Kurzbeschreibung
Der islamische Mystiker Dschelaleddin Rumi begründete den Orden der "Tanzenden Derwische" und war neben Hafis der bedeutendste persische Dichter. Annemarie Schimmel, international renommierte Orientalistin und Rumi-Expertin, über Leben und Werk des großen Sufi-Meisters.
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Klappentext
Dschelaleddin Rumi (1207-1273), genannt Maulana, "unser Meister", wurde am nördlichen Rand des afghanischen Zentralmassivs in Balch geboren, einer Stadt, die als Zentrum der Gelehrsamkeit und der asketischen Frömmigkeit im östlichen islamischen Gebiet galt. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in Konya in Anatolien, dem Land der "Romäer", Rum - daher sein Name "Rumi". Nach dem Studium der "äußeren" Wissenschaften, vor allem der arabischen Poesie, wurde Rumi in die Geheimnisse der Mystik eingeweiht. Der Dichter verfaßte neben seiner Lehrtätigkeit lyrische Poesie, Prosaschriften, Predigten und Briefe. Als sein Hauptwerk gilt das mystische Lehrgedicht "Mathnawi", das der persische Dichter Dschami als "Koran in persischer Zunge" bezeichnete.
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Autorenporträt
Annemarie Schimmel, international renommierte Orientalistin, geboren 1922, lehrte zuletzt in Harvard und hat zahlreiche Publikationen zur islamischen Kultur und Geschichte vorgelegt.