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Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens [Taschenbuch]

Mitch Albom , Angelika Bardeleben
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (198 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Diese wahre Geschichte von der Liebe zwischen einem spirituellen Mentor und seinem Schüler ist aus vielen Gründen in der Bestsellerliste nach oben geschossen. Zum einen erinnert sie uns an die Zuneigung und Dankbarkeit, die viele von uns immer noch für die bedeutenden Mentoren unserer Vergangenheit hegen. Zum anderen spielt sie eine Phantasie durch, die vielen von uns im Kopf herumspukt: diese Leute wieder aufzusuchen, um ihnen zu sagen, was sie uns bedeutet haben, und vielleicht sogar die Beziehung wieder aufzunehmen. Außerdem lernen wir Morrie Schwartz kennen -- einen einmaligen Professor, den der Autor als eine Kreuzung zwischen einem biblischen Propheten und einem Weihnachtself beschreibt. Und schließlich werden wir in die intimen Momente der letzten Tage von Morrie eingeweiht, als er wegen einer unheilbaren Krankheit im Sterben liegt. Sogar auf seinem Sterbebett schafft es dieser ehrwürdige Mensch mit seinen funkelnden Augen, uns alles über ein bewußtes und gehaltvolles Leben beizubringen. Alle Achtung vor dem Autor und anerkannten Sportkolumnisten Mitch Albom, der uns diese universell-rührende Geschichte mit soviel Charme und Bescheidenheit erzählt. --Gail Hudson

Der Titelheld Morrie ist Morrie Schwartz, der 20 Jahre zuvor Alboms Universitätsprofessor gewesen war. Albom sah zufällig ein Interview mit Morrie in der Sendung Nightline, was schließlich dazu führte, daß er wieder mit seinem alten Lehrer, Freund und "Coach" zusammentraf. Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, kämpfte zu dieser Zeit damit, seine Unzufriedenheit mit seinem eigenen Leben und seiner Karriere zu definieren. Morrie, andererseits, litt nach einem gehaltvollen Leben voller Freunde, Familie, Unterrichten und Musik an der tödlichen Lou-Gehrig-Krankheit, ein lähmendes Leiden, das seine Aktivitäten von Tag zu Tag mehr einschränkte. Albom war einer von hunderten von früheren Studenten und Bekannten, die von weither kamen, um Morrie in den letzten Monaten seines Lebens zu besuchen.

Die 14 Dienstagsbesuche, die ihrem Wiedersehen folgten, schickten Albom -- und so wird es auch seinen Lesern gehen -- auf eine Reise, die ihm wieder die Augen öffnete für die Dinge, die ein Leben erfüllt machen. Die Geschichte ist in einem journalistischen Stil geschrieben, der niemals in Pathos übergeht. --Brenda Pittsley -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Mitch Alboms „Dienstags bei Morrie“ bringt Licht ins Dunkel der menschlichen Seele.“ (Style)

Rezension

Vielleicht liegt es am Thema, vielleicht auch an der Art, wie es vorgetragen wird, oder es ist das passende Zusammenspiel von beidem: Sicher ist, dass „Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom, vorgelesen von Mathieu Carrière, einen packt, vom ersten Moment an und einen nicht mehr loslässt. Und das erstaunt. Schließlich dreht sich das Gespräch, das die beiden Protagonisten führen um Weisheiten, Lebenseinstellungen, die wir alle meinen zu kennen: Was im Leben wirklich zählt, dass wir alle viel zu sehr fremdbestimmt sind – all das zählt zum Kanon unserer nicht gelebten Lebensweisheiten. Und deshalb ist es auch so erstaunlich, mit welcher Intensität diese Lesung aufrüttelt. Wie beeindruckend sie den Sinn des Lebens inszeniert!

Die authentische Geschichte ist schnell zusammengefasst: Der unzufriedene Sportkolumnist Mitch sieht durch Zufall seinen alten Soziologieprofessor in einer Talkshow. Er erinnert sich wieder an ihn und besucht den alten, schwer kranken Mann, 14 Wochen lang, jeden Dienstag. Morrie Schwartz bleibt nicht mehr viel Zeit, er wird an ALS, einer brutalen Krankheit des Nervensystems sterben. Doch der alte Mann lässt sich nicht unterkriegen: Als Dienstagsmann zeigt er dem anderen Dienstagsmann, seinem Schüler Mitch, was wichtig ist und was nicht. Mitch fühlt sich keinesfalls belehrt von seinem alten Lehrer, den er bald wieder seinen Coach nennt. Im Gegenteil: Die Gespräche werden für ihn so wichtig, dass er sich auf jeden Dienstag freut. Morries Gedanken über Liebe, Ehe und Familie, über unsere Kultur und ihre „kranken“ Wertvorstellungen, über Glück, Vertrauen, Leiden, Menschlichkeit, über Abschied und Tod vermitteln seinem ehemaligen Lieblingsschüler, dass es nie zu spät ist, für das Leben zu lernen. Morrie zeigt ihm, dass es so unglaublich wenig für einen perfekten Tag braucht.

Mitch Albom, der Autor, der diese wahre Geschichte erlebt hat, entschied sich für den Journalismus, nachdem er eigentlich Pianist werden wollte. Albom ist einer der berühmtesten Sportkolumnisten Amerikas. Er ist als Radiomoderator tätig und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Albom lebt in Michigan.

Mathieu Carrière scheint für diese Lesung prädestiniert. Mit Empathie erzählt er von den Begegnungen der Dienstagsleute. Die essentiellen Fragen, um die es geht, transportiert er tiefgehend, eindringlich, jedoch nie belehrend mit dem erhobenen Zeigefinger. Wenn er den alten, kranken Morrie spricht, meint man plötzlich selbst einen Coach gefunden zu haben. Mathieu Carrière wurde bereits mit 15 Jahren mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. „Die flambierte Frau“ und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung „Ritter der Ehrenlegion“.

Bei dieser Vorlage und diesem Sprecher wäre es wirklich eine Sünde, zu kürzen! Bedingungslos zu empfehlen. Ein Hörbuch, das im besten Sinne begleiten kann.

Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 235 Minuten, 3 MC. Auch als CD erhältlich.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

»Selten gibt es Bücher, die in so bestechender Klarheit und ungekünstelter Schlichtheit wiedergeben, worum es wirklich im Leben geht. Hier spricht der kleine Prinz, nachdem er erwachsen geworden ist.«
Hamburger Abendblatt

"Mitch Alboms "Dienstags bei Morrie" bringt Licht ins Dunkel der menschlichen Seele."
Style

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern »Dienstags bei Morrie« und »Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen« weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 36 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Lehrplan

Der letzte Kurs im Leben meines alten Professors fand einmal in der Woche in seinem Haus statt, neben einem Fenster im Arbeitszimmer, wo auf der Fensterbank ein kleiner Hibiskus seine rosafarbenen Blüten abwarf. Der Professor und sein Schüler trafen sich dienstags. Der Unterricht begann nach dem Frühstück. Das Thema war der Sinn des Lebens. Die Lektionen basierten auf Erfahrung.
Es gab keine Zeugnisse, aber jede Woche fanden mündliche Prüfungen statt. Es wurde erwartet, daß man auf Fragen antwortete, und ebenso, daß man selbst Fragen stellte. Zudem wurde verlangt, daß man gelegentlich bestimmte pflegerische Aufgaben übernahm, beispielsweise den Kopf des Professors auf einen bequemen Platz auf dem Kissen zu betten oder ihm die Brille auf den Nasenrücken zu setzen. Wenn man ihm zum Abschied einen Kuß gab, dann gab das zusätzliche Punkte.
Man brauchte keine Bücher zu lesen, aber es wurden viele Themen behandelt, einschließlich Liebe, Arbeit, Gemeinschaft, Altern, Verzeihen und am Ende der Tod. Der letzte Vortrag war kurz, nur ein paar Worte.
Statt der Abschlußfeier fand eine Beerdigung statt. Zwar gab es keine Abschlußprüfung, aber es wurde erwartet, daß man über das, was man gelernt hatte, ein langes Referat schrieb. Das Referat ist dieses Buch.
Im letzten Kurs im Leben meines alten Professors gab es nur einen Studenten.
Der Student war ich.

Es ist einer der letzten Frühlingstage des Jahres 1979, ein heißer, schwüler Samstagnachmittag. Hunderte von uns sitzen aufgereiht auf hölzernen Klappstühlen auf dem Rasen des Campus. Wir tragen blaue Nylonroben und lassen ungeduldig eine lange Rede nach der anderen über uns ergehen. Als die Feier zu Ende ist, werfen wir unsere Kappen in die Luft, denn jetzt haben wir offiziell unseren Collegeabschluß erreicht, wir, die oberste Klasse des Brandeis College in Waltham, Massachusetts. Für viele von uns ist erst in diesem Moment die Kindheit endgültig vorbei.
Hinterher gehe ich zu Morrie Schwartz, meinem Lieblingsprofessor, und stelle ihn meinen Eltern vor. Er ist ein kleiner Mann, der kleine Schritte macht, als könnte ihn ein starker Windstoß jederzeit zu den Wolken emportragen. In seiner Robe für den Tag der Abschlußfeier sieht er aus wie eine Kreuzung zwischen einem biblischen Propheten und einem Kobold. Er hat funkelnde blaugrüne Augen, sich lichtendes silbriges Haar, das ihm in die Stirn fällt, große Ohren, eine dreieckige Nase und dicke Büschel ergrauender Augenbrauen. Obwohl seine Zähne krumm sind und die unteren schräg nach hinten stehen, als hätte sie ihm irgend jemand eingeschlagen - wenn er lächelt, ist es, als hättest du ihm gerade eben den ersten Witz auf Erden erzählt.
Er erzählt meinen Eltern, wie ich in seinen Kursen abgeschnitten habe. Er sagt zu ihnen: »Ihr Junge ist etwas ganz Besonderes.« Verlegen schaue ich auf meine Füße. Bevor wir fortgehen, überreiche ich meinem Professor ein Geschenk, eine hellbraune Aktenmappe mit seinen Initialen auf der Vorderseite. Ich habe sie am Tag zuvor gekauft. Ich wollte ihn nicht vergessen. Vielleicht wollte ich nicht, daß er mich vergißt.
»Mitch, du bist ein feiner Kerl«, sagt er und bewundert die Aktenmappe. Dann umarmt er mich. Ich fühle seine dünnen Arme um meinen Rücken. Ich bin größer als er, und wenn er mich in den Armen hält, bin ich ein wenig verlegen, fühle mich älter, als wäre ich der Vater und er das Kind.
Er fragt, ob wir in Verbindung bleiben, und ohne Zögern sage ich: »Natürlich.«
Die Krankheit
Sein Todesurteil kam im Sommer 1994. Aber rückblickend hatte Morrie schon lange vorher gewußt, daß etwas Schlimmes auf ihn zukam. Er wußte es an dem Tag, an dem er das Tanzen aufgab.
Er war immer ein Tänzer gewesen, mein alter Professor. Was für Musik gespielt wurde, war unwichtig. Rock 'n' Roll, Big Band, Blues. Er liebte Musik, in jeder Form. Dann schloß er die Augen und begann, mit einem seligen Lächeln nach seinem eigenen Gefühl für Rhythmus zu tanzen. Es war nicht immer schön anzusehen. Aber schließlich brauchte er sich auch nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, was seine Partnerin davon halten mochte. Morrie tanzte allein.
Er ging jeden Mittwochabend in diese Kirche auf dem Harvard Square, um an einem »Dance Free« teilzunehmen. Es gab da blitzende Lichter und aufdringliche Redner, und Morrie wanderte zwischen den Leuten, fast alles Studenten, umher. Er trug ein weißes T-Shirt, schwarze Trainingshosen und ein Handtuch um den Hals, und was auch immer gespielt wurde - das war die Musik, zu der er tanzte. Er tanzte den Lindy zu der Musik von Jimi Hendrix. Er twistete und wirbelte herum, er wedelte mit den Armen wie ein ekstatischer Dirigent, bis ihm der Schweiß den Rücken runtertropfte. Niemand dort wußte, daß er ein berühmter Doktor der Soziologie war, mit jahrelanger Erfahrung als Collegeprofessor und mehreren Büchern, die in der Fachwelt viel Beachtung fanden. Man hielt ihn einfach für einen komischen alten Kauz.
Einmal brachte er ein Tonband mit Tangomusik mit und überredete die Veranstalter, es über die Lautsprecher zu spielen. Da war er König der Tanzfläche, schoß vor und zurück wie einer jener heißen lateinamerikanischen Liebhaber. Als er zu Ende getanzt hatte, applaudierten alle. In dem Augenblick hätte er am liebsten die Zeit zum Stillstand gebracht.
Aber dann hörte das Tanzen auf.
Anfang Sechzig bekam er Asthma. Das Atmen machte ihm Mühe. Eines Tages ging er am Charles River entlang, es wehte ein kalter Wind, und plötzlich bekam er keine Luft mehr. Er wurde eilig ins Krankenhaus gebracht, und dort gab man ihm eine Adrenalinspritze.
Wenige Jahre später bekam er Schwierigkeiten beim Gehen. Auf einer Geburtstagsfeier für einen Freund stolperte er und fiel hin, ohne daß es eine Erklärung dafür gab. An einem anderen Abend fiel er die Stufen eines Theaters hinunter und versetzte eine kleine Menschengruppe in Schrecken.
»Gebt ihm Sauerstoff!« rief jemand.
Er war zu dieser Zeit Mitte Sechzig, deshalb flüsterte man: »Das Alter…« und half ihm auf die Füße. Aber Morrie, der zu seinem Körper immer besseren Kontakt hatte als wir anderen, wußte, daß etwas anderes nicht in Ordnung war. Dies war mehr als nur das Alter. Er war die ganze Zeit müde. Er hatte Schwierigkeiten zu schlafen. Er träumte, er würde sterben.
Er begann, Ärzte aufzusuchen. Viele Ärzte. Sie testeten sein Blut. Sie testeten seinen Urin. Sie schoben ein Mikroskop in seinen After und sahen sich seine Gedärme von innen an.
Schließlich, als man nichts finden konnte, ließ der Arzt eine Muskelbiopsie machen und entnahm Morries Wade ein kleines Stück Fleisch. In dem Laborbericht hieß es, daß es sich um ein neurologisches Problem handeln könnte, und Morrie ging für eine weitere Serie von Tests ins Krankenhaus. Bei einem jener Tests saß er auf einem Spezialstuhl, während man ihm kleine elektrische Stromschläge verpaßte - eine Art elektrischer Stuhl also - und seine neurologischen Reaktionen beobachtete.
»Wir müssen das noch genauer überprüfen«, sagten die Ärzte, als sie sich seine Ergebnisse anschauten.
»Warum?« fragte Morrie. »Was ist los?«
»Wir sind nicht sicher. Ihre Zeiten sind langsam.«
Seine Zeiten waren langsam? Was bedeutete das?
Schließlich, an einem heißen, feuchten Tag im August 1994, gingen Morrie und seine Frau Charlotte ins Sprechzimmer des Neurologen, und er bat sie, sich zu setzen, bevor er ihnen die Mitteilung machte: Morrie hatte amyotrophische Lateralsklerose (ALS), eine brutale, unbarmherzige Krankheit des Nervensystems, in den USA auch »Lou-Gehrig-Krankheit« genannt.
Es gab, soweit bekannt, kein Heilmittel dagegen.
»Wie hab' ich das bekommen?« fragte Morrie.
Niemand wußte es.
»Ist es tödlich?«
»Ja.«
»Also werde ich sterben?«
»Ja, das werden Sie«, sagte der Arzt. »Es tut mir sehr leid.«
Er saß fast zwei Stunden lang mit Morrie und Charlotte zusammen und beantwortete geduldig...
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