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Der Titelheld Morrie ist Morrie Schwartz, der 20 Jahre zuvor Alboms Universitätsprofessor gewesen war. Albom sah zufällig ein Interview mit Morrie in der Sendung Nightline, was schließlich dazu führte, daß er wieder mit seinem alten Lehrer, Freund und "Coach" zusammentraf. Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, kämpfte zu dieser Zeit damit, seine Unzufriedenheit mit seinem eigenen Leben und seiner Karriere zu definieren. Morrie, andererseits, litt nach einem gehaltvollen Leben voller Freunde, Familie, Unterrichten und Musik an der tödlichen Lou-Gehrig-Krankheit, ein lähmendes Leiden, das seine Aktivitäten von Tag zu Tag mehr einschränkte. Albom war einer von hunderten von früheren Studenten und Bekannten, die von weither kamen, um Morrie in den letzten Monaten seines Lebens zu besuchen.
Die 14 Dienstagsbesuche, die ihrem Wiedersehen folgten, schickten Albom -- und so wird es auch seinen Lesern gehen -- auf eine Reise, die ihm wieder die Augen öffnete für die Dinge, die ein Leben erfüllt machen. Die Geschichte ist in einem journalistischen Stil geschrieben, der niemals in Pathos übergeht. --Brenda Pittsley -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Ihre Beziehung ist schon zu Studienzeiten von einer sehr engen Freundschaft geprägt. Die Geschichte ist die folgende: Mitch verliert nach seinem Collegeabschluß den Kontakt zu seinem Lieblingsprofessor Morrie, und es dauert volle 16 Jahre bis die beiden wieder zueinander finden. Morrie ist inzwischen 78 Jahre alt, und leidet an der tödlichen Nervenkrankheit ALS (amyotrophische Lateralsklerose). Als Mitch erfährt dass Morries Tod unmittelbar bevorsteht, fängt er an, ihn wieder regelmäßig, jeweils Dienstags, zu besuchen.
Die Handlung spaltet sich in zwei Stränge: den jeweiligen aktuellen Besuchen bei Morrie, und Erinnerungen in Bezug auf ihre gemeinsame Vergangenheit, die Mitch fast beiläufig als Einschnitte präsentiert.
Morrie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Philosoph. Ein Mensch, der die Weißheit liebt. Als letztes gemeinsames Projekt beschließen die beiden, ihre Dienstagsgespräche aufzuzeichnen und jeden Dienstag ein anders Thema zu besprechen. Die Themen sind vielfältig, es geht z.B. um unser Leben, Kultur, Ehe und Familie, Reue, Liebe, Arbeit und soziales Engagement, die Angst vorm Älterwerden und vieles mehr.
Morrie wird als ein liebenswürdiger, lebensfroher und wundervoller Mensch skizziert. Man muss Mitch wirklich beneiden, diesen besonderen Menschen gekannt zu haben. Mitch, der am Anfang glaubt seinem Professor Trost spenden zu müssen, erkennt schnell, dass Morrie kein Mitleid sondern nur Freundschaft braucht, und lernt durch diese wieder entfachte Freundschaft das Leben aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten.
Der Professor ist ein Mann stoischer Ruhe und fast sokratischer Weißheit, jedoch sind die einzelnen Lektionen keine hochkomplexen metaphysischen Abhandlungen, sondern es wird jeweils der Kern einer Sache knapp und bündig von Morrie aus seiner Lebenserfahrung heraus beschrieben. Es erinnert mich ein wenig an Schopenhauer, der sinngemäß sagte, dass die "Welterkenntnis" nur aus Lebenserfahrung entstehen könne.
Das Buch besticht ebenso in seiner Schlichtheit wie auch in seiner Tiefsinnigkeit. In ihren Diskussionen geht es immer um das Wesentliche, kein Wort ist Verschwendung. Dieses Buch könnte evtl. auch als Vademecum für alle Kranken verstanden werden, denn Morries Sicht der Dinge ist bewundernswert stark und positiv, bis zum letzten Atemzug. Ich kenne kein anderes Buch, das gleichzeitig so schlicht und so tiefsinnig ist wie dieses.
Mein Fazit: Unbedingt lesen! Es ist eine erzählenswerte, rührende, echte Geschichte...
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