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Produktinformation
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Der Titelheld Morrie ist Morrie Schwartz, der 20 Jahre zuvor Alboms Universitätsprofessor gewesen war. Albom sah zufällig ein Interview mit Morrie in der Sendung Nightline, was schließlich dazu führte, daß er wieder mit seinem alten Lehrer, Freund und "Coach" zusammentraf. Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, kämpfte zu dieser Zeit damit, seine Unzufriedenheit mit seinem eigenen Leben und seiner Karriere zu definieren. Morrie, andererseits, litt nach einem gehaltvollen Leben voller Freunde, Familie, Unterrichten und Musik an der tödlichen Lou-Gehrig-Krankheit, ein lähmendes Leiden, das seine Aktivitäten von Tag zu Tag mehr einschränkte. Albom war einer von hunderten von früheren Studenten und Bekannten, die von weither kamen, um Morrie in den letzten Monaten seines Lebens zu besuchen.
Die 14 Dienstagsbesuche, die ihrem Wiedersehen folgten, schickten Albom -- und so wird es auch seinen Lesern gehen -- auf eine Reise, die ihm wieder die Augen öffnete für die Dinge, die ein Leben erfüllt machen. Die Geschichte ist in einem journalistischen Stil geschrieben, der niemals in Pathos übergeht. --Brenda Pittsley -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Die authentische Geschichte ist schnell zusammengefasst: Der unzufriedene Sportkolumnist Mitch sieht durch Zufall seinen alten Soziologieprofessor in einer Talkshow. Er erinnert sich wieder an ihn und besucht den alten, schwer kranken Mann, 14 Wochen lang, jeden Dienstag. Morrie Schwartz bleibt nicht mehr viel Zeit, er wird an ALS, einer brutalen Krankheit des Nervensystems sterben. Doch der alte Mann lässt sich nicht unterkriegen: Als Dienstagsmann zeigt er dem anderen Dienstagsmann, seinem Schüler Mitch, was wichtig ist und was nicht. Mitch fühlt sich keinesfalls belehrt von seinem alten Lehrer, den er bald wieder seinen Coach nennt. Im Gegenteil: Die Gespräche werden für ihn so wichtig, dass er sich auf jeden Dienstag freut. Morries Gedanken über Liebe, Ehe und Familie, über unsere Kultur und ihre kranken Wertvorstellungen, über Glück, Vertrauen, Leiden, Menschlichkeit, über Abschied und Tod vermitteln seinem ehemaligen Lieblingsschüler, dass es nie zu spät ist, für das Leben zu lernen. Morrie zeigt ihm, dass es so unglaublich wenig für einen perfekten Tag braucht.
Mitch Albom, der Autor, der diese wahre Geschichte erlebt hat, entschied sich für den Journalismus, nachdem er eigentlich Pianist werden wollte. Albom ist einer der berühmtesten Sportkolumnisten Amerikas. Er ist als Radiomoderator tätig und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Albom lebt in Michigan.
Mathieu Carrière scheint für diese Lesung prädestiniert. Mit Empathie erzählt er von den Begegnungen der Dienstagsleute. Die essentiellen Fragen, um die es geht, transportiert er tiefgehend, eindringlich, jedoch nie belehrend mit dem erhobenen Zeigefinger. Wenn er den alten, kranken Morrie spricht, meint man plötzlich selbst einen Coach gefunden zu haben. Mathieu Carrière wurde bereits mit 15 Jahren mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. Die flambierte Frau und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung Ritter der Ehrenlegion.
Bei dieser Vorlage und diesem Sprecher wäre es wirklich eine Sünde, zu kürzen! Bedingungslos zu empfehlen. Ein Hörbuch, das im besten Sinne begleiten kann.
Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 235 Minuten, 3 MC. Auch als CD erhältlich.
-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Lehrer bis zum Ende...,
Rezension bezieht sich auf: Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens (Taschenbuch)
Dieses Buch, "Dienstags bei Morrie" ("Tuesdays with Morrie") von Mitch Albom, erzählt die echte Geschichte von Morrie Schwartz, einem Soziologieprofessor des Brandeis College in Waltham, Massachusetts, und seinem Schüler und Freund Mitch Albom, einem von Amerikas berühmtesten Sportkolumnisten.Ihre Beziehung ist schon zu Studienzeiten von einer sehr engen Freundschaft geprägt. Die Geschichte ist die folgende: Mitch verliert nach seinem Collegeabschluß den Kontakt zu seinem Lieblingsprofessor Morrie, und es dauert volle 16 Jahre bis die beiden wieder zueinander finden. Morrie ist inzwischen 78 Jahre alt, und leidet an der tödlichen Nervenkrankheit ALS (amyotrophische Lateralsklerose). Als Mitch erfährt dass Morries Tod unmittelbar bevorsteht, fängt er an, ihn wieder regelmäßig, jeweils Dienstags, zu besuchen. Die Handlung spaltet sich in zwei Stränge: den jeweiligen aktuellen Besuchen bei Morrie, und Erinnerungen in Bezug auf ihre gemeinsame Vergangenheit, die Mitch fast beiläufig als Einschnitte präsentiert. Morrie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Philosoph. Ein Mensch, der die Weißheit liebt. Als letztes gemeinsames Projekt beschließen die beiden, ihre Dienstagsgespräche aufzuzeichnen und jeden Dienstag ein anders Thema zu besprechen. Die Themen sind vielfältig, es geht z.B. um unser Leben, Kultur, Ehe und Familie, Reue, Liebe, Arbeit und soziales Engagement, die Angst vorm Älterwerden und vieles mehr. Morrie wird als ein liebenswürdiger, lebensfroher und wundervoller Mensch skizziert. Man muss Mitch wirklich beneiden, diesen besonderen Menschen gekannt zu haben. Mitch, der am Anfang glaubt seinem Professor Trost spenden zu müssen, erkennt schnell, dass Morrie kein Mitleid sondern nur Freundschaft braucht, und lernt durch diese wieder entfachte Freundschaft das Leben aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten. Der Professor ist ein Mann stoischer Ruhe und fast sokratischer Weißheit, jedoch sind die einzelnen Lektionen keine hochkomplexen metaphysischen Abhandlungen, sondern es wird jeweils der Kern einer Sache knapp und bündig von Morrie aus seiner Lebenserfahrung heraus beschrieben. Es erinnert mich ein wenig an Schopenhauer, der sinngemäß sagte, dass die "Welterkenntnis" nur aus Lebenserfahrung entstehen könne. Das Buch besticht ebenso in seiner Schlichtheit wie auch in seiner Tiefsinnigkeit. In ihren Diskussionen geht es immer um das Wesentliche, kein Wort ist Verschwendung. Dieses Buch könnte evtl. auch als Vademecum für alle Kranken verstanden werden, denn Morries Sicht der Dinge ist bewundernswert stark und positiv, bis zum letzten Atemzug. Ich kenne kein anderes Buch, das gleichzeitig so schlicht und so tiefsinnig ist wie dieses. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
85 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein helles Licht im Dunkeln!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens (Taschenbuch)
Es ist im Grunde fast nicht möglich, passende Worte zu finden, um nahezubringen, was für ein wunderschönes Buch Dienstags bei Morrie ist. So schlicht wie schon der Buchtitel, so ergreifend, so unglaublich präsent ist dieses Werk geschrieben, welches eine tatsächliche Geschichte erzählt.Es berichtet von Morrie Schwartz und seinem ehemaligen Studenten Mitch Albom. Durch einen Zufall finden sich die Beiden nach vielen Jahren wieder, leider, durch einen traurigen Anlaß. Morrie ist todkrank und hat seinen letzten Weg vor sich. Wer nun glaubt, ein Buch vorzufinden, dass mächtig auf die Tränendrüse drückt, oder mit geschwollenen Worten den moralischen Zeigefinger erhebt weit gefehlt. Wer Zeilen voller Pathos erwartet und gestelzte Worthülsen, die einem das Leben erklären, nein, nicht mal im Ansatz. Dienstags bei Morrie erzählt mit ganz einfachen und klaren Worten über das Dasein des Lebens. Die Unterhaltungen zwischen Morrie und Mitch sind intensiv, aber entspannt, teilweise sogar humorvoll, sie sind geprägt von dem Wissen, dass Morrie bald sterben wird. Mitch erlebt zu seinem größten Erstaunen, dass Morrie sein Sterben erlebt und nicht nur erträgt und dass er in der unglaublichen Lage ist, dem Ganzen noch etwas Positives abzugewinnen. Mitch erkennt sehr rasch, das wirklich Wichtige im Leben und das er bisher in seinem Leben überhaupt nicht danach gelebt hat. Auch ich als Leserin hatte permanent das Bedürfnis, heftig zu nicken, bei all'den simplen Dingen, die Morrie erklärt, Dinge, von denen wir im Grunde alle wissen, dass sie das Wichtigste im Leben sind. Und trotzdem lassen wir uns immer wieder vom Alltag einwickeln und verbringen unsere Zeit mit überflüssigen Gefühlen, Gedanken und Aktivitäten. Wenn jetzt der eine oder andere denkt O Gott, nein, nicht schon wieder so ein Lebensweisheiten-Buch ja es ist eines, aber eines, der ganz besonderen Art. Es ist unfassbar herzlich, warm, liebevoll und berührend geschrieben, ohne jedoch den Leser mit Gefühlen an die Wand zu fahren. Es nimmt einen an die Hand , es führt einen ganz sachte und langsam an das Ende von Morrie heran. An das Ende eines Buches, welches ich gewiss nicht zum letzten Mal gelesen habe. Wunderschön, bewegend, mitreißend, lehrend, liebevoll unglaublich. Lesen alles andere wäre ein Verlust! PS: Hier ist ein Bild von Morrie und Mitch zu finden: http://www.randomhouse.com/boldtype/1097/albom/jpgs/albom.photo.jpg Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pflückt Rosenknospen, so es noch geht...,
Rezension bezieht sich auf: Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens (Taschenbuch)
Dieses Buch gehört sicherlich zu den 10 Büchern, die mich in der letzten Zeit am meisten beeinflusst haben. Die Geschichte des Schülers, der nach 20 Jahren seinen Lehrer trifft um ein letztes Mal mit ihm zusammen zu sitzen und eine der wichtigstem Lektionen seines Lebens zu lernen. Mitch ist in seiner hektischen kleinen Welt gefangen und sieht nicht, wohin er sich bewegt, als ihn die Nachricht erreicht, das sein früherer Professor tödlich erkrankt ist. Morrie wird sterben. Aber das interessiert ihn nicht. Viel wichtiger ist für ihn, dass er seine letzte Vorlesung halten kann und er seinen Schülern, zu denen die Leser automatisch werden, seine wichtigste Lektion erteilen kann. Der Tod ist für ihn nur Nebensache und doch bestimmendes Thema seine letzten Monate. Um seine Botschaft zu verbreiten hat er sich Mitch ausgesucht. Warum, bleibt unklar. Vielleicht weil Mitch einer seiner besten Studenten war, vielleicht aber, weil Mitch als erster die Lektionen verstehen soll. Vielleicht braucht Morrie Mitch so sehr, wie Mitch Morrie braucht. Der eine um erfüllt sterben zu können, der andere um erfüllt leben zu lernen. Und dem Leser bleibt nur, diese Botschaft weiter zu tragen.
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