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Die zweite Aufklärung: Vom 18. ins 21. Jahrhundert Taschenbuch – 2007

5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Berliner Taschenbuchverlag (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442760127
  • ISBN-13: 978-3442760121
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.339.378 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Zur Sache! Starke Sachbücher bei BvT -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Neil Postman, geboren 1931 in Brooklyn, lehrt als Professor für Medienökologie an der New York University in Manhattan. Die Titel seiner Bücher "Wir amüsieren uns zu Tode" und "Keine Götter mehr - Das Ende der Erziehung" sind geradezu zu Schlagwörtern geworden.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mag Sarah Krampl am 20. Oktober 2008
Format: Taschenbuch
Neil Postman ist der Meinung, dass wir uns Philosophen und Politiker des 18. Jahrhunderts als Vorbilder für unsere von Konsum und Medien infizierte Welt des 21. Jahrhunderts nehmen sollten. Namen wie Montesquieu, Voltaire, Diderot, Condorcet, Jefferson, Madison, Rousseau und John Locke fallen immer wieder wenn er zu erklären versucht, dass die genannten Menschen zumindest versucht haben, ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Ihnen schulden wir Dank für ihr unaufgeregtes und abgewogenes Vernunftdenken, das, auf lange Sicht gesehen, uns den Weg zu den modernen liberalen Gesellschaften gewiesen hat. Er beschäftigt sich auch mit den zwei gegensätzlichen Strömungen der Romantik und des Rationalismus. Das große Instrument des moralisch Guten ist die Einbildungskraft, Fortschritt ist eine Aufgabe des Herzens, nicht des Intellekts. Man erfährt auch einige geschichtliche Daten: Friedrich Fröbel erfand 1837 den Kindergarten. Heutzutage behauptet Postman, sind wir allesamt Existentialisten geworden, die sich selbst jene Verantwortlichkeiten auferlegen, die einstmals von Gott und der Geschichte getragen wurden. Er beschäftigt sich weiter mit dem philosophischen Begriff der Dekonstruktion, d.h. mit der neuen Art, Texte verschieden zu interpretieren. Er kritisiert die Form der Informationsweitergabe. Informationen gibt es in Hülle und Fülle, das Problem liegt darin, diese miteinander zu verbinden und einen Hintergrund zu schaffen, so dass aus Informationen auch Erkenntnisse gewonnen werden können. Die Medien stellen aber Informationen nur nebeneinander. Ein großes Thema dieses Buches betrifft auch die Kindererziehung. Die Vorstellung "Kindheit" gibt es erst seit dem 17 Jh.Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von KalyanaMitrah am 13. September 2010
Format: Taschenbuch
Wenn wir in die Vergangenheit blicken, was können und sollen wir davon mit in die heutige Zeit nehmen? Das ist die Frage, die Postman in diesem Buch stellt und auf seine Weise auch beantwortet. Ich habe vieles neu gelernt, was die europäische Geschichte seit dem 18. Jahrhundert betrifft. In diesem Sinne also empfehle ich das Buch als wertvolle Informationsquelle. Es liest sich recht einfach und ist gegliedert in verschiedene, nun sagen wir menschliche "Lebensbereiche" wie Fortschritt (Induktive Wissenschaft, Technik, Evolution, religiöse und politische Freiheit, Volksbildung, Republik, Handel, moderne Vorstellungen von Glück, Nationalstaat, Fortschritt, Vernunft statt Aberglaube...), Technologie (Utopische Hoffnungen und Projekte schossen ins Kraut in dem Bemühen, den technischen Fortschritt mit einer neuen Moral zu verbinden...), Sprache (britische Empiriker wie John Locke und Thomas Hobbes sahen die Macht der Sprache, die Wirklichkeit intelligibel zu machen, d.h. die Realitätsstruktur wahrheitsgetreu mit Hilfe von Wörtern zu erfassen und so genau darzulegen, dass der menschliche Verstand ihre Funktionsweise verstehen kann...), Information (und von dieser zu Wissen, von diesem zu Erkenntnis), Erzählungen (siehe hierzu auch sein Buch "Keine Götter mehr"...), Kinder (Locke, Rousseau, Freud, Dewey...), Demokratie (der Autor fragt kritisch, in welchem Maße die neuen Medien den Egoismus fördern und ein Gemeinschaftsempfinden, das für ein demokratisches Zusammenleben notwendig ist, unterminieren), Erziehung (Sie findet heutzutage besonders durch das Fernsehen als symbolische Kommunikationsform statt, es ist ein im Wesentlichen nicht-sprachliches Medium: schnelle Bilderwechsel, das in erster Linie das Erkennen von Mustern verlangt und kaum analytisches Entschlüsseln erfordert bzw. befördert).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 28. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Als Professor für Medienökologie an der New Yorker Universität hat der leider schon verstorbene Neil Postman in verschiedenen Publikationen immer wieder insbesondere die sich durch die Medien unaufhaltsam verändernde Gesellschaft beschrieben. Fundiert und umfassend, dabei sicherlich nicht belehrend, beleuchtet er, wissend um deren erdrückende Wirkung in allen gesellschaftlichen Ebenen, kritisch deren soziale und psychische Folgen in der modernen Informationsgesellschaft.
Im vorliegenden Buch wirft er einen Blick zurück in das Zeitalter der Aufklärung ( 18. Jahrhundert ), um hieraus Lehren für die Entwicklung der modernen Industriegesellschaft zu ziehen.
Ein in sich schlüssig geschriebenes Werk, dass sicher auch manchem Politiker zur Lektüre angeraten werden darf.Die zweite Aufklärung. Vom 18. ins 21. Jahrhundert
Peter Sellhorn
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H.Sky am 15. März 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer das Buch von Postamt "Wir amüsieren uns zu Tode" gelesen hat, kommt an Postamt's "Die zweite Aufklärung" nicht vorbei.

H.SENDENSKY
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6 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Agatha Blanc-Sec am 19. Juni 2003
Format: Taschenbuch
Neil Postman sagt viele objektive Wahrheiten, doch verpackt er in diese seine höchst subjektiven Anschauungen; zwar behauptet er immer wieder, nicht fortschrittsfeindlich zu sein, doch kann man ihm dies nach der Lektüre dieses Buches nicht so recht glauben. Ginge es nach ihm, dann gäbe es diese Rezensionen nicht, denn dann gäbe es kein Internet - Dieses habe nämlich der Menschheit keinen objektiven Gewinn gebracht. Viele seiner Thesen sind des Nachdenkens wert, doch was stört, ist der oberlehrerhafte, besserwisserische und arrogante Ton, der einem auf jeder Seite entgegenschlägt und die Freude an der Lektüre verdirbt. Es schadet nichts, einmal mehr über die außereuropäische Aufklärung zu erfahren, doch ob man völlig kritiklos unterschreiben kann, dass der Gipfelpunkt der natürlich teleologischen Entwicklung der Aufklärung in den neugegründeten Vereinigten Staaten erreicht wurde, ist eine andere Frage.
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