie das von allen anderen verändert. ... Woody Guthrie war der, der er war, weil er zur richtigen Zeit kam. Für mich war er das fehlende Glied in der Kette." Bob Dylan

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Mann der mit den 1000 Songs, 13. November 2005
"Bound for glory" , so der Originaltitel des Buches, ist wohl eines der wichtigsten Bücher des 20 Jhd, zumindest was die Musik angeht.
Wäre dieses Buch nicht dem jungen Robert Allen Zimmerman Ende der 50er in die Hände gefallen und vor die Augen gekommen, Bob Dylan hätte wohl nie das Licht der Welt erblickt.
Durch dieses Buch entdeckt Zimmerman bzw. Dylan, eine ganz neue Musikrichtung nämlich den Folk und er hat fortan neben Hank Williams und Buddy Holly einen weiteren Helden Woody Guthrie. Woody Guthrie ist in den USA eine vergessene Legende, ein Mann der über Jahre quer durch die Staaten zieht, an die tausend Lieder in seinem Leben schreibt und sie vor allem, vor "Benachteiligten" der Weltwirtschaftskrise, der Öl-Booms singt.
Es gibt Mythen über ihn, angeblich verbrachte er nie mehr als zehn Tage am Stück in einem Ort und hat an die über 60 Kinder gezeugt. Aber das sind die Mythen.
In den 50ern bricht seine Krankheit (Huntingtonsche Krankheit, ein Gendefekt, der zu unfreiwilligen Bewegungen und auch zur Verwirrtheit führt) aus, er hatte sie von seiner Mutter geerbt. Von 1955 an, lebt er in einer New Yorker Irrenanstalt und wird weitesgehend vergessen. Bis der junge Dylan ihn auf- und besucht. Dylan fängt an Guthrie zu imitieren, seine Art Songs zu schreiben und entwickelt sich immer weiter zum bedeutensten Musiker unserer Zeit. Mit Dylan beginnen viele andere Musiker (wie z.B Beatles, Bruce Springsteen oder Billy Bragg) Woody Guthrie wieder zu entdecken. Woody Guthrie stirbt im Alter von 55 Jahren am 3.Oktober 1967.
Woody Guthrie, erzählt in seiner, weitgehend authentischen Autobiographe (die Zeitspanne fasst ungefähr 1912-1943, so verschweigt er das seine Schwester, nicht von allein tödlich verunfallte, sondern das ein Anfall seiner Mutter, er der Grund dafür sein dürfte...aber wer mag schon schlecht von seiner geliebten Mutter schreiben?) vom Aufstieg seiner Familie, ihrem Abstieg (verschuldet durch Wirbelstürme, die Krankheit seiner Mutter) und das Schicksal, der vielen Städten die dem Ölboom erliegen. Er erzählt wie er sich durchschlug, mit Zügen durch das weite Land reist. Und erzählt es in einer Sprache (auch ein Lob an den Übersetzer) die echt ist, man meint förmlich den aufgewirbelten Staub auf der Zunge spüren zu können. Ja, man will eigentlich die Gitarre über den Rücken schnallen und los wandern und "frei sein".
Wir verdanken Woody nicht nur dieses schöne Buch, seine großen Songs, nein auch Bob Dylan. Vielen Dank Woody, und um es mit Dylans: Song to Woody (erschienen auf Dylans erster Platte: Bob Dylan, 1962 )

Hey Woody Guthrie but I know that you know
All the things that I'm saying and a many times more
I'm singing you this song but I can't sing enough
'Cause there's not many men that've done the things that you've done.

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