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Diego ist der Name der Liebe: Ein Frida Kahlo-Roman
 
 
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Diego ist der Name der Liebe: Ein Frida Kahlo-Roman [Taschenbuch]

Barbara Krause
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 4., Aufl. (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746614643
  • ISBN-13: 978-3746614649
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.324 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Barbara Krause
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sie führte ein Leben am Abgrund. Von ständigen Krankheiten gezeichnet, versuchte Frida Kahlo in ihrer Liebe zu dem Maler Diego Rivera einen Halt zu finden. Sie waren Gleichgesinnte: Sie heirateten sich zweimal, sie betrogen einander, teilten ihre Geliebten, mehr aber ihre Kunst. Salma Hayek und Antonio Banderas spielen die Hauptrollen in einem großen Film über die berühmte mexikanische Malerin, der bereits bei den Festspielen in Venedig mit Begeisterungsstürmen aufgenommen wurde.

Über den Autor

Barbara Krause, geboren 1939, war von 1987 bis 2007 als Verlagslektorin tätig. Heute lebt sie als Übersetzerin und freiberufliche Lektorin in Berlin.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Faszination Frida Kahlo, 18. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Diego ist der Name der Liebe: Ein Frida Kahlo-Roman (Taschenbuch)
Biographien mögen interessant sein, wenn man diese Person kennt. Diego ist der Name der Liebe ist jedoch nicht eine bloße Biographie einer außergewöhnlichen Künstlerin, es ist die tragisch-traurige Lebensgeschichte einer faszinierenden Frau - Frida Kahlo. Die Autorin schafft es, den Leser zu faszinieren, zu interessieren und ihm in einer Sachlichkeit die Höhen und Tiefen des Lebens, die Schicksalsschläge, Gedanken, Gefühle und Beweggründe Frida Kahlos aufzuzeigen.
Ihr Umfeld, die Personen die ihr nahe stehen, ihre Ängste, Wünsche und Hoffnungen und auch alle Enttäuschungen die das Schicksal Frida Kahlo beschert hat, sind einfühlsam geschildert, die Charaktere präzise und realitätsnah gezeichnet.
Interessant auch der Aufbau des Romans. Es wird nicht chronologisch vorgegangen, sondern durch Frida Kahlos Erinnerungen erfährt man mehr und mehr von ihrem Leben, ihren Gefühlen und beginnt diese Frau mit jeder Seite des Romans besser zu verstehen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Symbolsprache entschleiert, 26. Februar 2003
Barbara Krause versteht es, Antriebskräfte und Motivationen der Frida Kahlo einfühlsam darzustellen. Denken, arbeiten und handeln von F. Kahlo werden verstehbar. Auch die unwahrscheinliche Ich-Zentriertheit, die Alkohol- und Drogensucht werden angesprochen, wenn auch sehr rücksichtsvoll. Vor allem werden im Buch viele der grundlegenden Werke und ihr Symbolgehalt fast "nebenbei" mit erklärt. Dadurch versetzt Barbara Krause den Betrachter dieser Gemälde erst in die Lage, nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gut recherchiert, sympathisch ehrlich... aber der Funke fehlt, 30. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Diego ist der Name der Liebe: Ein Frida Kahlo-Roman (Taschenbuch)
Barbara Krause hat sich Biographien großer Frauen angenommen, um sie in Romanform für den Leser erlebbar zu gestalten. Ihr Camille-Claudel-Roman "Leben in Stein" stellte den nach meiner Erinnerung kommerziell erfolgreicheren Claudel-Roman "Der Kuß" locker in den Schatten: Berückend einfühlsam erstanden vor mir die sinnlich-temperamentvolle Camille, ständig im Schatten ihres damals sehr beliebten Schriftsteller-Bruders Paul Claudel und ihres künstlerischen Übervaters und Geliebten Auguste Rodin.

Vergleichsweise enttäuschte mich der Kahlo-Roman. Das mag an der mir nicht so ohne weiteres zugänglichen Kultur liegen, aus der Frida Kahlo stammt. Die Schmerzensfrau, in der sich spanisches, mexikanisches und indianisches Blut mischte. Die ihren Diego, den seinerzeit wesentlich populäreren Künstler, abgöttisch liebte, bemutterte, umsorgte, anbetete.

Und die sich, durch Krankheiten und körperliche Folgeschäden eines Busunfalles nur mit größten Schmerzen, am Leben hielt. Dennoch alles tat, um für ihren Diego die erotischste, begehrenswerteste, sprühendste Frau zu sein... da sie mehr noch als unter den körperlichen Qualen unter Diegos zahlreichen Affären litt.

Sicherlich hat diese Form liebender Besessenheit einer Künstlerin manche Parallele zu Camille Claudel und ihrer Liebe zu Rodin. Dennoch berührte mich dieses Frauenschicksal hier sehr viel weniger. Eher empfand ich zunehmend Ärger über soviel masochistische Größe. Leiden als Lebensinhalt. - Spürte ich bei Camille noch ein wildes Aufbäumen, eine kraftvoll-verzweifelte Lebenssuche, erschien mir Frida Kahlo als im Leid heroisch und sehr fest beheimatet. Von ihrem Diego alles erhoffend und nichts fordernd. Ihm alles gebend, und im ewiger Erwartung seiner Gegengabe in der Zwischenzeit ihren Seelenschmerz in Bilder bannend. -

Ja, es mag an mir liegen, daß ich mich da nur widerwillig einzufühlen vermag. Aber ich vermute, auch Barbara Krause fand hier den Zugang mehr über den Kopf als emotional. Und das wirkt sich auf den Roman aus. Er erscheint mir kühl, analysierend, fremd. Trotz aller thematisierten Leidenschaft.

Dennoch sei allen Frida-Kahlo-Interessierten Barabara Krauses Roman empfohlen. Sie mag diese Künstlerin nicht völlig "gepackt und transportiert" haben in ihrem Roman, wie es ihr vergleichsweise bei Camille Claudel gelang. Aber sie nimmt diese Frau spürbar ernst und läßt den Leser viel über sie und ihre Hintergründe erfahren. - Und diese unverkitschte, ehrliche, nicht auf "Bestseller" orientierte Herangehensweise schätze ich sehr!
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