1. 'Die zweite Haut' Nicht so brutal und explosiv wie James Herbert, aber auch nicht so ausschweifend langweilig wie Stephen King. Dafür schööööön langsam den Leser in die heile Welt einer amerikanischen Familie eingeführt, schlimme Vorahnungen andeutend und dann immer schneller eskalierend das Finale in einer einzigartigen Gewalt geschildert - das ist Dean Koontz. Zum Inhalt: Eine Geheimorganisation, bestehend aus führenden Managern aus Wirtschaft, Politik und Medien, will einen neuen Typ Mensch klonen. Dabei wird durch eine Verwechslung die Gen-Probe eines Schriftstellers benutzt, dessen Retorten-Doppelgänger dann später zu einem perfekten Killer ausgebildet wird, um die Elite der Menschheit nach und nach auszuschalten. Plötzlich bekommt der Killer telepathischen Kontakt zu seinem 'Original', sucht diesen auf und denkt, dieser hätte ihm seine Familie und sein Leben gestohlen. In einer Orgie aus Blut und Gewalt versinkt die bisherige heile Welt der Familie. *************************************** 2. 'Die Kälte des Feuers' Ein Mann wird von einer starken 'Kraft' dazu getrieben, weltweit Unfälle zu verhindern, die normalerweise tödlich ausgegangen wären. Gleichzeitig wächst als Gegenstück ein unbeschreibliches Grauen heran, das permanent stärker wird. Nur mit Hilfe seiner Geliebten kann er erkennen, daß er, dank seiner unglaublichen geistigen Fähigkeiten, selbst der Verursacher all dieser Phänomene ist. Nach einer atemberaubenden Zuspitzung der Situation gelingt es in letzter Sekunde, das materialisierte Böse zu erkennen und damit zu vernichten. Koontz hat m. E leider den Stoff zu sehr verwässert, was zu Lasten der Spannung ging und teilweise sogar ins Langweilige führte (erinnert ein bißchen an Stephen King). Schade, aber trotzdem empfehlenswert.