Sprachlich sehr schön und auch spannend erzählt, mit Begeisterung gelesen. Ein paar schwierige Passagen gibt es, dennoch wollte ich immer weiterlesen, Clezio´s Sprache und Stil tröstet darüber hinweg. Hier ist viel drin, nicht nur über die beiden auch über Mexikos Identität und Geschichte selber, da müßte man sichwohl etwas besser auskennen. Aber Clezio verhindert auch hier gekonnt das Weglegen des Buches durch einfühlsame Schilderung.
Da muß ich meinen Vorgänger teilweise zustimmen, auch ich hätte mir -zumindest am Anfang- die Bilder als Abdruck gewünscht. Das ist aber weiter nicht schlimm, wenn man sich eingelesen hat, kann man die Bildbeschreibungen gut nachvollziehen. mann lernt ja "Diego und Frida" immer besser kennen und kann sich daher gut einfühlen in die Gedanken und Bilderwelten(und bei Frida ist da fast eines)Die Bilder entstehen ohne sie zu sehen, Auch deswegen wird er wohl den Nobelpreis bekommen haben, weil er dieses vermag.